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Dienstag, 6. August 2019

oonagh: eine neue zeit. clip & tour

Oonagh meldet sich ins musikalische Geschehen Deutschlands zurück. „Eine neue Zeit“ bricht für sie an und das ist auch der Titel für das vierte Studioalbum der Künstlerin.
Über 600.000 verkaufte Alben, zwei Echos und zahlreiche Gold- und Platin-Auszeichnungen - so liest sich die Erfolgsgeschichte von Oonagh. Innerhalb weniger Jahre ist sie mit ihrem musikalischen Stil zwischen Ethno-Elementen und modernem Pop, zwischen elbischer Kunstsprache und aussagekräftigen, deutschen Textpassagen zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands aufgestiegen.
Für das neue Album schrieb sie nicht nur einen Großteil der neuen Songs in Afrika, sondern arbeitete auch mit zahlreichen Künstlern vor Ort zusammen, darunter die Superstars von Sauti Sol oder Mafikizolo. Die aktuelle Musikszene Afrikas verkörpert die Brücke zwischen reichhaltiger Tradition und einer modernsten, urbanen Musikkultur am Puls der Zeit. Johannesburg in Südafrika zählt zu den kreativen Hotspots der internationalen Musikszene und genau dort ging Oonagh ins Studio. Schon der ersten Single „Kulika Jana – Eine neue Zeit“ hört man diesen internationalen Vibe sofort an.

Oonagh live als Special Guest bei Ben Zucker:
29.08.2019 Dresden, Freilichtbühne Junge Garde
30.08.2019 Spremberg, Freilichtbühne
31.08.2019 Schwerin, Freilichtbühne

Dienstag, 9. Juni 2009

playing for change. beinahe gut

zugegeben: die idee hinter "playing for change" (universal) ist ebenso simpel wie genial: die mitinitiatoren dieses projektes bereisten weit abgelegene plätze dieses planeten, um straßenmusikern zu begegnen, zu filmen und aufzunehmen. keb' mo und bono gehören zu den prominenten namen, die einem hier im hintergrund begegnen; die federführung lag in den händen von musikproduzent mark johnson aus israel, südafrika, dem himalaya und von vielen weiteren orten dieser erde stammen seine interpreten, welche sich teilweise nie gesehen haben und dennoch in gemeinsamen songs auftauchen.
genau hier aber verpufft die brillante idee jedoch im seichten: anstelle den vielen besonderen künstler allernorts auf den straßen ein denkmal mit ecken und kanten zu setzen, bestehen die zehn tracks zum größten teil aus coverversionen von standard-material: "stand by me", "one love" oder "talkin' bout a revolution" klingen in diesen interpretationen zwar nett, setzen aber kaum akzente. nicht zuletzt deswegen, weil die aufnahmen irgendwie künstlich geglättet wirken. daran ändert auch die wertige bonus-dvd nicht, welche anhand von videoclips einen noch tieferen einblick in die interessante entstehungsphase von "playing for change" zulässt.