auch wenn sich bekennende anhänger des debüts unter umständen genervt abwenden werden: Enter Shikari tun das einzig richtige, wenn sie mit dem nachfolger einen nicht ganz kleinen stilbruch vollziehen. denn das konzept ihres "nintendo-core" hätte sich spätestens jetzt überlebt. und so versuchen sich die englänger auf "common dreads" (ambush reality/warner) an richtigen songs. und das zumindest teilweise mit erfolg. "juggernauts" beispielsweise kling im refrain frappierend an die alten taking back sunday. ich hätte zudem nicht gedacht, dass die vier auch nur mit einer akustikgitarre bestehen können... um im nächsten moment (natürlich) in atari teenage riot-manier loszupoltern. auf derartigem terrain bewegen sie sich nach wie vor am sichersten. dazu kommt: die drum'n'bass-elemente, breakbeats und neuerdings sogar hiphop-anleihen (nicht nur der akzent der rap-passagen erinnert vehement an mike skinner!) funktionieren besser denn je; nicht zuletzt aufgrund deutlich hörbarer fortschritte im programming. der spannungsbogen hält so über die gesamten 15 songs an - selbst wenn an ein einigen stellen die ganz großen ideen fehlen. mit ihrem partytauglichen mix aus prodigy, the streets und refused sichern sich enter shikari jedenfalls nicht nur ein erfolgreiches bestehen auf den festivalbühnen in diesem sommer, sondern vielleicht sogar in kreativer hinsicht die zukunft...
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Samstag, 20. Juni 2009
enter shikari. common dreads
auch wenn sich bekennende anhänger des debüts unter umständen genervt abwenden werden: Enter Shikari tun das einzig richtige, wenn sie mit dem nachfolger einen nicht ganz kleinen stilbruch vollziehen. denn das konzept ihres "nintendo-core" hätte sich spätestens jetzt überlebt. und so versuchen sich die englänger auf "common dreads" (ambush reality/warner) an richtigen songs. und das zumindest teilweise mit erfolg. "juggernauts" beispielsweise kling im refrain frappierend an die alten taking back sunday. ich hätte zudem nicht gedacht, dass die vier auch nur mit einer akustikgitarre bestehen können... um im nächsten moment (natürlich) in atari teenage riot-manier loszupoltern. auf derartigem terrain bewegen sie sich nach wie vor am sichersten. dazu kommt: die drum'n'bass-elemente, breakbeats und neuerdings sogar hiphop-anleihen (nicht nur der akzent der rap-passagen erinnert vehement an mike skinner!) funktionieren besser denn je; nicht zuletzt aufgrund deutlich hörbarer fortschritte im programming. der spannungsbogen hält so über die gesamten 15 songs an - selbst wenn an ein einigen stellen die ganz großen ideen fehlen. mit ihrem partytauglichen mix aus prodigy, the streets und refused sichern sich enter shikari jedenfalls nicht nur ein erfolgreiches bestehen auf den festivalbühnen in diesem sommer, sondern vielleicht sogar in kreativer hinsicht die zukunft...
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Dienstag, 24. Februar 2009
hardcore als rechte marke
ein artikel der taz sorgt derzeit für ordentlich wirbel in der hardcore-(medien)landschaft. ein kandidat aus der rechten szene soll sich den begriff "hardcore" urheberrechtlich gesichert haben. die szene fürchtet nun eine klagewelle. was sich erstmal wie ein vorgezogener aprilscherz anhört, zeigt allerdings tatsächlich schon erste, höchst bedenkliche konsequenzen. den ganzen artikel findet ihr hier.
und wie man sich das so wünscht, ist die gegenbewegung bereist aktiv. getreu dem motto "DIY gegen hardcore-marken-nazi". ich zitiere:
und wie man sich das so wünscht, ist die gegenbewegung bereist aktiv. getreu dem motto "DIY gegen hardcore-marken-nazi". ich zitiere:
Du willst was tun? Einfach diese Mail kopieren und mit deinem Namen und deiner Adresse - keine Angst, da kann nichts passieren - an das Patentamt mailen:
An: info@dpma.de
Betr.: Aktenzeichen 302008045099.1
Sehr geehrte Damen und Herren,
die unter dem Aktenzeichen 302008045099.1 von Herrn Timo Schubert aus 37120 Bovenden angemeldete Wortmarke „Hardcore“ dürfte einem Eintragungshindernis unterliegen, worauf ich Sie hinweisen möchte.
„Hardcore“ ist ein beschreibender Begriff für eine Jugend- und Musikkultur, vergleiche http://de.wikipedia.org/wiki/Hardcore_Punk. Die dieser Kultur zugehörigen Fans kommunizieren ihre Einstellung verstärkt über Kleidung, in dem sie T-Shirts und ähnliches tragen, auf denen das Wort „Hardcore“ abgebildet ist. Durch die Markenanmeldung des Timo Schubert ist eine Monopolisierung der Sprache zu befürchten, die eine beschreibende Nutzung des Wortes erschwert.
Insbesondere wird auch darauf hingewiesen, dass Herr Timo Schubert ein Aktivist ist, der dem politisch rechtsradikalen Umfeld zuzuordnen ist und er schon jetzt seine Markenanmeldung dazu nutzt, gegen „Hardcore“-Fans aus dem linken Spektrum vorzugehen.
Es wird darum gebeten, Ihre Entscheidung über die Eintragung der Marke nochmals zu überdenken.
Mit freundlichen Grüßen
Samstag, 3. Januar 2009
meine playlist januar 2009.
winter. die state zeit. und ein mit ambivalenten gefühlen begleitetes ende von sellfish.de sorgen für knüppel-leidenschaften und retrowahnsinn. außerdem eine prima idee für das erste posting. auf das diverse suchmaschinen diesen kleinen teil des google-universums zugänglich machen mögen.burning airlines - identikit
akimbo - jersesey shores
geriatric unit - distance and damage
kreator - hordes of chaos
reveal - through the eyes of perfection
storm & stress - EPs
uniform choice - wishingwell discography
abhinanda - discography
meshuggah - none
go it alone - the only blood between us
obligatorisk tortyr - aterförödelse
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