Mittwoch, 22. Februar 2017

vérité: phase me out. video wednesday

während das debütalbum derzeit in der mache ist (aber noch in diesem jahr über kobalt music erscheinen soll), tut Vérité alles dafür, nicht nur als reines spotify-phänomen wahrgenommen zu werden. so hat die künstlerin aus brooklyn einen clip zum track "phase me out" produzieren lassen, welchen wir euch im rahmen unseres video wednesday präsentieren wollen:

Sonntag, 19. Februar 2017

jeden tag silvester: geisterjägerstadt. album, clip & tour

mit ihrem selbstbetitelten debüt und ihren shows (unter anderem als support für johannes oerding und silbermond, ähem) konnten sich Jeden Tag Silvester mehr als einen achtungserfolg erspielen. eine gute basis, auf welche man mit dem am freitag erscheinenden zweiten album aufbauen wird. "Geisterjägerstadt" (chefrekords ratekau) nimmt dabei den faden seines vorgängers auf: radiotauglicher pop, handgemacht und mit einem authentischen independent-vertriebs-hintergrund. etwas konträr dazu das mandat für den bundesvision song contest für ihre heimat schlewsig-holstein (man klebt regional aber fast an hamburg), wobei Jeden Tag Silvester seinerzeit mit platz 10 abgespeist wurde. aber das sind alte kamellen: die band schaut nach vorne und ihr habt gleich zwei möglichkeiten, dabei zu sein:

live zu sehen sind die jungs hier...
Februar 25, 2017 Lübeck - MuK ( Album-Release-Konzert )
März 22, 2017 Bremen - MS Treue
März 23, 2017 Köln - Blue Shell
März 24, 2017 Frankfurt - Nachtleben
März 25, 2017 Kaiserslautern - Kammgarn Cotton Club
April 20, 2017 Dresden - Groovestation
April 21, 2017 München - Ampere
April 28, 2017 Hamburg - Grünspan
April 29, 2017 Berlin - Privatclub
April 30, 2017 Leipzig - Neues Schauspiel
Mai 6, 2017 Kiel - Orange Club
Mai 13, 2017 Hannover - Lux


und hier zeigen wir euch den clip zum titelsong...

Dienstag, 14. Februar 2017

die lochis: #zwilling18 re-edition (12.05.2017)

es dürfte nicht gerade dazu beitragen, Die Lochis weniger streitbar zu machen: zum wiederholten male stellen die beiden youtube-teeniestars ihr album"#zwilling" in die läden.
dieses erschien ursprünglich im august 2016, stieg direkt auf platz 1 der deutschen albumcharts ein und hält sich nach einem halben jahr noch immer konstant in den deutschen top 100. heiko und roman lochmann haben derweil eine tour vor insgesamt über 52.000 fans gespielt und zu weihnachten 2016 eine weitere version des debütalbums namens „#zwilling“ (symphoniker edition) veröffentlicht.

am 12. mai heißt es dann jedoch nicht symphoniker-edition, sondern re-edition ihres debütalbum. sie umfasst die 13 tracks des vorgängers „#zwilling“ plus fünf komplett neue songs und ist als standard-cd, in digitaler form, sowie als deluxe-box erhältlich. darin enthalten sind neben der regulären cd auch zwei cds mit den instrumental versionen der 13 tracks, sowie eine fahne, eine sonnenbrille, sticker und ein signiertes poster. „#Zwilling18“ (department musik/mediakraft) ist ab sofort vorbestellbar.
der release ihres 18-tracks-starken albums ist auch gleichzeitig der starttermin für die „#zwilling18“ akustik tour:


13.05. Mainz – Frankfurter Hof
15.05. Hamburg - Grünspan
16.05. Köln – Live Music Hall
17.05. Berlin - Kesselhaus 
18.05. München - Backstage 
19.05. Wien – Ottakringer Brauerei 
20.05. Zürich - Volkshaus

Sonntag, 12. Februar 2017

ea80 & shutcombo. famose rereleases

major label folgten meiner stillen hoffnung: die leipziger nahmen sich ein weiteres mal im doppelpack der aufarbeitung deutscher punkrock-historie a.k.a. dem schaffen von EA80 an. die mitte der achtziger jahre erschienenen alben "2 Takte Später" und "Mehr Schreie" (beide major label/broken silence) tragen - obwohl sie der frühphase der mönchenglattbacher entstammen - bereits deren charakteristische handschrift. selbige näher zu definieren, fällt mir gar nicht so leicht. wahrscheinlich ist es einfach die eigenwilligkeit der mischung aus den "gniedeligen" leadgitarren, nicht immer leicht zu dechiffrierenden deutschsprachigen texten und einer atmosphäre, wie sie sonst gerade einmal joy division zu erzeugen vermögen. die daraus entstehenden hits holen einen ganz heimlich ein, setzen sich dann jedoch umso nachhaltiger im kleinhirn fest. naturgemäß haftet EA80 etwas mystisches an - so richtig zu fassen bekommt man die band zumindest im netz nicht. wer dennoch ein wenig tiefer einsteigen möchte, dem sei die gleichnamige facebook-gruppe ans herz gelegt.so kann man auch sicherstellen, dass keines der raren konzerte an einem vorbeiziehen. bemerkenswert auf jeden fall, wie man über so viele jahre eine diskographie ohne nennenswerte schwächen schaffen kann. nun aber noch einmal konkret zu den vorliegenden alben: beide werden sowohl in wertigen digipaks als auch als vinyl im originalartwork aufgelegt - man verzichtet sogar auf das major label-logo auf dem backcover. aber nicht nur das: die stimmen mehren sich, dass unter dem titel "definitiv: ja!" bereits an einem neuen album gearbeitet wird. danke, major label!

auch für das wieder zugänglich machen eines weiteren highlights: die Shutcombo aus bad dürrenberg, deren debüt mich vor gut zehn jahren zeitgleich mit den famosen D.H. in den bann zog, ließ ebenfalls seit längerem nichts mehr von sich hören. nun machen major label immerhin ihr 2014er album "Omega IQ" (major label/broken silence) wieder zugänglich. auf schickem vinyl im siebdruck-cover, textbeilage und digitalem download code. das ganze klingt abermals kurz, schmerzlos und vor alle richtig, richtig gut. punkrock: voller energie, grundehrlich und konsequent auf den punkt gebracht. diese wiederveröffentlichung ist eine zweite chance, welche man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dienstag, 7. Februar 2017

johnnyswim: georgica pond. album & clip

die veröffentlichungsschlagzahl von Jhonnyswim gleicht einem parforceritt. immerhin bringt das singer-songwriter-duo nach dem debüt, einem live-album sowie einer weihnachts-cd (!) in gerade einmal zwei jahren nun schon den zweiten longplayer an den start. "Georgica Pond" (big picnic records/india media group) steht hierzulande  mit reichlich verspätung ab freitag in den läden. und alle jene, welche amanda sudano und abner ramirez bislang verzaubern konnten, werden auch bei den neuen 14 tracks verzückt den repeat-knopf drücken. das duo besticht nicht nur durch amandas aparte stimme, exzellenten duettgesang und wunderbare gesangsharmonien, sondern auch durch mitreißende melodieführung und beeindruckend ehrliche songtexte über liebe und verlust, vergangenheit und zukunft, vertrauen und vermächtnis. „Georgica Pond“ wurde von abner ramirez produziert und im heimstudio des paares in los angeles aufgenommen. abner und amanda arbeiteten mit verschiedenen songwritern und musikern zusammen, darunter ihr langjähriger mitarbeiter britten newbill, der violinist und komponist anton patzner sowie die beiden aus nashville stammenden songwriter natalie hemby und chris destefano. nicht zu vergessen der gastauftritt der country-ikone vince gill, dessen gesang und gitarrenspiel „last night in georgia“ veredelt.
gleich zwei clips bringen euch das duo aktuell näher. und sehenswert ist die akustik-variante von "let it matter" ebenso wie der conan o'brien-mitschnitt:


Sonntag, 5. Februar 2017

bleeker: erase you. album

wie schon bei der ep mit deutlicher verspätung stellen die indie-rocker von Bleeker ihren debüt-longplayer "Erase You" (eleven seven music) in die läden. dass das layout zu gefühlten neunzig prozent identisch mit dem vorgänger ist, verwundert zwar etwas. aber es geht wohl auch darum, den in der heimat kanada bereits etablierten namen international zu festigen.
dabei hat die band, welche sich vor einiger zeit von bleeker ridge (unter diesem banner veröffentlichte man bereits zwei alben) in die kurzform umbenannt hat, alle zeit der welt. sie sind keine eintagsfliege, die heute auftaucht und spätestens morgen wieder in vergessenheit gerät. Bleeker haben sich den weg an die spitze des rudels in ihrem heimatland hart erarbeitet. jetzt sind sie bereit, ihre fänge in die ohren und herzen des rests der welt zu versenken.
musikalisch verbinden bleeker den swagger der rolling stones mit psych-angehauchtem groove und gehören deshalb genauso ins spektrum alternative rock wie bands wie royal blood, the black keys und jet. was sie aber unterscheidet, ist der höchst subtile unterton der unberechenbarkeit, der unter jedem riff, jeder note und jeder melodie ihres neuesten albums liegt.
der song "highway", für welchen anlässlich des albumreleases im herbst letzten jahres folgender clip produziert wurde, vermittelt einen guten eindruck:

Mittwoch, 1. Februar 2017

video wednesday: alice merton mit "no roots"

gerade krabbelt ihre gleichnamige ep "No Roots" (paper plane records) die charts in diversen streaming-plattformen nach oben, da bringt die 23-jährige cosmopolitin Alice Merton passenderweise den videoclip zum titelsong an den start:



na, gefällt? hier noch ein paar backgroundinfos: "Alice ist im kanadischen Oakville aufgewachsen, wohnte zwischendurch unter anderem in Amerika und England. Mit ihren 23 Jahren ist sie schon mehr als zehnmal umgezogen und wohnte in vier verschiedenen Ländern. Immer wenn es wieder soweit war, ließ sie eine Stadt, Menschen und Erinnerungen hinter sich und musste neu beginnen. In „No Roots“ spricht Alice Merton davon, keine Wurzeln zu haben. Ihr Zuhause beschränkt sich nicht auf Orte – vielmehr sind es die Beziehungen zu Menschen, die zu ihren Wegbegleitern wurden.
Nun hat Alice Merton einen Neuanfang gewagt, der ihre Musik in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Sie ist nach Berlin gezogen, weil die Stadt einen kreativen Spirit hat, der Musiker in seinen Bann zieht.
„Finding the right producer is like finding a missing puzzle piece, you know it’s there somewhere, but it takes a really long time to find.“ Mit dem Produzenten Nicolas Rebscher hat sie den perfekten Gegenpart für die Produktion ihrer Songs gefunden. Musikalisch leben jene von dieser eindrucksvoll ehrlichen Stimme, minimalistischen Arrangements und warmer analoger Instrumentierung.
Die Gründung ihres eigenen Labels Paper Plane Records International war eine wichtige Entscheidung für Alice. Abseits von Major-Plattenfirmen kann sie sich die Freiheiten nehmen, die man als Künstler braucht. So entwirft sie zusammen mit Susann Bosslau eine eigene einzigartige Mode und entwickelt die Produktion ihrer Musikvideos akribisch mit – so hat sie sich ein kleines Kreativteam aufgebaut und gibt so jedem Teil ihre eigene Handschrift.
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