Posts mit dem Label millencolin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label millencolin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 21. Februar 2019
millencolin: sos. review & clip
ein gutes viertel jahrhundert Millencolin stellt mit sicherheit eine größenordnung in punkto langlebigkeit dar, welche den schwedenpunks seinerzeit niemand so richtig zugetraut hätte. entgegen aller skeptiker füllen nikola sarcevic, mathias färm, erik ohlsson und fredrik larzon in originalbesetzung aber auch 2019 noch mindestens so große hallen wie zu zeiten der bandklassiker "Life On A Plate" oder meinem highlight "Home From Home". anlass für die jüngste, übrigens beinahe komplett ausverkaufte gastspielreise im april durch hiesige hallen ist das studioalbum "SOS" (epitaph/indigo), welches gerade erschienen ist. darin zeigen sich Millencolin mit songs wie "nothing", "sour days" oder dem titeltack von ihrer besten seite: treibende, melodiöse tracks mit klasse hooks und ohrwurmcharakter. um ehrlich zu sein: nichts davon ist neu, das meiste hat man in der vergangenheit sogar schon einmal besser gehört. und trotzdem rotieren die zwölf songs bei mir in dauerschleife und machen lust auf die (in der vergangenheit nicht selten etwas klinischen) liveshows. es wird wohl auch ein wenig der spirit der eigenen jugend sein, welche mit dem ehemaligen burning heart-records aushängeschild angetriggert wird. ich komme jedenfalls nicht umhin, für "SOS" eine fette kaufempfehlung auszusprechen. zumindest für all diejenigen, welche eine ähnliche musikalische sozialisierung hinter sich haben wie ich. und das scheinen, nach album- und ticketverkäufen zu schließen, nicht die wenigsten zu sein...
Labels:
burning heart,
clip,
epitaph,
indigo,
millencolin,
news,
nikola sarcevic,
review
Mittwoch, 15. Dezember 2010
the end of the beginning is the end
kontinuierliche labelwechsel scheinen bei den schweden von Venerea einfach zum guten ton zu gehören. bisher veröffentlichten die melodicpunks noch jedes album bei einer anderen company und mit "Lean Back In Anger" (concrete jungle/broken silence) hat man nun bei den nürnbergern von concrete jungle angedockt. die können sich nun über ein weiteres hitalbum freuen, denn qualitativ macht den vieren in ihrem genre so schnell niemand etwas vor. die 16 tracks brettern mit stets durchgedrücktem gaspedal aus den boxen und enttäuschen auch in punkto hooklines nicht - die diesmal aber einen zweiten durchlauf benötigen, um richtig zu zünden. mehrstimmige chöre, klassische melodycore-breaks und texte inklusive message heben venerea aus dem durchschnitt hervor. mit diesen trademarks sind sie auch näher an den satanic surfers denn an bands wie millencolin. so lassen sich immer wieder auch hardcore-referenzen ausmachen... "lean back in anger" trägt seinen titel somit völlig zu recht und darf - auch dank der kraftstrotzenden produktion - neben dem debüt "both ends burning" zu den highlights in der karriere der schweden gezählt werden. insgesamt kann man den weg von venerea tatsächlich mit dem der satanic surfers vergleichen, die ja ebenfalls mit jedem album rotziger wurden und immer mehr zu ihren eigenen wurzeln zurückkehren. textlich lässt man sich auf dem mittlerweile sechsten regulären longplayer (unzählige ep's und 10"es nicht mitgerechnet) ebenso nicht länger einfach in die fun-schublade stecken. venerea haben mehr als nur eine seite und dürften damit zu den letzten überlebenden des schwedischen melodycore-booms zählen, von dessen erfolg sie leider nie so wirklich betroffen waren. gutes album!Tracklist:
1.Molokai
2. Better Day
3.Forever Jugend
4.Heads They Win, Tails You Lose
5. Protest Song
6.Invitation To Action
7.Absentee
8.Wake Up! Smell The Napalm
9.The Real Ewe
10.Meanwhile, In Zimbabwe
11.Government Subsidized Ghetto
12.Kill Yourself Or Be Killed
13.Solitary Hearts
14.The Bomb
15.Lean Back In Anger
16.We Rot
Labels:
broken silence,
concrete jungle,
lean back in anger,
millencolin,
review,
satanic surfers,
venerea
Abonnieren
Posts (Atom)
