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Freitag, 25. Oktober 2019

the kinks: 50th anniversary edition.

Dass die Kinks mit ihrem Album "Arthur Or The Decline And Fall Of The British Empire" (BMG) den Zahn der Zeit treffen, hat anlässlich des 50. Geburtstages der Platte sogar die Washington Post festgestellt. Und auch die Band selbst zieht Parallelen zum politischen Zustand des Vereinigten Königreichs unter der Feder von Boris Johnson. Zweifellos ist das 7. Studioalbum der Kinks eines der größten Rockalben, die je aufgenommen wurden, ein nahezu perfektes Beispiel für Ray Davies' unglaubliche Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und eine Innovation im Jahr 1969: einem Konzeptalbum. 
Es ist einfach bezeichnend, dass ein Album welches die Geschichte der Auswanderung aus Großbritannien erzählt und das Potenzial für den Eintritt in den gemeinsamen Markt propagiert, gerade jetzt sein 50-jähriges Bestehen feiert. Mit dem Brexit am Horizont klingen die Themen von "Arthur" alarmierend vertraut.
 


Eine gute Gelegenheit also, diesem Meisterwerk neue Aufmerksamkeit zu schenken: Eine besondere Ausgabe des Albums “Arthur Or The Decline And Fall Of The British Empire" erschien nun bei BMG und enthält bisher unveröffentlichte Stücke wie „The Future". Neben einer Doppel-CD Variante gibt es auch eine Deluxe-Edition, deren Inhalt das Label wie folgt beschreibt:
"In dieser Jubiläumsausgabe sind 4 CDs mit insgesamt 81 Songs enthalten, davon 5 unveröffentlichte Tracks und 28 bisher unveröffentlichte Versionen. Dazu gehören 2019 neu remasterte Versionen des Originalalbums von HD-Quellen, Mono- und Stereo-Single-Versionen, B-Seiten, alternative Mono- und Stereo-Mixe, Proben-Tracks, BBC-Mixe und das verlorene Dave Davies-Soloalbum mit Bonustracks. Es beinhaltet auch Ray Davies' Medley unveröffentlichter Demo-Tracks, 2 neue Aufnahmen von Ray Davies mit dem Doo Wop Choir, „Arthur & The Emigrants“ inklusive eines bisher unveröffentlichten Tracks, 3 bisher unveröffentlichte „The Come Dancing Workshop Ensemble“ Tracks und neue Ray Davies Remixe von „Australia“ und „Shangri-La“. Ein 68-seitiges Softback-Buch ist ebenfalls beigefügt, mit umfangreichen Essays von weltberühmten Kinks-Experten, dem ursprünglich abgesagten Arthur Play Co-Scriptwriter Julian Mitchell und dem Original-Albumhüllen-Designer Bob Lawrie. Es gibt weiterhin neue Interviews mit Ray Davies, Dave Davies und Mick Avory, sowie Bandfotos, internationale Cover-Artworks und Memorabilia. Vier 7"-Singles aus dem Album sind ebenfalls zu finden –„Drivin“, „Victoria“, „Shangri-La“ & „Hold My Hand“ (Dave Davies solo) - alle mit internationalen Original-Artworks reproduziert. Schließlich wird ein maßgeschneidertes, exklusives Metall & Emaille Kinks Logo Pin Badge mitgeliefert, das die Fans tragen können. ".


Dienstag, 10. September 2019

reinhard fendrich: starkregen. album & clip

Mit seinem am 20.9. erscheinenden Album „Starkregen“ (RJF Musik) setzt Reinhard Fendrich konsequent fort, was er mit dem Vorgänger „Schwarzoderweiss“ bereits 2016 (#28 in Deutschland, #1 in Österreich) begonnen hat: die musikalische Reflexion des Zeitgeschehens, tiefgründig und sehr intensiv. Dabei hat Rainhard Fendrich seine humoristische Ader längst nicht an den Zeitgeist verloren. Tatsächlich ist der Albumtitel auch einem übermotivierten spanischen Übersetzungsprogramm geschuldet, das den Namen „Rainhard“ in „Starkregen“ umwandelte...
Er widmet sich akribisch dem „zwischenmenschlichen Klimawandel“ unserer Zeit und den damit verbundenen Folgen. 13 Titel fasst das Album – geprägt von Inhalt und Haltung. In der Themenvielfalt auf „Starkregen“ spiegelt sich Fendrichs unnachahmliche Beobachtungsgabe wider. Mit dem ihm eigenen Sarkasmus charakterisiert er die „Volkskrankheiten“ unserer Zeit und ihre stereotypen Erscheinungsformen: Da ist zum Beispiel der Workaholic, der daran erinnert werden muss, dass es „ein Leben vor dem Tod“ gibt, um nicht mit „Burn Out“ auf dem Therapeutenstuhl zu enden.
Hierzu präsentieren wir Euch hier unten den passenden Clip.

Donnerstag, 21. Februar 2019

millencolin: sos. review & clip

ein gutes viertel jahrhundert Millencolin stellt mit sicherheit eine größenordnung in punkto langlebigkeit dar, welche den schwedenpunks seinerzeit niemand so richtig zugetraut hätte. entgegen aller skeptiker füllen nikola sarcevic, mathias färm, erik ohlsson und fredrik larzon in originalbesetzung aber auch 2019 noch mindestens so große hallen wie zu zeiten der bandklassiker "Life On A Plate" oder meinem highlight "Home From Home". anlass für die jüngste, übrigens beinahe komplett ausverkaufte gastspielreise im april durch hiesige hallen ist das studioalbum "SOS" (epitaph/indigo), welches gerade erschienen ist. darin zeigen sich Millencolin mit songs wie "nothing", "sour days" oder dem titeltack von ihrer besten seite: treibende, melodiöse tracks mit klasse hooks und ohrwurmcharakter. um ehrlich zu sein: nichts davon ist neu, das meiste hat man in der vergangenheit sogar schon einmal besser gehört. und trotzdem rotieren die zwölf songs bei mir in dauerschleife und machen lust auf die (in der vergangenheit nicht selten etwas klinischen) liveshows. es wird wohl auch ein wenig der spirit der eigenen jugend sein, welche mit dem ehemaligen burning heart-records aushängeschild angetriggert wird. ich komme jedenfalls nicht umhin, für "SOS" eine fette kaufempfehlung auszusprechen. zumindest für all diejenigen, welche eine ähnliche musikalische sozialisierung hinter sich haben wie ich. und das scheinen, nach album- und ticketverkäufen zu schließen, nicht die wenigsten zu sein...

Freitag, 15. Februar 2019

denver broncos UK (DBUK): songs one through sixteen. review

zugegebenermaßen reichlich spät dringt an meine ohren, dass es sich bei den Denver Broncos UK (DBUK) quasi um einen ableger von Slim Cessnas Auto Club handelt. jene alternative-country-punk hohepriester, welche ich seit seligen alternative tentacles-tagen über ihre jetzige labelheimat glitterhouse verfolge und spätestens bei den konkurrenzlos mitreißenden liveshows immer wieder feststelle: die band gehört zu den ganz wenigen musikern, welche mich neben woven hand/16 horsepower (zu denen es außer den label-überschneidungen auch personelle verbindungen gibt) dazu gebracht haben, weltliche musik beinahe spirituell zu verehren. hinter "Songs One Through Sixteen" (glitterhouse/indigo) stehen mit munly munly und slim cessna die beiden SCAC-schlüsselfiguren höchst persönlich. auch wenn die ausrichtung der 16 songs dieser doppel-cd (von denen die hälfte bereits anderweitig veröffentlicht wurden) ganz anders ausgerichtet ist: vor allem durch die falsett-stimme von rebecca vera entsteht insgesamt zwar deutlich ruhigere, aber nur unwesentlich weniger spinnerte musik. mit deutlichen gothic-anleihen garniert, entfaltet der verhallte, avantgardistische country-entwurf von DBUK zwar weniger hitpotential, dafür eine beeindruckende atmosphäre.
alles in allem ist es jedenfalls ein weiterer rohdiamant, welchen der glitterhouse-kosmos aus dem untergrund hievt. wenn auch bestimmt nicht mit dem gleichen kommerziellen potential wie die famosen steiner & madaina, so bin ich rembert und seinen kollegen doch einmal mehr dankbar, dass dieser "stark acoustic gloom" (promoinfo) nicht ungehört an mir vorübergezogen ist.



Sonntag, 20. Januar 2019

schmidtbauer / pollina / kälberer: süden II. review & tourdaten

pippo pollina, der unseren lesern hier wahrscheinlich eher aus der elterngeneration bekannt sein dürfte, spielt in der gegenwärtigen indie-szene durchaus eine (indirekte) rolle. als vater von faber und einer gewissen madlaina pollina (steiner & madlaina) bereichern zwei seiner kinder mit jeweils großartigen platten und zugehörigen shows immer größere clubs. pippo selbst veröffentlicht mit seinen langjährigen weggefährten werner schmidtbauer und martin kälberer ein neues album. auf "Süden II" (jazzhaus) spielen und singen Schmidtbauer / Pollina / Kälberer auf deutsch (bzw. bayrisch), italienisch und englisch getragene balladen, groß arrangierte pop-songs und spartanische singer-songwriter-musik. vorgetragen und eingespielt von künstlern, die niemandem etwas beweisen müssen und stattdessen ihr ganzes herz in die traumhaft analog produzierten kompositionen legen. meine highlights sind neben dem nachdenklichen "fensterbank" und dem auch 2019 relevanten "stolz drauf" übrigens tatsächlich das von den wunderbaren vocals von madlaina veredelte "but then again". fazit: eine richtig schöne platte, darauf enthaltene schmachtfetzen hin oder her. live sind die drei übrigens auf ausführlicher deutschlandtour und im april unter anderem in der hamburger laizhalle zu sehen. alle tourdaten finden ihr hier unten.


Süden II Tourdaten 2019

9. März 2019 Samstag, Spielberg, DE, Red Bull Ring 
11. März 2019 Montag, Roth, DE, Kulturfabrik Roth 
12. März 2019 Dienstag, Allensbach, DE, Bodanrückhalle Allensbach 
19. März 2019 Dienstag, Freiburg, DE, Theater Freiburg 
21. März 2019 Donnerstag, Günzburg, DE, Forum am Hofgarten 
22. März 2019 Freitag, Innsbruck, A, Treibhaus 
23. März 2019 Samstag, Linz, A, Posthof Brucknerhaus Linz 
24. März 2019 Sonntag, Salzburg, A, Szene/Republik 
25. März 2019 Montag, Wien, A, Stadtsaal 
27. März 2019 Mittwoch, München DE, Philharmonie im Gasteig 
28. März 2019 Donnerstag, Chur, Schweiz, Theater Chur 
29. März 2019 Freitag, Basel, Schweiz, Volkshaus Basel 
30. März 2019 Samstag, Zürich, Schweiz, Volkshaus Zürich 
31. März 2019 Sonntag, Rubingen, Schweiz, Mühle Hunziken
4. April 2019 Donnerstag, Augsburg, DE, Kongress am Park
5. April 2019 Freitag, Landsberg am Lech, DE, Sport- und Veranstaltungszentrum 
6. April 2019 Samstag, Beilngries, DE, Bühler Halle 
7. April 2019 Sonntag, Straubing, DE, Joseph-von-Fraunhofer- Halle 
9. April 2019 Dienstag, Nürnberg, DE, Meistersingerhalle 
10. April 2019 Mittwoch, Düsseldorf, DE, Savoy-Theater 
11. April 2019 Donnerstag, Berlin, DE, Admiralspalast 
12. April 2019 Freitag, Hamburg, DE, Laeiszhalle, Großer Saal 
13. April 2019 Samstag, Kreuztal, DE, Eichener Hamer 
14. April 2019 Sonntag, Köln, DE, Gloria Theater 
16. April 2019 Dienstag, München, DE, Philharmonie im Gasteig 
2. Mai 2019 Donnerstag, Amberg, DE, ACC, Amberger Congress Centrum 
3. Mai 2019 Freitag, Leipzig, DE, Gewandhaus zu Leipzig 
4. Mai 2019 Samstag, Oldenburg, DE, Kulturetage 
5. Mai 2019 Sonntag, Osnabrück, DE, Rosenhof Osnabrück 
7. Mai 2019 Dienstag, Marburg, DE, KFZ 
8. Mai 2019 Mittwoch, Biberach an der Riß, DE, Stadthalle Biberach 
9. Mai 2019 Donnerstag, Kempten, DE, big BOX 
10. Mai 2019 Freitag, Frankfurt, DE, Alte Oper 
18. Mai 2019 Samstag, Rosenheim, DE, Kultur + Kongress Zentrum 
20. Mai 2019 Montag, Aalen, DE, Stadthalle Aalen 
21. Mai 2019 Dienstag, Reutlingen, DE, Stadthalle Reutlingen 
24. Mai 2019 Freitag, Karlsruhe, DE, Tollhaus 
25. Mai 2019 Samstag, Koblenz, DE, Festung Ehrenbreitstein 
26. Mai 2019 Sonntag, Saarbrücken, DE, Congress Centrum Saar 
27. Mai 2019 Montag, Stuttgart, DE, Theaterhaus 
8. Juni 2019 Samstag, Palermo, Italien, Teatro Massimo 
4. Juli 2019 Donnerstag, Würzburg, DE, Congress Centrum 
5. Juli 2019 Freitag, Bad Staffelstein, DE, Kloster Banz 
6. Juli 2019 Samstag, Bad Staffelstein, DE, Kloster Banz 
7. Juli 2019 Sonntag, Passau, DE, Eulenspiegel Zeltfestifal Passau 
8. Juli 2019 Montag, Tuttlingen, DE, Honberg Zeltfestival, Burg Brattenstein 
12. Juli 2019 Mittwoch, Weißenhorn, DE, Stadtpark Open-Air 
19. Juli 2019 Freitag, Neuburg an der Donau, DE, Schlosshof am Burgberg 
20. Juli 2019 Samstag, Ansbach, DE, Reitbahn Ansbach 
21. Juli 2019 Sonntag, Laufen, DE, Schloss Triebenbach 
22. Juli 2019 Montag, Deggendorf, DE, Donaufest Kulturzelt 
27. Juli 2019 Samstag, Benediktbeuern, DE, Maierhof im Kloster Benediktbeuern 
28. Juli 2019 Sonntag, Friedrichshafen, DE, Kulturuferzelt 
31. Juli 2019 Mittwoch, Wunsiedel, DE, Luisenburg 
3. August 2019 Samstag, Landshut, DE, Ringelstecherwiese Landshut 
4. August 2019 Sonntag, Würselen-Bardenberg, DE, Burg Wilhelmstein Freilichtbühne

Sonntag, 23. September 2018

thrice: palms. review & clip

Thrice sind zurück. und "Palms" (epitaph/indigo) profitiert genau davon, was andernorts mittleweile seit einiger zeit müdes gähnen verursacht: frontmann dustin kensrue reifte als soloartist mit akustikgitarre endgültig zu einem songwriter, welcher in der lage ist lieder zu schreiben die gänzlich reduziert und ohne effekte nachhaltig überzeugen. das ergebnis sollte das übrige dazu beitragen, den ausnahmestatus des quartetts aus orange county zu untermauern. zumindest bei der toleranten hörerschaft; oder – wie es im o-ton zu solchen Begebenheiten stets heißt: die charaktereigenschaft „open minded“ darf zu den grundvoraussetzungen zählen, will man sich das phänomen Thrice in seiner (anhaltenden) endstufe erschließen. denn was die vorgänger bereits andeuteten wird nun unmissverständlich formuliert: Thrice stellen ihre künstlerische integrität endgültig über sämtliche erwartungshaltungen. independent, singer-songwriter und postrock stehen gleichberechtigt an der seite von hardcore-punk, metallischer gitarrenarbeit oder rockigen hooklines. eine streng dem jeweiligen schema verpflichtete weiterentwicklung: während manche tracks überraschend frei von typischen songstrukturen durch die atmosphäre oszillieren, geraten andere beinahe zur dustin kensrue one-man-show. mit dem feinen unterschied, dass sich dieser im vergleich zu seinen soloalben für die Thrice-wiedervereinigung definitiv die perlen herausgepickt hat. empfehlung.

Montag, 25. Juni 2018

david eugene edwars & alexander hacke: risha. review

es sind nur knapp vierzig minuten, aber genau diese liefern den notwendigen impuls um das schaffen des Woven Hand masterminds auch für jene wieder relevant zu machen, welche bei seinem kreativem output zwischen filmscore und renovierter rock-ambition irgendwann aus der bahn geschleudert wurden. "Risha" (glitterhouse/indigo), das gemeinsame werk von David Eugene Edwards und Alexander Hacke, geriet dabei - wie zu erwarten war - freilich nicht zur hausmannskost. aber indem der beschwörende grundtenor des wanderpredigers edwards auf die experimentellen soundgebilde des Einstürzende Neubauten-visionärs prallen, enstehen tatsächlich neue welten. das promoinfo schreibt nicht ganz zu unrecht von einer mischung aus neo-folk, industrial, ambient und arabischen einflüsen,von übersteuerten gitarren und sogar orientalischen rhythmen. dass die zehn songs - welche nach aussage der protagonisten zudem reichlich intuitiv entstanden - den begriff songs dennoch verdienen, mag dabei der größte verdienst von "Risha" sein. unabhängig davon, dass das aufeinandertreffen dieser beiden charaktere bereits auf eine großtat hoffen ließ, will ich allen die ohnehin schon aufhorchen, dringend eine nähere beschäftigung mit diesem tollen album nahelegen. für mich zumindest stellt das album die relevanteste veröffentlichung Edwards' seit "Consider The Birds" dar. nicht ausschließen kann ich allerdings, dass mich die hypnotische wirkung von "Risha" bereits jeglicher objektivität beraubt hat...

Sonntag, 20. Mai 2018

wolfgang buck: des gwärch & des meer. review

so ein bißchen angst vor veränderung stand schon im raum, als über private verbindungen ins frankenland die information zu mir durchdrang, Wolfgang Buck würde bandgefüge und musikalische ausrichtung verändern. zu sehr ans herz gewachsen waren mir ausgerechnet seine letzten, famos (und teilweise opulent) arrangierten studioplatten gewesen. unbegründet, wie ich nach knapp zwei wochen mit seinem neuem album weiß. in geänderter besetzung, in lediglich moderat neuer stilistischer ausrichtung und dann doch von den ersten sätzen auf "Des Gwärch & Des Meer" (c.a.b. records) unverkennbar: typisch wolfgang buck. insgesamt vielleicht etwas ruhiger formuliert er nicht nur ausdrückliche gesellschaftskritik, die mal wieder doch ganz anders verpackt wird als man es so kennt ("flüchtlingskinder"). daneben bleibt natürlich weiterhin viel platz für poesie in mundart, welche das seelenleben zumindest mancher franken liebevoll und ohne oberflächliche koketterie beschreibt - selbst wenn ein fitzgerald kusz sich in "die sunna douder goud" ein wunderbares stelldichein mumpfelt. mit "Des Gwärch & Des Meer" schuf buck ein album, bei dem sich aufmerksames hinhören immer lohnt, das aber - durch den autor dieser zeilen persönlich erprobt - auch im hintergrund beim gemütlichen familienfrühstück funktioniert.

Mittwoch, 21. Februar 2018

keinepanik: "luftschlösser". video wednesday

auch wenn sich das komplette album erst für den scheinbar endlos entfernten herbst ankündigt, weisen wir euch gerne schon einmal auf den clip zur singleauskopplung "luftschlösser" hin. Keinepanik, benannt nach dem klassiker des wunderbaren douglas adams, sind dabei längst keine newcomer mehr. die band aus hürtz, die ehemals unter dem banner godwill aktiv waren, hat bereits vier alben veröffentlicht und will nun endlich zum großen sprung ansetzen. mit produzent zoran grujovski (rosenstolz, udo lindenberg, heinz rudolf kunze) wurden im herbst 2017 im traditionsreichen gaga studio in hamburg 12 titel aufgenommen. unterstützt wurden Keinepanik dabei zudem von udo lindenberg-gitarrist und songwriter jörg sander, der als gastmusiker (gitarre, sitar) zu hören ist.

Dienstag, 21. November 2017

tom chaplin (keane). video wednesday christmas edition

die weihnachtszeit naht und neben lebkuchen oder dominosteinen bleibt diese zeit in unserer branche garant für special editions und themenalben, die den (virtuellen) plattenladen mal bereichern, mal beschämen. am letzten freitag hat nun Tom Chaplin sein album zum fest der feste veröffentlicht. der keane-sänger versucht uns auf "Twelve Tales Of Christmas" (universal) mit einer mischung aus coverversionen (u.a. joni mitchell, den pretenders und - ähm - east 17) sowie neukompositionen zu beglücken. ob es chaplin gelingt, wie gewünscht den bittersüßen beigeschmack des festes in seinem zweiten soloalbum einzufangen, könnt ihr versuchen anhand des folgenden albumtrailers bzw. des clips zum song "the tale of river" herauszufinden:




Freitag, 6. Oktober 2017

guano apes: proud like a god XX. tour & cd

zwischenzeitlich als treppenwitz des crossovers gehandelt (und ja: den song "dödel up" gab es wirklich...),  haben die Guano Apes doch meine gesamte generation mit mindestens einem ohrwurm ausgestattet. anlass genug, dem durchbruchsalbum "Proud Like A God" im zwanzigsten jahr seines bestehens mit einer reissue zu würdigen. die gibt es sowohl als einzel- wie auch als doppel-cd mit folgendem inhalt: CD1 beinhaltet 10 songs des original-albums aus dem jahr 1997 in neu abgemischter und remasterter form sowie einen bisher unveröffentlichten song. auf CD2 finden sich völlig neu eingespielte, modernisierte versionen der songs „Get Busy“, „Rain“, „Crossing The Deadline“, „Suzie“, „Never Born“ und natürlich dem classic „Open Your Eyes“, für das man niemand geringeren als danko jones zum duett ins studio holte. böse zungen werden behaupten, dass hier die cash-kuh maximal gemolken wird. andererseits dürften die anstehenden auftritte für ein manierliches retro-fest sorgen. bei interesse findet ihr hier die zugehörigen daten sowie den clip zum eminem-cover "loose yourself" inklusive standesgemäßem 90er posing.

Live:
08.10. München, Backstage
09.10. Stuttgart, LKA
11.10. Dortmund, FZW
13.10. Köln, E-Werk
15.10. Frankfurt, Batschkapp
18.10. Saarbrücken, Garage
20.10. Hannover, Capitol
21.10. Hamburg, Grosse Freiheit 36
27.10. CZ-Prag, Meet Factory
29.10. A-Wien, Ottakringer
02.11. Berlin, Huxleys
03.11. Leipzig, Haus Auensee
05.11. NL-Amsterdam, Melkweg

Sonntag, 24. September 2017

rolling stones: from the vault - sticky fingers

begleitet von mächtiger presseresonanz und reichlich emotionen auf seiten der hamburger (als direkter nachbar des stadtparks nehme ich mich dabei nicht aus) haben die Rolling Stones in der hansestadt ihren tourauftakt gefeiert. und weil die älteren herren nicht nur auf bühne zu feiern wissen, sondern schon immer auch clevere geschäftsmänner waren, wird das spektakel von einem veröffentlichungsreigen begleitet: "From The Vault - Sticky Fingers" (universal music) erscheint nämlich zeitgleich als dvd, blu-ray, dvd+cd, dvd+3lp sowie als digital video und digital audio.  komplettisten dürften damit einmal mehr an die grenze des ruins getrieben werden, auch wenn die tatsächliche aufnahme durch die fast intime atmosphäre durchaus über einen besonderen reiz verfügt. nicht nur dies: die show im fonda theatre im kalifornischen hollywood war eines der raren momente, in denen jagger und konsorten das komplette "sticky fingers" album gespielt haben. gelungener sound, professionelle kameraführung und eine ordentiche portion bonusmaterial tun ihr übrigens, um in die neuste episode von "from the vault" in die oberen regionen der verkaufscharts zu hieven. details zum tracklisting sowie einen teaser präsentieren wir euch hier:

TRACKLISTING:
DVD: 1) Start Me Up 2) Sway 3) Dead Flowers 4) Wild Horses 5) Sister Morphine 6) You Gotta Move 7) Bitch 8) Can’t You Hear Me Knocking 9) I Got The Blues 10) Moonlight Mile 11) Brown Sugar 12) Rock Me Baby 13) Jumpin’ Jack Flash
CD: 1) Start Me Up 2) When The Whip Comes Down 3) All Down The Line 4) Sway 5) Dead Flowers 6) Wild Horses 7) Sister Morphine 8) You Gotta Move 9) Bitch 10) Can’t You Hear Me Knocking 11) I Got The Blues 12) Moonlight Mile 13) Brown Sugar 14) Rock Me Baby 15) Jumpin’ Jack Flash 16) I Can’t Turn You Loose
3LP Side A: 1) Start Me Up 2) When The Whip Comes Down 3) All Down The Line Side B: 1) Sway 2) Dead Flowers 3) Wild Horses Side C: 1) Sister Morphine 2) You Gotta Move 3) Bitch Side D: 1) Can’t You Hear Me Knocking 2) I Got The Blues Side E: 1) Moonlight Mile 2) Brown Sugar Side F: 1) Rock Me Baby 2) Jumpin’ Jack Flash 3) I Can’t Turn You Loose

Sonntag, 17. September 2017

mari samuelsen: nordic noir. review

wenn eine dem klassischen metier entstammende künstlerin den isländischen songwriter, multiintrumentalisten und produzenten ólafur arnalds für eine interpretation in erwägung zieht, zeugt dies von einem blick ohne scheuklappen. und auf "Nordic Noir" (decca) tummeln sich elf weitere stücke, welche dem titel entsprechend die düstere seele der nordeuropäer vertonen. und dabei zunächst einmal genre-grenzen außer acht lassen. die 32-jährige protagonistin entschloss sich nämlich, nicht nur die werke zeitgenössischer komponisten (darunter Frans Bak, Uno Helmersson, Johan Söderqvist und Arvo Pärt) zu interpretieren, sondern auch neue klangwelten zu erforschen. dabei ist Mari Samuelsen in diesem gebiet keine unbekannte. die norwegische violinistin lotete im zusammenspiel mit max richter und dem "12 ensemble"  regelmäßig das weite spektrum der modernen klassikszene aus. unterstützt wird sie auf vorliegendem album von hakon samuelsen (cello) und den trondheim soloists. die ausführlichen, auch auf deutsch enthaltenen linernotes tun ihr übrigens, um den hörer in dieses album versinken zu lassen. klassik-experte muss man dafür übrigens nicht sein: wer freude an leicht morbider schönheit hat, dem sei "nordic noir" ans herz gelegt.

Samstag, 2. September 2017

ea80: definitiv:ja! review

eine gelungene stilkorrektur, dazu songwriting gut gereift wie erlesener wein: mit einer energetischen mischung aus fetten gitarren-riffs und aggressiven raps etablieren sich EA80 im 38sten jahr ihres bestehen überraschend als die nu-metal-ikone deutschlands. die mönchenglattbacher filtern die essenz von limp bizkit mit der offensiven lyrik von kraftklub und werden somit auf "Definitiv: Ja!" (major label/ ) zu einer art einheimischer thronfolger von linkin park. crossover-hits für die indiedisko, quasi jeder der elf songs hat das zeug zur singleauskopplung. ein exklusiv-vertrag mit emp in sachen merchandise wird spätestens im herbst sicherstellen, dass man seine leidenschaft für diesen social-media-hype auch auf der straße zur schau stellen kann.
ernsthaft jetzt: endlich kommt man auch als normalsterblicher in den genuss der neuen lp, die im vorwege nur als testpressung bzw. in einer deluxe-variante auf ein paar konzerten zu haben war. in der fortsetzung ihres konzeptes bleiben EA80 ihrer linie wie zu erwarten in jeder hinsicht treu. das gilt neben dem charateristischen sound auch dem abermals famosen artwort. insofern darf man den mittelwitzigen einstieg in diese review auch als kleinen hilferuf werten, noch neue worte über dieses vorzügliche album zu finden. ich versuche es andersherum: "definitiv ja!" wird für mich gerade in der endlosschleife zum weiteren anlass die tatsache zu betrauern, dass ich das ea80-konzert im frühsommer hier in hamburg dämlicherweise verpasst habe.

Samstag, 10. Juni 2017

abou diarra: koya. review

ebenfalls schon ein paar tage erhältlich, aber viel zu gut um es zu verpassen: das neue album von Abou Diarra aus mali. ein wenig erinnert die musik des sohnes einer mandingo-sängerin und eines wassoulou-stammeshäuptlings an den sound des exzellenten word-music-ablegers des glitterhouse labels. westafrikanische musik, deren protagonist aber sowohl jimi hendrix als auch die wurzeln des blues und natürlich jazz verinnerlicht zu haben scheint. außerdem in diesem zusammenhang unbedingt erwähnungsbedürtig: der transparente, analoge und unglaublich facettenreiche sound von "Koya" (mix & metisse), für welchen sich jean marc pinaud verantwortlich zeichnet. über das französische label (diarra lebt mittlerweile in paris) und mit broken-silence-vertrieb im hintergrund glücklicherweise problemlos hierzulande erhältlich, seien die elf tracks (plus zwei radioedits) aufgeschlossenen fans afrikanischer-/world-musik unbedingt ans herz gelegt.
 

Dienstag, 2. Mai 2017

hoch/tief: detroit→stuttgart. review

ganze sechs jahre ist es her, dass mich hoch/tief mit ihrem selbstbetitelten debüt begeistert hatten. kein schlechtes zeichen - in erinnerung sind mir die schwaben in kurzlebigen zeiten wie diesen trotzdem geblieben. obwohl: selbst wenn die zeitspanne zwischen den zwei alben enorm erscheint - das trio begleitete mich tatsächlich schon vorher in unregelmäßigen abständen. schließlich waren die mitglieder in acts wie cargocity, upfront und vor allem boiler aktiv. deren rifforientierte, groovende herangehensweise zeichnet auch die (lediglich) acht neuen songs aus. ob nun aber die knackige spielzeit wirklich ein manko darstellt? "detroit→stuttgart" (arctic rodeo recordings/broken silence) kommt andererseits nämlich wunderbar auf den punkt, selbst wenn man im songwriting kleine wendungen nimmt und dabei auch noch eine recht mitreißende atmosphäre schafft. das vorab veröffentlichte "hurricane" eignet sich dabei als anspielstation, auch wenn ich den titel weniger programmatisch finde als es vielleicht auf der hand liegen mag. ebenfalls erwähnenswert: die angenehm konkreten, aber unpeinlichen deutschen texte. bleibt zu hoffen, das davon auch notiz genommen wird. am ende des tages bedienen hoch/tief wohl maximal ein nischenpublikum. dieses wird (bzw. würde) sich dafür umso mehr über "detroit→stuttgart" freuen.

Sonntag, 9. April 2017

torgeir waldemar: no offending borders. review

"dette er den beste norske skiva på flere år" schwärmt die nordische musikpresse. auch die tatsache, dass Torgeir Waldemar die famosen wovenhand auf tour begleitet hat, verwundert keineswegs. der hipster-bartträger aus oslo verfolgt nämlich einen mindestens ähnlichen ansatz wie david eugene edwards. auf seinem zweiten solo-album (mit seiner hauptband The Devil And The Almighty Blues stellte er übrigens beinahe parallel zwei alben in die regale) changiert er nämlich zwischen vergleichbaren polen: akustische passagen und beschwörende, elektrische gitarrenwände ziehen auf "No Offending Borders" (jansen plateproduksjon/broken silence) den hörer in einen sog. die acht songs - darunter ein famoses link wray cover- klingen sicherlich eine spur songorientierter und zugänglicher als die letzten ergüsse der (vermuteten) vorbilder. an der drängenden magie dieses werkes ändert das jedoch nichts.
hier findet den mitschnitt einer recordstore-performance des albumtracks "among the low":
 

Sonntag, 26. Februar 2017

maillard/ceccarelli/di piazza:il canto delle montagne

wer immer noch dem glauben anhängt, dass jazzige klänge zwangsläufig verkopft und abgehoben sein müssen, der sollte bei diesem trip beide ohren riskieren. die musik dieses französischen trios changiert zwischen aufwirbelnder improvisation und harmonischer basisarbeit. denn wenn auf der einen seite in verträumt melodische sphären vorgedrungen wird, biegt man genau in dem moment in free jazz-eskapaden ab, in welchen der rezensent den zeigefinger in richtung kitsch heben will. denn wann immer man glaubt, jetzt dominieren massentaugliche standards, bauen Thierry Maillard, André Ceccarelli und Di Piazza kniffe und wendungen ein, begeistern mit spannungsbögen und verlieren dabei doch nie funktionierende songstrukturen aus den augen. wenngleich für meinen geschmack in der produktion das piano von maillard - der sich ja bereits in diversen anderen formationen einen namen machte - zu stark dominiert. und demzufolge insbesondere bassist Dominique Di Piazza nicht ganz ausreichend beachtung findet, dessen kreative ideen das werk jedoch immer wieder angenehm beleben. so oder so bleiben die 16 anspielstationen auf “Il Canto Delle Montage” (ilona records/broken silence) zu jeder zeit spannend - eben ausdrücklich nicht nur für genre-puristen.
verschafft
euch am besten selbst einen eindruck:

Sonntag, 12. Februar 2017

ea80 & shutcombo. famose rereleases

major label folgten meiner stillen hoffnung: die leipziger nahmen sich ein weiteres mal im doppelpack der aufarbeitung deutscher punkrock-historie a.k.a. dem schaffen von EA80 an. die mitte der achtziger jahre erschienenen alben "2 Takte Später" und "Mehr Schreie" (beide major label/broken silence) tragen - obwohl sie der frühphase der mönchenglattbacher entstammen - bereits deren charakteristische handschrift. selbige näher zu definieren, fällt mir gar nicht so leicht. wahrscheinlich ist es einfach die eigenwilligkeit der mischung aus den "gniedeligen" leadgitarren, nicht immer leicht zu dechiffrierenden deutschsprachigen texten und einer atmosphäre, wie sie sonst gerade einmal joy division zu erzeugen vermögen. die daraus entstehenden hits holen einen ganz heimlich ein, setzen sich dann jedoch umso nachhaltiger im kleinhirn fest. naturgemäß haftet EA80 etwas mystisches an - so richtig zu fassen bekommt man die band zumindest im netz nicht. wer dennoch ein wenig tiefer einsteigen möchte, dem sei die gleichnamige facebook-gruppe ans herz gelegt.so kann man auch sicherstellen, dass keines der raren konzerte an einem vorbeiziehen. bemerkenswert auf jeden fall, wie man über so viele jahre eine diskographie ohne nennenswerte schwächen schaffen kann. nun aber noch einmal konkret zu den vorliegenden alben: beide werden sowohl in wertigen digipaks als auch als vinyl im originalartwork aufgelegt - man verzichtet sogar auf das major label-logo auf dem backcover. aber nicht nur das: die stimmen mehren sich, dass unter dem titel "definitiv: ja!" bereits an einem neuen album gearbeitet wird. danke, major label!

auch für das wieder zugänglich machen eines weiteren highlights: die Shutcombo aus bad dürrenberg, deren debüt mich vor gut zehn jahren zeitgleich mit den famosen D.H. in den bann zog, ließ ebenfalls seit längerem nichts mehr von sich hören. nun machen major label immerhin ihr 2014er album "Omega IQ" (major label/broken silence) wieder zugänglich. auf schickem vinyl im siebdruck-cover, textbeilage und digitalem download code. das ganze klingt abermals kurz, schmerzlos und vor alle richtig, richtig gut. punkrock: voller energie, grundehrlich und konsequent auf den punkt gebracht. diese wiederveröffentlichung ist eine zweite chance, welche man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dienstag, 7. Februar 2017

johnnyswim: georgica pond. album & clip

die veröffentlichungsschlagzahl von Jhonnyswim gleicht einem parforceritt. immerhin bringt das singer-songwriter-duo nach dem debüt, einem live-album sowie einer weihnachts-cd (!) in gerade einmal zwei jahren nun schon den zweiten longplayer an den start. "Georgica Pond" (big picnic records/india media group) steht hierzulande  mit reichlich verspätung ab freitag in den läden. und alle jene, welche amanda sudano und abner ramirez bislang verzaubern konnten, werden auch bei den neuen 14 tracks verzückt den repeat-knopf drücken. das duo besticht nicht nur durch amandas aparte stimme, exzellenten duettgesang und wunderbare gesangsharmonien, sondern auch durch mitreißende melodieführung und beeindruckend ehrliche songtexte über liebe und verlust, vergangenheit und zukunft, vertrauen und vermächtnis. „Georgica Pond“ wurde von abner ramirez produziert und im heimstudio des paares in los angeles aufgenommen. abner und amanda arbeiteten mit verschiedenen songwritern und musikern zusammen, darunter ihr langjähriger mitarbeiter britten newbill, der violinist und komponist anton patzner sowie die beiden aus nashville stammenden songwriter natalie hemby und chris destefano. nicht zu vergessen der gastauftritt der country-ikone vince gill, dessen gesang und gitarrenspiel „last night in georgia“ veredelt.
gleich zwei clips bringen euch das duo aktuell näher. und sehenswert ist die akustik-variante von "let it matter" ebenso wie der conan o'brien-mitschnitt: