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Mittwoch, 3. Mai 2017
jake isaac: long road. video wednesday
am kommenden freitag steht sein album "Our Lives" (polydor/island) in den läden. grund genug an unserem video wednesday noch einmal auf den clip zur single "long road" hinzuweisen. immerhin schaffte es Jake Isaac durch seinen mix aus singer-songwriter und soul-pop sowie herausragenden livequalitäten kleine bis mittelgroße venues auszuverkaufen, ohne bisher ein album veröffentlicht zu haben. apropos: die tourdaten findet ihr gleich unterhalb des clips...
Jake Isaac Tourdates 2017
08.05. Stuttgart, clubCANN
09.05. München, Ampere/Muffatwerk
11.05. Leipzig, Täubchental
12.05. Berlin, Lido
13.05. Bremen, Tower Musikclub
16.05. Hamburg, Knust
17.05. Frankfurt a.M., Zoom
24.05. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
Jake Isaac Tourdates 2017
08.05. Stuttgart, clubCANN
09.05. München, Ampere/Muffatwerk
11.05. Leipzig, Täubchental
12.05. Berlin, Lido
13.05. Bremen, Tower Musikclub
16.05. Hamburg, Knust
17.05. Frankfurt a.M., Zoom
24.05. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
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Sonntag, 18. Dezember 2016
rosenstolz: das beste. compilation
noch auf der suche nach einem weihnachtsgeschenk für mami und papi? oder die deutschpopaffine tante? dann kommen Rostenstolz mit einer neuauflage der eigenen best-of-zusammenstellung (vor knapp zehn jahren erschieb bereits "alles gute - das beste") ja gerade recht. nicht ganz zufällig zum weihnachtsgeschäft präsentiert man auf 20 songs die airplay-essenz des eigenen schaffens.
dabei für die jüngere generation vielleicht ebenfalls nicht ganz uninteressant: peter plate, der produzenten-/songwriter-partner von anna r, war in seinem job ja auch an anderer stelle sehr erfolgreich. so zieren seine kompositionen unter anderem die sehr erfolgreichen "bibi und tina" kinofilmsoundtracks...
aber zurück zu vorliegender veröffentlichung. das presseinfo komprimiert die erfolgsbilanz von Rosenstolz auf das wesentliche:
„Das Beste“ Tracklist
01 Liebe ist alles
02 Ich bin ich (Wir sind wir)
03 Gib mir Sonne
04 Wir sind am Leben
05 Auch im Regen
06 Willkommen
07 Aus Liebe wollt ich alles wissen
08 Lied von den Vergessenen
09 Wie weit ist vorbei
10 Der größte Trick
11 Ich geh in Flammen auf
12 Nichts von alledem (tut mir leid)
13 Irgendwo in Berlin
14 Sternraketen
15 Es könnt ein Anfang sein
16 Es tut immer noch weh
17 Königin
18 Herzensschöner
19 Schlampenfieber
20 Die Schlampen sind müde
dabei für die jüngere generation vielleicht ebenfalls nicht ganz uninteressant: peter plate, der produzenten-/songwriter-partner von anna r, war in seinem job ja auch an anderer stelle sehr erfolgreich. so zieren seine kompositionen unter anderem die sehr erfolgreichen "bibi und tina" kinofilmsoundtracks...
aber zurück zu vorliegender veröffentlichung. das presseinfo komprimiert die erfolgsbilanz von Rosenstolz auf das wesentliche:
"14
Platin- und 13 Goldene Schallplatten für ihre 12 Studioalben, 38 Singles – so
liest sich die bisherige Bilanz des Berliner Ausnahme-Duos, das sich seit
Anfang der 90er als eine der eigenständigsten und erfolgreichsten Formationen
innerhalb der deutschsprachigen Musiklandschaft etabliert hat. Darüber hinaus
konnten Rosenstolz insgesamt 6 Goldene Stimmgabeln, 5 ECHOS (darunter u.a. als
„Gruppe des Jahres/national“ und „Album des Jahres“), 2 Cometen, eine Goldene
Kamera, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, ein Bambi, die sächsische
Ehrenmedaille für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids
(verliehen durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und
Verbraucherschutz zum Welt-Aids-Tag 2009) und verschiedene weitere
Auszeichnungen entgegen nehmen.
Die
Werkschau „Das Beste“ spannt den Bogen von frühen Stücken wie „Herzensschöner“
und „Schlampenfieber“, über bekannte Hits wie „Liebe ist alles“, „Ich geh in
Flammen auf“ oder „Ich bin ich (Wir sind wir)“ bis zu neueren Songs wie „Wir
sind am Leben“ und „Lied von den Vergessenen“. Ein Rückblick auf eine ganz
besondere deutsche Karriere, die Rosenstolz am besten in ihrem Lied „Liebe ist
alles“ beschreiben: „Das ist alles was wir brauchen, noch viel mehr als große
Worte; lass das alles hinter dir, fang noch mal von vorne an, denn: Liebe ist
alles!“
„Das Beste“ Tracklist
01 Liebe ist alles
02 Ich bin ich (Wir sind wir)
03 Gib mir Sonne
04 Wir sind am Leben
05 Auch im Regen
06 Willkommen
07 Aus Liebe wollt ich alles wissen
08 Lied von den Vergessenen
09 Wie weit ist vorbei
10 Der größte Trick
11 Ich geh in Flammen auf
12 Nichts von alledem (tut mir leid)
13 Irgendwo in Berlin
14 Sternraketen
15 Es könnt ein Anfang sein
16 Es tut immer noch weh
17 Königin
18 Herzensschöner
19 Schlampenfieber
20 Die Schlampen sind müde
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Donnerstag, 6. August 2015
kim curchill: silence/win. review
albumtitel und -cover mögen ein wenig prätentiös wirken, das in der heimat australien vor über einem jahr erschienene (bereits vierte) werk dürfte Kim Churchill jedoch auch hierzulande einige aufmerksamkeit bescheren. sein europadebüt wird dem surferboy nämlich zumindest ein paar neue freunde im kreis der singer-songwriter-folk-pop-rock-anhängerschaft finden lassen. auch wenn "Silence / Win" (universal/polydor/island) nicht wie in seiner heimat für charterfolge sorgen wird. an der radiotauglichkeit der tracks dürfte das nicht liegen. vielmehr vielleicht daran, dass wirkliche alleinstellungsmerkmale etwas fehlen. dabei muss ich sagen, dass mich die stimme von mister churchill manchmal angenehm an bon iver erinnert. vergleichbare songkathedralen sucht man hier jedoch vergebens. und auch der etwas misglückte reggae-versuch in "canopy" gerät nicht zum glanzstück. am besten gefällt mir dies platte, wenn sich churchill stark reduziert und rein akustisch in schönen harmonien verliert. live zu hören sind diese dann im september hier auf dem reeperbahnfestival. und bei folgenden weiteren dates:
11.09.2015 Stuttgart, Club ZwölfZehn
12.09.2015 München, Milla
16.09.2015 Wien (AT), Arena Wien
19.09.2015 Dresden, Ostpol
20.09.2015 Münster, Pension Schmidt
21.09.2015 Hannover, Lux
22.09.2015 Frankfurt, Sankt Peter Cafe
23.09.2015 Nürnberg, Club Stereo
25.09.2015 Berlin, BI NUU (ehem. Kato)
27.09.2015 Köln, Studio 672
28.09.2015 Heidelberg, Kulturhaus Karlstorbahnhof
11.09.2015 Stuttgart, Club ZwölfZehn
12.09.2015 München, Milla
16.09.2015 Wien (AT), Arena Wien
19.09.2015 Dresden, Ostpol
20.09.2015 Münster, Pension Schmidt
21.09.2015 Hannover, Lux
22.09.2015 Frankfurt, Sankt Peter Cafe
23.09.2015 Nürnberg, Club Stereo
25.09.2015 Berlin, BI NUU (ehem. Kato)
27.09.2015 Köln, Studio 672
28.09.2015 Heidelberg, Kulturhaus Karlstorbahnhof
Donnerstag, 20. Mai 2010
the cure & the rolling stones. re-releases deluxe
keine einfachen zeiten für musikanhänger, die noch an die existenz physischer tonträger glauben. und sich im schlimmsten fall als sammler identifizieren. hier folgen zwei weitere durchaus lohnende wiederveröffentlichungen - welche nicht nur von den jeweiligen bands authorisiert wurden, sondern unter maßgeblicher mitwirkung ihrer vorzeigemusiker entstanden sind.los geht es mit The Cure, die "Disintegration" (polydor/universal) nun als triple-cd-deluxe-edition auf den markt bringen. das ganze in der wertigen aufmachung, wie man es aus dem hause polydor/island/universal zu solchen anlässen kennt. auch der musikalische inhalt kann sich sehen lassen: ergänzend zu den von den originalbändern exzellent geremasterten ursprungsliedern findet sich eine cd mit 20 out-takes und demos, die allerdings überwiegend lediglich instrumental und damit wohl nur für echte experten interessant sein dürften. außerdem eine ansehnliche live-performance des gesamten albums, die 1989 während der “prayer tour” aufgenommen wurde. dazu gesellt sich ein 20-seitiges booklet sowie das bekannte und bewährte pappschuber-pvc-hülle-system. ohne frage: ihr - zumindest neben "pornography" - meisterwerk aus dem jahr 1989 sah jedenfalls nicht nur niemals praller aus, sondern hörte sich auch niemals besser an.
ob man im fall "Exile On Main St" (promotone/universal) auch vom meisterwerk der Rolling Stones sprechen kann, darüber wurde und wird beim zehnten studioalbum der engländer gestritten. die wiederveröffentlichung überzeugt angesichts von zehn bonustracks zum ursprünglich bereits als doppel-lp erschienenen, 18 songs starken werk zumindest schonmal durch quantität. wobei der wirkliche charme der platte weiterhin bleibt, dass sie in ihrer ungehobelten art und ohne die ganz großen singles auf albumdistanz besser funktioniert als die gesamte restliche diskographie der stones. die auf der zweiten cd enthaltenen zehn tracks sind bis auf drei alternative versionen allesamt unveröffnetlichte, reguläre tracks und sogar eigenkompositionen. gut vorstellbar, dass sie nach all den jahren tatsächlich irgendwie aus der versenkung gehoben wurden; auch wenn die vocals etwas sauberer klingen als beim originalmaterial... erscheinen wird das ganze vergnügen übrigens als cd, 2-cd deluxe edition, doppel-vinyl, als download und als super deluxe-package inklusive vinyl, einer 30-minütigen dvd und einem 60-seiten sammler-buch mit fotos aus der exile-ära. die 10 unveröffentlichten tracks sind auf der deluxe und super deluxe editon zu finden. sammler wissen, was sie zu tun haben.
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Montag, 6. Juli 2009
la roux. lady in red
just nach dem ersten durchlauf dieses albums kommt hier die meldung rein, dass La Roux mit der single "bulletproof" auf platz eins in den heimischen uk-charts eingestiegen ist. und es sollte mich nicht überraschen, wenn es dem selbstbetitelten debüt bei uns ähnlich ergeht. schließlich klingt "La Roux" (polydor/universal) von der ersten bis zur letzten minute hitverdächtig, eingängig und ...irgendwie arg gefällig. das duo - als partner für songwriting und sound neben der auffällig gestylten frontrau tritt ben langmaid (im hintergrund) auf - bewegt sich auf terrain, welches je nach dekade von bands wie erasure, girls aloud oder lady gaga populär gemacht/gehalten wurde. "this is not another girl meets boy" singt la roux a.k.a. elly jackson in "i'm not your toy" denn ziemlich selbstbewusst. doch genau da liegt der hund begraben: so wirklich aufsehenerregend klingt an den tracks lediglich, dass die texte nicht ganz so profan ausfallen wir bei vielen ihrer gegenwärtigen genrekollegen. die stimme beispielsweise könnte nämlich ohne mächtig viel produktionstechnischem aufwand im hintergrund kaum bestehen - und wirkt selbst danach noch etwas zu dünn. fazit: das einigermaßen verheerende urteil würde vielleicht milder von jemandem ausfallen, der das eighties-revival bereits vollständig verdaut hat. bei mir trifft die angelegenheit vielmehr einen wunden punkt... unabhängig davon hat robyn im letzten jahr allerdings demonstriert, wie man das gleiche vorhaben auch überzeugender umsetzen kann!
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