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Montag, 15. Januar 2018
enrique iglesias: „el bano“ featuring bad bunny. clip
moderate innovation beim latino-pop-krösus: seine neue single "el bano" bringt Enrique Iglesias mit dem aufsteigenden musiker und moderator der beats1-radioshow “trap king” Bad Bunny zusammen. das ergebnis wird garantiert einmal mehr in allen teilen der welt zum hit werden.
nun stellt enrique auch das offizielle musikvideo zum song vor: regisseur maxim bohichik (usher, chris brown, j cole)drehte das video in los angeles und miami. schauspieler eric roberts übernimmt die rolle des barkeepers während nachwuchstalent polyanna uruena das ziel von enriques annäherungen mimt... aber seht selbst... (übrigens auch live am 15.03.2018 in der münchner olympiahalle).
nun stellt enrique auch das offizielle musikvideo zum song vor: regisseur maxim bohichik (usher, chris brown, j cole)drehte das video in los angeles und miami. schauspieler eric roberts übernimmt die rolle des barkeepers während nachwuchstalent polyanna uruena das ziel von enriques annäherungen mimt... aber seht selbst... (übrigens auch live am 15.03.2018 in der münchner olympiahalle).
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Sonntag, 14. Dezember 2014
j. cole: 2014 forest hills drive. review
seinem dasein als windschatten-künstler im rückspiegel von nas oder jay-z möchte (und musste) J. Cole ein für alle mal ein ende setzen. und wo spürbare duftmarken selten auf albumlänge zu erkennen waren, reißt der gebürtige frankfurter nun tatsächlich das ruder herum: "2014 Forest Hills Drive" (roc nation/columbia/sony) möchte schluss machen mit zwar mediokren, aber kommerziell erfolgreichen single-auskopplungen und dazugehörigen qualitätsschwankungen. und wo sich die vorgängerwerke noch zu einem guten teils über features definierten, sucht man entsprechende sticker oder vermerke auf dem coverartwork vergebens. gut so, denn die etwas introvertiertere ausrichtung löst zwar nicht sämtliche probleme, macht in 13 tracks jedoch deutlich, dass der eingeschlagene weg funktioniert. j cole orientiert sich offenbar noch immer mehr an vorbildern als selbst akzente zu setzen. in punkto inhalt, wortfluss und produktion sitzt sein publikum aber neuerdings in der ersten reihe.
tracklist:
1. "Intro"
2. "January 28th"
3. "Wet Dreamz"
4. "03' Adolescence"
5. "A Tale of 2 Citiez"
6. "Fire Squad"
7. "St. Tropez"
8. "G.O.M.D."
9. "No Role Modelz"
10. "Hello"
11. "Apparently"
12. "Love Yourz"
13. "Note to Self
tracklist:
1. "Intro"
2. "January 28th"
3. "Wet Dreamz"
4. "03' Adolescence"
5. "A Tale of 2 Citiez"
6. "Fire Squad"
7. "St. Tropez"
8. "G.O.M.D."
9. "No Role Modelz"
10. "Hello"
11. "Apparently"
12. "Love Yourz"
13. "Note to Self
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Samstag, 29. Juni 2013
kanye west & j cole. papa ante portas
zwei ziehsöhne von jay-z legen ihre neuen alben vor. und möchten abermals ihre fähigkeiten nicht nur als rapper, sondern auch als produzenten demonstrieren. doch während ersterer längst aus dem schatten des übermächtigen vorbildes trat, scheint der zweite noch etwas orientierungslos durch die genre-basics zu taumeln.
wirklich beitragen zum fortbestand des rap wird das "artwork" des neuen albums von Kanye West trotzdem wohl eher nicht, soviel steht fest. aber es unterstreicht die ausnahmestellung, welches "Yeezus" (def jam/universal) im schaffen des künstlers einnimmt. vergleiche: radioheads "kid a" oder talk talks "spirit of eden". oder, vermutlich noch treffender: britney spears "in the zone". den knapp dreiviertelstündigen longplayer dominiert nämlich eine mischung aus elektrorock und pop, wie sie selbst für die großzügigen interpretationen musikalischer grenzen des genres unüblich ist. der obligatorische "flow" bzw. die sprachlichen "skills" jedenfalls lassen sich an einer hand abzählen. inhaltlich nämlich verzeichnen wir steigerungen nur in eine richtung: die obligatorischen allmachtsphantasien potenziert (im wahrsten sinne des worten) mister west gleich mehrfach. was ihn für das lyrisch genau genommen nicht sonderlich radikale "i am god" in den staaten einen veritablen shitstorm einbrachte. am ende bleibt "yeezus" für ein hiphop-abum jedoch tatsächlich soweit abseits üblicher pfade, dass es eine nachdrückliche daseinsberechtigung erhält. wenngleich innvation und nachhaltigkeit auf dem famosen vorgänger(n) meines erachtens dennoch unerreicht bleiben.
J. Cole agiert auf seinem zweiten album vergleichsweise bodenständig. eine huldigung an den new yorker szeneveteran nas auf "born sinner" (columbia/sony), diverse weitere stilsichere verbeugungen in richtung mos def und talib kweli beweisen vor allen dingen geschmack. täuschen jedoch nicht deutlich genug von einigen sehr unspektakulären (insbesondere auf der bonus-disc der special edition) oder arg plakativ auf radiosingle getrimmten tracks hinweg. in seinen besten momenten aber beweist der in frankfurt am main geborene künstler, dass er die essenz des gehobenen ostküsten-sounds inhaliert hat.
schlichtes fazit zu dieser rubrik: das bessere rapalbum kommt definitiv von j. cole. dennoch illusorisch, dass der medienfokus abseits der fachpresse zu ähnlichen ergebnissen kommt. mister west: machen sie sich bereit für den narzismus-oskar 2013.
wirklich beitragen zum fortbestand des rap wird das "artwork" des neuen albums von Kanye West trotzdem wohl eher nicht, soviel steht fest. aber es unterstreicht die ausnahmestellung, welches "Yeezus" (def jam/universal) im schaffen des künstlers einnimmt. vergleiche: radioheads "kid a" oder talk talks "spirit of eden". oder, vermutlich noch treffender: britney spears "in the zone". den knapp dreiviertelstündigen longplayer dominiert nämlich eine mischung aus elektrorock und pop, wie sie selbst für die großzügigen interpretationen musikalischer grenzen des genres unüblich ist. der obligatorische "flow" bzw. die sprachlichen "skills" jedenfalls lassen sich an einer hand abzählen. inhaltlich nämlich verzeichnen wir steigerungen nur in eine richtung: die obligatorischen allmachtsphantasien potenziert (im wahrsten sinne des worten) mister west gleich mehrfach. was ihn für das lyrisch genau genommen nicht sonderlich radikale "i am god" in den staaten einen veritablen shitstorm einbrachte. am ende bleibt "yeezus" für ein hiphop-abum jedoch tatsächlich soweit abseits üblicher pfade, dass es eine nachdrückliche daseinsberechtigung erhält. wenngleich innvation und nachhaltigkeit auf dem famosen vorgänger(n) meines erachtens dennoch unerreicht bleiben.
J. Cole agiert auf seinem zweiten album vergleichsweise bodenständig. eine huldigung an den new yorker szeneveteran nas auf "born sinner" (columbia/sony), diverse weitere stilsichere verbeugungen in richtung mos def und talib kweli beweisen vor allen dingen geschmack. täuschen jedoch nicht deutlich genug von einigen sehr unspektakulären (insbesondere auf der bonus-disc der special edition) oder arg plakativ auf radiosingle getrimmten tracks hinweg. in seinen besten momenten aber beweist der in frankfurt am main geborene künstler, dass er die essenz des gehobenen ostküsten-sounds inhaliert hat.
schlichtes fazit zu dieser rubrik: das bessere rapalbum kommt definitiv von j. cole. dennoch illusorisch, dass der medienfokus abseits der fachpresse zu ähnlichen ergebnissen kommt. mister west: machen sie sich bereit für den narzismus-oskar 2013.
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