Mittwoch, 1. Februar 2017

video wednesday: alice merton mit "no roots"

gerade krabbelt ihre gleichnamige ep "No Roots" (paper plane records) die charts in diversen streaming-plattformen nach oben, da bringt die 23-jährige cosmopolitin Alice Merton passenderweise den videoclip zum titelsong an den start:



na, gefällt? hier noch ein paar backgroundinfos: "Alice ist im kanadischen Oakville aufgewachsen, wohnte zwischendurch unter anderem in Amerika und England. Mit ihren 23 Jahren ist sie schon mehr als zehnmal umgezogen und wohnte in vier verschiedenen Ländern. Immer wenn es wieder soweit war, ließ sie eine Stadt, Menschen und Erinnerungen hinter sich und musste neu beginnen. In „No Roots“ spricht Alice Merton davon, keine Wurzeln zu haben. Ihr Zuhause beschränkt sich nicht auf Orte – vielmehr sind es die Beziehungen zu Menschen, die zu ihren Wegbegleitern wurden.
Nun hat Alice Merton einen Neuanfang gewagt, der ihre Musik in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Sie ist nach Berlin gezogen, weil die Stadt einen kreativen Spirit hat, der Musiker in seinen Bann zieht.
„Finding the right producer is like finding a missing puzzle piece, you know it’s there somewhere, but it takes a really long time to find.“ Mit dem Produzenten Nicolas Rebscher hat sie den perfekten Gegenpart für die Produktion ihrer Songs gefunden. Musikalisch leben jene von dieser eindrucksvoll ehrlichen Stimme, minimalistischen Arrangements und warmer analoger Instrumentierung.
Die Gründung ihres eigenen Labels Paper Plane Records International war eine wichtige Entscheidung für Alice. Abseits von Major-Plattenfirmen kann sie sich die Freiheiten nehmen, die man als Künstler braucht. So entwirft sie zusammen mit Susann Bosslau eine eigene einzigartige Mode und entwickelt die Produktion ihrer Musikvideos akribisch mit – so hat sie sich ein kleines Kreativteam aufgebaut und gibt so jedem Teil ihre eigene Handschrift.
"

Dienstag, 24. Januar 2017

soma. hiphop-newcomer auf hamburg

obwohl, so wirklicher ein newcomer ist Soma ja gar nicht. immerhin findet sich auf ein paar gängigen streaming-plattformen schon ein album plus ep aus seiner jüngeren vergangenheit. am kommenden freitag erscheint nun der neue longplayer der hamburger mit dem titel "niemandsland". abermals in eigenregie. hier wählt also jemand nicht gerade den einfachen weg. 

so liest sich die bisherige karriere generell: soma spielte anfangs in der kombo Altonative, später meist solo. 2013 erschien sein debut-album "Lebenszeichen", auf dem sich bereits seine neigung zu melodisch-verträumter musik zeigte.
ende 2015 trifft er auf den musiker und produzenten loki! mit dem er im Juli 2016 die free-download-ep "Herzblut" über bandcamp veröffentlicht. loki! mischt dort hiphop beats mit rock-, pop- und jazz- elementen, die soma  mit introspektiven und gesellschaftsanalytischen raps untermalt. 


nach einigen auftritten als duo, beschließen beide die folgenden auftritte für das anschließende album „Niemandsland“ mit live-band und loop-station zu bestreiten. das ergebnis zeigt sich experimentierfreudig.

die musiker versuchen dabei möglichst viele gefühlswelten abzudecken. vom bitteren ernst bis zur selbstironie wird dabei vor allem aber eine aussage deutlich: die jungs haben bock sich nach oben auf die festivalbühnen zu spielen!

Live-Daten: 

28.01. - Hamburg (Releaseparty) - Astra Stube
01.02. Kiel - Schaubude 
08.02. Berlin - Junction Bar 
23.02. Hamburg - Grüner Jäger

für "keine lieder über liebe" wurde zudem folgender clip produziert:

Sonntag, 22. Januar 2017

zwei von millionen. ex-polarkreis 18 mit clip/album

bis zum erscheinen des selbstbetitelten debütalbums am 3.3. via universal music ist es noch über einen monat hin, anteasern wollen uns Zwei Von Millionen aber schon jetzt. die formation um ex-polarkreis 18 felix räuber und der singer/songwriterin eva croissant schickt deshalb bereits einen clip vorab in den content-äther. die single "auf deine freiheit" wurde soeben veröffentlicht und hier gibt es den dazu passenden hör- und seheindruck:

Samstag, 14. Januar 2017

mainfelt: albumteaser & fiddler's green tour



noch knapp zwei wochen sind es bis zur veröffentlichung ihres album "Backwards Around The Sun" (südpol music; vö: 3.2.17). und wenn alles richtig läuft, haben Mainfelt ihre anhängerschaft bis dahin mindestens verzehnfacht. denn wenn bisher durch vorab-ep und konzerte vor allem eingeweihte den folk-pop der südtiroler goutierten, dürften die derzeit stattfindenden support-shows für Fiddler's Green die perfekte startbahn für eine mindestens national erfolgreiche karriere sein. südtirol und erlangen auf einer bühne zwischen irish-pop und americana-huldigung, da bleibt kein auge trocken... apropos bühne: dort fühlen sich mainfelt bestimmt am wohlsten. anders lässt sich der untenstehende, extrem umfassende reigen an konzerten nicht erklären. 
doch auch an diejenigen, die sich neuer musik eher im heimischen wohnzimmer nähern als in stickigen clubs wurde gedacht. hier unten findet ihr neben den tourdaten noch den brandneuen clip zur singleauskopplung "all my ghosts". viel spaß!

mainfelt live:
14.01. Hannover, Pavillon Kulturzentrum (Support Fiddler’s Green)
20.01. Stuttgart, LKA-Longhorn Stuttgart (Support Fiddler’s Green)
21.01. Nürnberg, Löwensaal (Support Fiddler’s Green)
26.01. Gießen,Hessenhalle (Support Fiddler’s Green)
27.01. Leipzig, Haus Auensee (Support Fiddler’s Green)
28.01. Dresden, Alter Schlachthof (Support Fiddler’s Green)
03.02. Memmingen, Kaminwerk  
04.02. Nürnberg, Club Stereo  
09.02. Erfurt, Engelsburg
10.02. Hof, Meinel-Bräu Hof    
11.02. Rattenberg, Wirtshaus Neurandsberg  
16.02. München, Strom
17.02. Stuttgart, Club Zentral  
18.02. A-Kufstein, Kulturfabrik  
02.03. A-Wien, B72  
03.03. A-Innsbruck, Weekender Club  
04.03. A-Höchst, Quo Vadis Stadel
09.03. Magdeburg, Factory
10.03. Halle, Objekt 5
11.03. Dresden, Puschkin Club
12.03. Görlitz, Kulturbrauerei Görlitz
15.03. Leipzig, Naumanns  
16.03. Hannover, Lux  
17.03. Berlin, Musik & Frieden  
18.03. Hamburg, Mojo Jazz Café  
22.03. Isny, Eberz - Die Musikbar
23.03. Frankfurt a.M., Nachtleben  
24.03. Düsseldorf, The Tube Club  
25.03. Köln, Stadtgarten Studio 672

Mittwoch, 4. Januar 2017

kid cudi: passion, pain & demon slayin’. review

wieder einmal ein reichlich überraschend auf die gängigen online musikdienst-plattformen gehievtes album eines hiphop-künstlers. aber kein grund zum augen-verdrehen...
Kid Cudis etwas eigenwilliger genre-soundentwurf zwischen ambientartigen elektronikflächen, autotune und teils progressiven songaufbauten bescherten dem auch in der modebranche tätigen herren aus cleveland beachtlichen erfolg. auf "Passion, Pain & Demon Slayin’" (universal) wird jedoch phasenweise ziemlich strikt der tanzboden angesteuert, die kollabo mit pharrell williams auf "surfin'" (siehe unten) sei hierfür bespielhaft erwähnt. zu den weiteren gästen des insgesamt 19 tracks umfassenden longplayers, der episch angelegt und in vier akte unterteilt ist, zählen travi$ scott, willow smith sowie outkasts andré 3000, der ebenfalls auf gleich zwei stücken am mikrophon aushilft. die produktionen stammen unter anderem von mike dean, dot da genius, plain pat und mike will made-it.
das gesamte werk ist abermals als konzeptalbum angelegt, was scott ramon seguro mescudi abermals durchaus gelingt. jedenfalls dürfte nach den beiden "man on the moon"-werken sowie diesem epos untermauert sein, was langsam auch kritiker akzeptieren sollten: als rapper mag kid cudi diskutabel sein, sein gespür für sounds und hoolines tut dem hiphop definitiv gut.
schade, dass eine "konventionelle" cd- (oder gar vinyl-)variante derzeit nur über umwege zu beziehen ist.


Sonntag, 18. Dezember 2016

rosenstolz: das beste. compilation

noch auf der suche nach einem weihnachtsgeschenk für mami und papi? oder die deutschpopaffine tante? dann kommen Rostenstolz mit einer neuauflage der eigenen best-of-zusammenstellung (vor knapp zehn jahren erschieb bereits "alles gute - das beste") ja gerade recht. nicht ganz zufällig zum weihnachtsgeschäft präsentiert man auf 20 songs die airplay-essenz des eigenen schaffens. 
dabei für die jüngere generation vielleicht ebenfalls nicht ganz uninteressant: peter plate, der produzenten-/songwriter-partner von anna r, war in seinem job ja auch an anderer stelle sehr erfolgreich. so zieren seine kompositionen unter anderem die sehr erfolgreichen "bibi und tina" kinofilmsoundtracks...

aber zurück zu vorliegender veröffentlichung. das presseinfo komprimiert die erfolgsbilanz von Rosenstolz auf das wesentliche:

"14 Platin- und 13 Goldene Schallplatten für ihre 12 Studioalben, 38 Singles – so liest sich die bisherige Bilanz des Berliner Ausnahme-Duos, das sich seit Anfang der 90er als eine der eigenständigsten und erfolgreichsten Formationen innerhalb der deutschsprachigen Musiklandschaft etabliert hat. Darüber hinaus konnten Rosenstolz insgesamt 6 Goldene Stimmgabeln, 5 ECHOS (darunter u.a. als „Gruppe des Jahres/national“ und „Album des Jahres“), 2 Cometen, eine Goldene Kamera, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, ein Bambi, die sächsische Ehrenmedaille für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids (verliehen durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zum Welt-Aids-Tag 2009) und verschiedene weitere Auszeichnungen entgegen nehmen. 

Die Werkschau „Das Beste“ spannt den Bogen von frühen Stücken wie „Herzensschöner“ und „Schlampenfieber“, über bekannte Hits wie „Liebe ist alles“, „Ich geh in Flammen auf“ oder „Ich bin ich (Wir sind wir)“ bis zu neueren Songs wie „Wir sind am Leben“ und „Lied von den Vergessenen“. Ein Rückblick auf eine ganz besondere deutsche Karriere, die Rosenstolz am besten in ihrem Lied „Liebe ist alles“ beschreiben: „Das ist alles was wir brauchen, noch viel mehr als große Worte; lass das alles hinter dir, fang noch mal von vorne an, denn: Liebe ist alles!“

„Das Beste“ Tracklist 

01 Liebe ist alles
02 Ich bin ich (Wir sind wir)
03 Gib mir Sonne
04 Wir sind am Leben
05 Auch im Regen
06 Willkommen
07 Aus Liebe wollt ich alles wissen
08 Lied von den Vergessenen
09 Wie weit ist vorbei
10 Der größte Trick
11 Ich geh in Flammen auf
12 Nichts von alledem (tut mir leid)
13 Irgendwo in Berlin
14 Sternraketen
15 Es könnt ein Anfang sein
16 Es tut immer noch weh
17 Königin 
18 Herzensschöner
19 Schlampenfieber
20 Die Schlampen sind müde

Mittwoch, 30. November 2016

queen: on air. the complete bbc sessions

bei der diesjährigen Queen-schatzhebung geht man weit in der historie der besten rockband aller zeiten zurück. die bbc-sessions, seinerzeit nur bruchstückhaft als import unter dem titel "at the bbc" erhältlich, werden nun den hungrigen fans vollumfänglich zugänglich gemacht. auf "On Air" (universal music) sind alle sechs sessions der jahre 1973 bis 1977 enthalten. insofern auch einiges material, welches vor den großen singles von freddie mercury, brian may, roger taylor und john deacon erschaffen wurde. freuen darf man sich zum beispiel über die aufnahmen von "my fairy king" (entstanden vor veröffentlichung des debütalbums!), "see what a fool I've been", "ogre battle" oder "son and daughter".
die aufnahmen sind auch deswegen essentiell, weil sie zum teil - und gerade richtung der jahre 1977 - stark von den studioversionen abweichen.


an dieser stelle geben wir euch gerne noch ein paar hinweise zu den verschiedenen tracklists bzw. den abermals zahlreichen editionen:

Queen On Air
Das komplette Tracklisting

2-CD Edition: 
The Complete BBC Radio Sessions:
Erhältliche Formate: Physisch + Download & Streaming

CD1
Session 1: 1. My Fairy King 2. Keep Yourself Alive 3. Doing All Right 
4. Liar / Session 2: 5. See What A Fool I’ve Been 6. Keep Yourself Alive 
7. Liar 8. Son And Daughter / Session 3: 9. Ogre Battle 
10. Modern Times Rock’n’Roll 11. Great King Rat 12. Son And Daughter

CD2
Session 4: 1. Modern Times Rock’n’Roll  2. Nevermore  
3. White Queen (As It Began) / Session 5: 4. Now I’m Here  5. Stone Cold Crazy  6. Flick Of The Wrist  7. Tenement Funster / Session 6: 8. We Will Rock You  
9. We Will Rock You (Fast)  10. Spread Your Wings  11. It’s Late  
12. My Melancholy Blues

3-LP Vinyl Edition: 
The Complete BBC Radio Sessions:

Side 1 – Session 1
1. My Fairy King  2. Keep Yourself Alive  3. Doing All Right  4. Liar

Side 2 –Session 2
1. See What A Fool I’ve Been  2. Keep Yourself Alive  3. Liar  4. Son And Daughter

Side 3 – Session 3
1. Ogre Battle  2. Modern Times Rock’n’Roll  3. Great King Rat  4. Son And Daughter

Side 4 – Session 4
1. Modern Times Rock’n’Roll  2. Nevermore  3. White Queen (As It Began)

Side 5 – Session 5
1. Now I’m Here  2. Stone Cold Crazy  3. Flick Of The Wrist  4. Tenement Funster

Side 6 – Session 6
1. We Will Rock You  2. We Will Rock You (Fast)  3. Spread Your Wings  
4. It’s Late  5. My Melancholy Blues


Deluxe 6-CD Edition
CD1: The Complete BBC Radio Sessions
Session 1: 1. My Fairy King 2. Keep Yourself Alive 3. Doing All Right 
4. Liar / Session 2: 5. See What A Fool I’ve Been 6. Keep Yourself Alive 
7. Liar 8. Son And Daughter / Session 3: 9. Ogre Battle 
10. Modern Times Rock’n’Roll 11. Great King Rat 12. Son And Daughter

CD2: The Complete BBC Radio Sessions
Session 4: 1. Modern Times Rock’n’Roll  2. Nevermore  3. White Queen 
(As It Began) / Session 5: 4. Now I’m Here  5. Stone Cold Crazy  
6. Flick Of The Wrist  7. Tenement Funster / Session 6: 8. We Will Rock You 
 9. We Will Rock You (Fast)  10. Spread Your Wings  11. It’s Late  
12. My Melancholy Blues

CD3: Queen Live On Air
Golders Green Hippodrome, London, 13th September 1973:
1. Procession (Intro Tape)  2. Father To Son  3. Son And Daughter  
4. Guitar Solo  5. Son And Daughter (Reprise)  6. Ogre Battle  
7. Liar  8. Jailhouse Rock
Estádio Do Morumbi, São Paulo, Brazil, 20th March 1981:
9. Intro  10. We Will Rock You (Fast)  11. Let Me Entertain You  
12. I’m In Love With My Car  13. Alright Alright  14. Dragon Attack  
15. Now I’m Here  16. Love Of My Life
Maimmarktgelände, Mannheim, Germany, 21st June 1986:
17. A Kind Of Magic  18. Vocal Improvisation  19. Under Pressure  
20. Is This The World We Created  21. (You’re So Square) Baby I Don’t Care  22. Hello Mary Lou  (Goodbye Heart) 23. Crazy Little Thing Called Love 24. God Save The Queen

CD4: Queen On Air: The Interviews (1976-1980)
Freddie Mercury With Kenny Everett (November 1976) / Queen with Tom Browne (Christmas 1977) / Roger Taylor with Richard Skinner (June 1979) / Roger Taylor with Tommy Vance (December 1980) / Roy Thomas Baker ‘The Record Producers’

CD5: Queen On Air: The Interviews: (1981-1986)
John Deacon, South American tour (March 1981) / Brian May ‘Rock On’ 
with John Tobler (June 1982) / Brian May ‘Saturday Live’ with Richard Skinner and Andy Foster (March 1984) / Freddie Mercury ‘Newsbeat’ (August 1984) / Brian May ‘Newsbeat’ (September 1984) / Freddie Mercury ‘Saturday Live’ (September 1984) / Freddie Mercury with Simon Bates (April 1985) / Brian May ‘The Way It Is’ with David ‘Kid’ Jensen (July 1986)

CD 6: Queen On Air: The Interviews (1986-1992)
Roger Taylor ‘My Top Ten’ with Andy Peebles (May 1986) / ‘Queen For An Hour’ with Mike Read (May 1989) / Brian May ‘Freddie And Too Much Love Will Kill You’ with Simon Bates (August 1982) / Brian May ‘Freddie Mercury Tribute Concert’ with Johnnie Walker 
(October 1992)

"Um das Bild zu vervollständigen, enthält die 6-CD Deluxe Edition eine CD namens Queen Live On Air, mit Highlights aus drei im Radio ausgestrahlten Konzertmitschnitten: Queen live im Golders Green Hippodrome von September 1973 – das erste im Radio übertrage Konzert ihrer Bandgeschichte. Außerdem Queen in Brasilien, in Sao Paulos riesigem Morumbi Stadium vor einem rekordverdächtigen Publikum von 131.000. Der Auftritt wurde ursprünglich im März 1981, während der legendären South America Bites The Dust Tour auf dem Badeirantes Network im Radio und TV ausgestrahlt. Und schließlich Queens vorletzte Radioübertragung eines Konzerts – gesendet weniger als vier Wochen vor ihrer letzten Show mit Freddie. Es handelte sich dabei um eine Liveausstrahlung von einem Auftritt in Mannheim im Juni 1986, während ihrer gigantischen Magic Tour.

Desweiteren findet sich in dem Set eine spannende Auswahl von Radiointerviews, sowohl mit der ganzen Band als auch mit den einzelnen Musikern – entstanden zu ganz unterschiedlichen Zeiten zwischen 1976 und 1992. Queen On Air: The Interviews (3 CDs) bietet dreieinhalb packende Stunden – ein Destillat aus interessanten Gesprächen, die von 1976-1992 für die BBC und für Capital Radio in London geführt wurden. 

Mit einer Spieldauer von 220 Minuten bilden die 17 Interviews wichtige Meilensteine in der Geschichte der Band Queen ab. Die Vier reden mit einigen von Englands bekanntesten Rundfunkköpfen und Radiomoderatoren und erinnern sich dabei an zahlreiche Momente ihrer eigenen Musikgeschichte, ihre Einflüsse und ihre Ziele, und liefern dabei einige erinnerungswürdige Zitate, so wie Roger Taylors berühmte Beschreibung von Queens Works-Tour 1984 als “mehr Lichter und Tamtam als der Vatikan”. "