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Samstag, 26. Oktober 2019

the kelly family: 25 years later. album

Zugegeben: Nun ist unser Blog wahrscheinlich nicht gerade als Kelly Family Fansite bekannt. Aber großen inländischen popkulturellen Ereignissen wollen wir natürlich beiwohnen...Dazu gehört das 25-jährige Jubiläum des Albums "Over The Hump", welches seinerzeit ja polarisiert hatte wie kaum etwas anderes. Kaum verwunderlich also, dass man dem Ereignis in Form einer neuen Platte gedenkt - und jende recht naheliegend"25 Years Later" (Airforce 1 Records/Universal betitelt). Das Ergebnis nimmt laut Presseinfo "(...) nicht nur auf die Vergangenheit Bezug, sondern vor allem auch auf die heutige The Kelly Family und wo diese musikalisch steht. So ist die Idee zum neuen Album erstmals während der ersten Proben zur „Over The Hump“-Jubiläumstour entstanden. Dabei entdeckte die Band alte Songs neu und spielte sich gegenseitig frisch komponierte Songs vor, die in allen den starken Wunsch weckten gemeinsam ein neues Studioalbum aufzunehmen: „Wir haben die Songs gemeinsam durchgehört und waren alle komplett begeistert“ , verkündet die Familie. „Außerdem fanden sich in unseren Archiven noch Demoaufnahmen aus `Over The Hump`-Tagen, die nie fertig produziert oder veröffentlicht wurden und die wir uns heute noch einmal vorgenommen haben. Die wiedergefundenen Stücke und die brandneuen Songs harmonieren perfekt mit den überarbeiteten Original-Tracks von damals. Eine schöne Verbindung zwischen gestern und heute!“ Das seinerzeit von Jimmy komponierte „We Had A Dream“ oder auch die von John geschriebene Ballade „El Camino“ (dt: „Der Weg“), sind u.a. beides Stücke, die vor über 2 Dekaden ursprünglich entstanden sind und für „25 Years Later“ nun vollendet wurden."

Donnerstag, 23. Mai 2019

thorsteinn einarsson: "ingi". album & clip

Der Isländer Thorsteinn Einarsson sorgt ab dem morgigen Freitag dafür, dass das Land Österreich vielleicht auch einmal wieder mit positivem Bezug in der hiesigen Presse auftaucht. Schießlich kann der 22jährige Singer/Songwriter, der seinen Lebensmittelpunkt in unser Nachbarland verlegt hat, bereits auf einige musikalische Erfolge zurückgreifen: für seine erste Hitsingle „Leya“ räumte er im Jahr 2015 einen Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Songwriter des Jahres“ ab, sein Anfang 2016 erschienenes Album „1;“ (sprich: one continued) erreichte auf Anhieb Platz sechs der österreichischen Albumcharts. Die daraus ausgekoppelten Songs wurden knapp sieben Millionen Mal gestreamt, verzeichnen über zwei Millionen Views auf YouTube und hatten bisher über 15.000 Einsätze in den österreichischen Radios. Daraus resultierend folgten ausverkaufte Konzerte, TV-Auftritte im In- und Ausland und eine immer größer werdende und den Künstler stets unterstützende Fanschar.
Nun ist der Musiker an einem weiteren Meilenstein seiner Karriere angelangt und veröffentlicht sein neues Album, das u.a. die Vorabsingle „Galaxy“ enthält. Das Werk trägt den Namen „INGI“ (sony music) und Thorsteinn selbst beschreibt es als sein bisher persönlichstes. Bereits der Albumtitel bestätigt diesen Ansatz: Ingi ist Thorsteinns zweiter Vorname und steht mit einem „I“ am Anfang und am Ende auch gleichzeitig für eine „II“. Somit schließt sich hier der Kreis zu seinem Debütalbum „1;“, mit dem ein Kontinuum in Aussicht gestellt wurde, an dessen ersten Schritten der Sänger die Außenwelt nun teilhaben lässt.
Hier gibt es das Video zur aktuellen Single „Two Hearts“:

Montag, 20. Mai 2019

go go berlin. neuer vorgeschmack auf's album & tour

Nach einer längeren Pause melden sich die vielgelobten Go Go Berlin in diesem Sommer mit ihrem dritten Album zurück. Und wie es sich gehört, offeriert man im Vorfeld schon mal einen ersten Vorgeschmack. Inspiration zogen die Dänen beim Songwriting unter anderem aus einem Trip nach Los Angeles.
Ein erstes Ergebnis in Form des Clips zu "Love Me" findet Ihr hier unten.

„‘Love Me‘ handelt davon, in eine Sackgasse geraten zu sein“, erklärt Gitarrist Mikkel Dyrehave. „Wenn man das Gefühl hat, dass nichts mehr genug ist. Denn was macht man, wenn man alle seine Ziele erreicht hat? Und womit füllt man das Vakuum danach?“ Diese Leere manifestierte sich für die Band in einer Phase der Unsicherheit, die Go Go Berlin nach dem Ende ihrer langen Konzertreise durch Europa, Asien und Nordamerika empfanden und die die Band veranlasste, eine Songwriting-Pause einzulegen.
Die Auszeit war der Beginn eines völlig neuen Kapitels und gab den Musikern u.a. Gelegenheit zu umfangreicher Selbstanalyse.

Die Tourdaten von Go Go Berlin präsentieren wir Euch weiter unten.



Tourdaten „The O.C.E.A.N Tour" 2019
08.10.2019 Hamburg, Molotow
09.10.2019 Berlin, Musik & Frieden
10.10.2019 Leipzig, Naumanns
11.10.2019 München, Orangehouse
12.10.2019 Nürnberg, Nürnberg Pop Festival
22.10.2019 Zürich (CH), Rote Fabrik
23.10.2019 Darmstadt, Centralstation

Samstag, 15. September 2018

lions head: so mean. clip & tourdates

Bevor sie im November einmal quer durch die Republik touren, präsentieren uns Lions Head ihren neuen Clip zum Track "So Mean".
Sicherlich in der Hoffnung, hier ein zweites "Begging" am Start zu haben... Aus dem Nichts stieg der Song in die Airplay Top50 Radio Charts ein, das Video hat mehr als eine Million Plays. Der in Deutschland lebende US-amerikanische Multi-Instrumentalist unterschrieb daraufhin bei Sony Music Columbia, und tourte als Support von Rea Garvey, Joris und Milky Chance. Auf seinem Debutalbum lässt er uns in seinen gesamten musikalischen Erfahrungsschatz eintauchen, der von Latin-Rhythmen in „Senorita“ über nachdenklichen Folk von „Morning After“ bis zum feierfreudigen House von „Lost & Confused“ reicht.
Viel Spaß nun mit "So Mean", die Tourdaten von Lions Head findet Ihr weiter unten...



LIONS HEAD Tour 2018:
14.11.18 Wien Chelsea
27.11.18 Frankfurt ZOOM
28.11.18 Hannover Musikzentrum
29.11.18 Dortmund FZW
30.11.18 Köln Club Bahnhof Ehrenfeld
02.12.18 Hamburg Uebel und Gefährlich
03.12.18 Berlin Musik & Frieden
04.12.18 Leipzig Täubchenthal
05.12.18 Nürnberg Hirsch
07.12.18 München Strom
08.12.18 Stuttgart Im Wizemann

Freitag, 6. Oktober 2017

guano apes: proud like a god XX. tour & cd

zwischenzeitlich als treppenwitz des crossovers gehandelt (und ja: den song "dödel up" gab es wirklich...),  haben die Guano Apes doch meine gesamte generation mit mindestens einem ohrwurm ausgestattet. anlass genug, dem durchbruchsalbum "Proud Like A God" im zwanzigsten jahr seines bestehens mit einer reissue zu würdigen. die gibt es sowohl als einzel- wie auch als doppel-cd mit folgendem inhalt: CD1 beinhaltet 10 songs des original-albums aus dem jahr 1997 in neu abgemischter und remasterter form sowie einen bisher unveröffentlichten song. auf CD2 finden sich völlig neu eingespielte, modernisierte versionen der songs „Get Busy“, „Rain“, „Crossing The Deadline“, „Suzie“, „Never Born“ und natürlich dem classic „Open Your Eyes“, für das man niemand geringeren als danko jones zum duett ins studio holte. böse zungen werden behaupten, dass hier die cash-kuh maximal gemolken wird. andererseits dürften die anstehenden auftritte für ein manierliches retro-fest sorgen. bei interesse findet ihr hier die zugehörigen daten sowie den clip zum eminem-cover "loose yourself" inklusive standesgemäßem 90er posing.

Live:
08.10. München, Backstage
09.10. Stuttgart, LKA
11.10. Dortmund, FZW
13.10. Köln, E-Werk
15.10. Frankfurt, Batschkapp
18.10. Saarbrücken, Garage
20.10. Hannover, Capitol
21.10. Hamburg, Grosse Freiheit 36
27.10. CZ-Prag, Meet Factory
29.10. A-Wien, Ottakringer
02.11. Berlin, Huxleys
03.11. Leipzig, Haus Auensee
05.11. NL-Amsterdam, Melkweg

Donnerstag, 20. Juli 2017

video wednesday: the script mit "rain".

es ist ferienzeit, da fällt euch womöglich gar nicht auf dass der video wednesday tatsächlich ein thursday ist... In den vergangenen Tagen hatte The Script ihre treuen Fans mit allerlei Teasern auf bevorstehende Großtaten eingestimmt, nun legen sie mit der Single „Rain“ (Single/Video-Release: 14.07.17) den ersten neuen Song seit fast drei Jahren vor. Ungeachtet des Titels handelt es sich bei „Rain“ um einen sommerlichen Gute-Laune-Song, der ohne Zweifel zum unverzichtbaren Soundtrack der kommenden Monate werden wird. „‘Rain‘ ergab sich am Ende eines langen Entstehungsprozesses unseres fünften Albums“, erklärt die Band. „Es ist ein Sommersong, aber wir dachten: wenn es jemand im Sommer regnen lassen kann, dann sind das wir.“ „Rain“ ist der erste musikalische Vorgeschmack auf das fünfte The Script-Album, dessen Titel und Veröffentlichungstermin in den kommenden Wochen bekannt gegeben wird. 
hier präsentieren wir euch den zugehörigen videoclip: 

Mittwoch, 24. Mai 2017

L.A.: leave it all behind. video wednesday

nach zwei jahren veröffentlichungspause erscheint am 26. Mai 2017 mit „King Of Beasts“ (sony music) das mittlerweile fünfte album der band L.A.. alle songs stammen von frontmann luis albert segura, der überdies auch zahlreiche instrumente einspielte (gitarre, schlagzeug, bass und backgroundgesang). gemischt wurden die songs von den us-amerikanischen grammy-preisträgern manny marroquin (john legend, sia), und michael brauer (coldplay, john mayer). jüngst absolvierten L.A. eine europatour im vorprogramm von band of horses.
wer L.A. live sehen möchte kann dies hier tun: 
12.06.2017 Hamburg, Häkken 
13.06.2017 Dresden, Beatpol 
14.06.2017 Berlin, Privatclub 
15.06.2017 Köln, MTC 
16.06.2017 München, Strom

die vorabsingle „leave it all behind“ präsentieren wir euch hier:

Sonntag, 2. April 2017

brooke candy: living out loud. clip

bevor ab dem kommenden freitag wieder kendrick lamar (völlig zu recht) die medien in und um hiphop bestimmen wird, sei zum ausklang des wochenendes noch auf einen clip hingewiesen, welcher ein weiteres hochkarätiges album ankündigt. Brooke Candy, deren noch nicht terminiertes album "Daddy Issues" im laufe des frühjahrs über sony veröffentlicht wird, legt nach dem lyric-video nun eine vollwertige produktion zu ihrem song "living out loud" vor:

Samstag, 18. März 2017

pitbull: climate change. review

mit Pitbull bringt der vielleicht massentauglichste (pop-)rapper unserer zeit an diesem wochenende sein neues, mittlerweile zehntes album an den start. und man darf davon ausgehen, dass "Climate Change" (sony music) abermals sämtliche verkaufs- bzw. playlist-rekorde knacken wird. dabei setzt der 36-jährige armando christian perez sowohl auf eine veritable palette an stars (darunter gruselige kollaborationen mit enrique iglesias, jennifer lopes und r kelly), für seine erste single "options" holt er sich mit reggae-fackelträger und mehrfachen grammy-gewinner stephen marley jedoch auch wieder jemanden eher genre-fremdes an die seite. auf der produzenten-seite dagegen setzt Pitbull auf zahlreiche verschiedene köpfe, die ganz großen namen sind dabei aber nicht zu finden. am ende bleibt ein single-album, dessen reiz sich aus einer gewissen kurzweile ziehen lässt, das niveau in punkto songwriting oder gar lyrics dabei aber doch zu oft zu wünschen übrig lässt. am ende wird jedoch wie auf jedem Pitbull-album so oder so eine party veranstaltet - und niveau mag da auch einfach fehl am platze sein...

Sonntag, 8. Mai 2016

beyoncé: lemonade. album/dvd review

kendrick lamar, d'angelo, kanye west und nun Beyonce... es scheint, dass sämtliche relevanten neuerscheinungen im rap- und neosoul-bereich quasi unangekündigt (und zunächst nur als downloads bzw. über streaming-plattformen) auf die überraschte hörerschaft losgelassen werden. auch wenn der große aha-effekt langsam ausbleibt: auffallend weit oben ist die konstante qualität hinter diesem veröffentlichungsmodell. was insbesondere angesichts "Lemonade" (sony) überrascht. denn auch wenn beyonce in der vergagenheit ein paar respektable produktionen aufweisen konnte: über albumdistanz versagten ihr bis heute immer die kräfte. diesmal sind es außerdem nicht die prominenten gaststarts - darunter mister lamar, jack white und james blake - sondern tatsächlich die kompositionen, welche überzeugen: facettenreich, catchy und genau mit dem richtigen quentchen innovation ausgestattet, um auch die bisherige hörerschaft nicht zu vergraulen. und um doch noch ein paar streaming-anhänger hinter dem ofen hervorzuholen, findet sich auf der beliegenden dvd das komplette album noch einmal aufwendig visualisiert. fazit: auf "lemonade" überzeugt beyonce tatsächlich musikalisch komplett. den lyrischen seelenstriptease zur ehekrise mit jay-z gibt es quasi gratis obendrauf...

Freitag, 4. März 2016

ray lamontagne: ouroboros. review

"I let the songs dictate when they want to exist; I don’t force it. When it comes, it’s like Peter Pan knocking on the window.”
allein dieses statement macht deutlich, wie unbeeindruckt Ray LaMontagne seinen weg abseits vom konventionellen (wenn auch sehr begnadeten) singer-songwriter-tum seiner anfangstage fortsetzt. eine besondere atmosphäre prägt dieses auf den ersten blick unscheinbare werk, welches statt üblicher genremuster eine behutsame skizze der musikalischen sozialisation des folk-songwriters aus new hampshire malt. das beinahe kompakte, in zwei parts geteilte opus, zieht von beginn an in seinen bann: der opener "homecoming" weckt den hörer wie die ersten sonnenstrahlen an einem frühlingsmorgen. im darauf folgenden "hey, no pressure" schwelgt lamontagne in hingehauchem soul. alles schön analog warm produziert in zusammenarbeit mit jim james (my morning jacket). am ende bleiben erinnerungen an die atmosphäre von dennis wilsons' "pacific ocean blue". und was 2014 für den vorgänger "supernova" galt, darf heute wiederholt werden: sein neuester streich "Ouroboros" (rca/sony) markiert einmal mehr den vorläufigen höhepunkt des schaffens des 42-jährigen. nur schade, dass der an sich schicke digipack derart unglücklich produziert wurde, dass ein entfernen von booklet oder cd fast kaum ohne kleinere schäden am artwork möglich ist.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

g-eazy: when it's dark out. review

ist es understatement, wenn ein rapper seinen ruf als storyteller schon mit der titelfolge seiner alben repräsentiert? seinem 2014er debüt "these things happen" folgt in dieser diskographie nun jedenfalls "When It's Dark Out" (sony music). doch im falle G-Eazy von rap im ursprünglichen sinne zu sprechen, sorgt sicher nicht nur für gegenliebe. immerhin fabuliert ein deutsches leitmedium des genres vom "james dean des rap". was sich jedoch lediglich auf die optik reduziert; die produktionen an sich können sich nicht so recht zwischen stangeware und tatsächlicher innovation entscheiden. big sean bleibt als gaststar und konstante wieder mit am start, wird allerdings von einem chris brown torpediert. auch ansonsten festigt sich der eindruck einer überraschend eigenwilligen kreation zwischen ambientflächen, formatradio und hiphop-gassroots. und lyrisch legt sich der kalifornier zwischen girls/cars/money und tiefergehender kost ebenfalls so gar nicht fest. doch wenn das material an vielen stellen nicht wirklich bleibenden eindruck hinterlässt, sein potential macht g-eazy in starken momenten wie "don't let me go (feat. grace)" eindrucksvoll deutlich.
einen tatsächlich passenden eindruck von den 17 tracks bekommt man zudem über die erste clip-auskopplung "me, myself and I":

Dienstag, 24. November 2015

empire. soundtrack zur 2. season

auch wenn man auf die deutsche tv-ausstrahlung noch bis zum nächsten frühjahr warten muss: der soundtrack zu Empire (sony) steht schon ab kommendem freitag in den läden bzw. download-portalen bereit. und das ist sprichwörtlich nur der anfang: es handelt sich hierbei um "season 2, volume 1" - mit einem nachfolger zum nachfolger darf also in kürze gerechnet werden. hier schonmal zwei clips sowie mehr details der (leider erbärmlich schlecht synchronisierten) erfolgsserie:

  

In den USA brachen Serie und Soundtrack Rekorde, am 27. November erscheint mit „Empire: Original Soundtrack, Season 2 Volume 1“ endlich das von den Fans heiß ersehnte zweite „Empire“-Album. Der Longplayer enthält Songs aus der ersten Hälfte der zweiten Staffel, die in den USA am 23. September startete, darunter Aufnahmen der Serien-Stars Jussie Smollett (Jamal Lyon), Yazz (Hakeem Lyon) und Terrence Howard (Lucious Lyon), sowie zahlreicher Gäste wie Timbaland, Pitbull, Alicia Keys, Bre Z, V. Bozeman und Serayah. Produziert wurde der Soundtrack von Timbaland, NE-YO, J.R. Rotem und Swizz Beatz.
 


Zu den Highlights des Albums gehören der Upbeat-Partytrack „No Doubt About It“, die emotionale Ballade „Born To Love U”, die Clubhymne „Bout 2 Blow“ und das Jussie Smollett/Alicia Keys-Duett „Powerful“. Im Tracklisting finden sich außerdem einige Songs aus Folgen, die noch nicht ausgestrahlt wurden. Die digitale „Deluxe Version” enthält zudem acht zusätzliche Tracks. Das Album „Original Soundtrack from Season 1 of Empire” erschien in den USA im März 2015 und erreichte Platz eins der US Billboard Charts. Die „Empire“-Singles verkauften sich in den USA bis dato zwei Millionen Mal, der Soundtrack steht kurz vor einer halben Million. In Deutschland erreichte der Longplayer Platz drei der Offiziellen Deutschen Album Charts und verkaufte sich mehr als 50.000 Mal. Sechs Songs aus der Serie platzierten sich in den Offiziellen Deutschen Single Charts, darunter „Good Enough“ (feat. Jussie Smollett), das auf Position 25 peakte.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

the neighbourhood: rückkehr mit album & clip.

hierzulande noch gar nicht im großen stil in erscheinung getreten, geht eine talentierte formation aus los angeles in die zweite runde. hier das offizielle info: "Drei Jahre ist bereits her, dass die kalifornische Popband The Neighbourhood mit ihrer sensationellen Doppelplatin-Hitsingle „Sweater Weather“ (Platz vierzehn) und dem Debütalbum „I Love You“ (Platz 25) in den US Billboard Charts für Furore sorgte. Am 30. Oktober 2015 veröffentlicht die Band um Sänger Jesse Rutherford das Follow-Up-Album „Wiped Out!” (sony music), das u.a. die Single „R.I.P. 2 My Youth” enthält. Das atmosphärische Schwarz-Weiß-Video zu dem hymnischen Alternative-Rockbrett wurde von Regie-Legende Hype Williams (Nas, Kanye West etc.) inszeniert. Im Anschluss an die Veröffentlicht bricht das in Los Angeles beheimatete Quintett auf eine Europatour auf, die die Band Mitte November auch für zwei Konzerte nach Deutschland führt.Am 16.11. spielen sie in Berlin (PBHFCLUB - ehemals Postbahnhof), einen Tag später treten sie in Köln (Gebäude 9) auf."
 

Dienstag, 6. Oktober 2015

bob dylan: bootleg series vol 12. epk

bis zum 6. november ist es zwar noch ein wenig hin, Bob Dylan fans können sich aber schon einmal mit diesem fünfminütigen making of auf "The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12" einstimmen:
 

Montag, 21. September 2015

bring me the horizon: that's the spirit. review

kaum überraschend, dass sich die internet fan- und hatergemeinden von Bring Me The Horizon gerade fleißig das maul zerreißen: "That's The Spirit" (rca/sony) markiert tatsächlich die vorläufig radikalste weiterentwicklung vom technisch-brutalen deathcore zum elektronisch-infizierten bombastrock. daraus entstehen tracks wie "true friends", die wie eine von profi-produzenten aufgepimpte adaption von taking back sundays frühphase klingt ("what you need" hat sogar eine noch deutlichere pop-schlagseite). radioairplay dürfte den briten mit songs wie diesen deshalb weiterhin sicher sein, und über mangelnde emotionen schon beim ersten hördurchlauf des artworkmäßig schlicht gehaltenen werkes wird niemand klagen können. aber was bleibt nach der ersten, manchmal etwas halbherzigen verblüffung? die beruhigende gewissheit, dass bring me the horizon hinter allen soundtechnischen fassaden einmal mehr durch ihr cleveres songwriting überzeugen. und ja: etwas schmutz hängt da zwar noch im sound; zwischen atmosphärischen strophen und dramatischen refrains braucht man diesen jedoch weniger mit dem besen als mit der zahnbürste freilegen. dass die band 2015 damit manchmal wie eine etwas glattpolierte variante ihrer landsmänner von enter shikari klingen, wird ihr eventuell nicht gefallen. dafür macht ihr fünftes werk in einem aufgalopp indie-dj's, die berühmte weibliche fanschar wie auch offene fans der frühphase glücklich.

Mittwoch, 2. September 2015

bullet for my valentine & bring me the horizon: album nr. 5

sie haben den metalcore endgültig für die kiddie- und girlie-fraktion salonfähig gemacht - wofür Bullet For My Valentine auch regelmäßig von den "wahren" vertretern dieser ominösen szene etwas auf den deckel bekommen. dabei darf man keinesfalls ausblenden, dass "the poison" angesichts seiner unbestreitbaren hits rückblickend ein mehr als formidables werk war. was ich den briten mittlerweile zähneknirschend zugestehe… insofern war ich auch immer auf die nachfolger gespannt. welche rein musikalisch eine nachvollziehbare entwicklung erkennen liessen. schade nur, dass das ergebnis auch diesmal wesentlich stärker in geregelte (standardisierte?) metallische bahnen gelenkt wurde. zwischen den vorhandenen derben passagen und (etwas zu selten eingesetzten) akzentuierten breaks kristallisieren sich auch auf "Venom" (rca/sony) lupenreine rocksongs heraus. die früher nicht selten famose doppelläufige gitarrenarbeit lässt gerade angesichts einer neuen iron maiden platte erkennen, wo der barthel den most holt. eine tatsache, die nicht zuletzt durch die neuerliche bombast-affinität, wieder jede menge spott hinter sich herziehen dürfte. weshalb ich diesem soundtechnisch erwartungsgemäß perfekt inszenierten werk lediglich für fans eine schüchterne empfehlung aussprechen mag.

mit Bring Me The Horizon veröffentlichen die nachbarn von der insel beinahe zeitgleich ebenfalls ihr fünftes album. die unterschiede zu bullet for my valentine hat nicht nur die frenetische anhängerschaft schnell ausgemacht: die musik der formation aus sheffield klingt extremer, experimenteller und intensiver als die der obigen konkurrenz. was in variation auch für "That's The Spirit" (rca/sony music) zutreffen dürfte. zumindest, wenn man den vorab zugänglichen tunes traut. macht euch mit dem clip "throne" sowie dem lyric-video zum (sic!) "happy song" selbst ein bild:

 


Sonntag, 2. August 2015

don broco: automatic. album, single, clip

"Automatic" (epic/sony music) hieß bereits die vorab ausgekoppelte single bzw. videoclip, nun steht ab freitag das gleichnamige album von Don Broco in den läden. und nicht ohne grund sagen die briten: “Das sind wir, das ist unser Sound. Wegen diesem Album sollen uns die Leute kennenlernen.“
Mit quietschenden Reifen kommen sie mit ihrer zweiten, bisher ambitioniertesten Platte aus den Blocks von Bedford geschossen. Angefangen beim groovenden Opener „Superlove“ und dem treibenden „Keep On Pushing“ hin zur kraftvollen DJ-Fresh-Kollaboration „Fire“ brechen sie auf „Automatic“ aus ihren etablierten Rock-Wurzeln aus, um einen neuen Don-Broco-Sound zu kreieren. Dabei gewinnt das typische Upbeat-Rock-Drama mit Einflüssen aus Pop, Funk und Dance erst richtig an Würze. Somit bezeichnet dieses Album die vielleicht aufregendste Stufe ihrer Band-Karriere.
Produzent und Grammy-Award-Preisträger Jason Perry war nicht ganz unbeteiligt daran, dass die Platte so harmonisch klingt. Er brachte der Band bei, nicht immer perfekt sein zu wollen. Nicht die Perfektion, sondern das Feeling und die Verbindung zueinander macht ein Album erst wirklich gut. So wurden beispielsweise die Gitarren zu „What You Do To Me“ in Toms Schlafzimmer aufgenommen. Gutes sollte man eben nicht hinterfragen.
Sondern einfach hingucken:

 

Sonntag, 28. Juni 2015

miguel: wildheart. review

Miguel hatte ich aufgrund seines namens ehrlicherweise viel zu lange als einen ibiza-diskopoplieferanten unterster kajüte einsortiert. vorurteile, die ich dann reumütig revidieren musste. vielmehr gehört er nämlich verdientermaßen zur neuen schule junger r'n'b-künstler, welche dem genre seit geraumer zeit zu einer durchaus anspruchsvollen reanimation verhelfen. denn bei aller "know you roots"-mentalität räumt sich hier jemand enorm viel kreativen freiraum ein. vor allem seine kredibilität untermauert der kalifornier auf "Wildheart" (sony music) noch einmal eindrücklicher. abermals zu zentralen teilen selbst produziert versickert miguel nie im schmierigen pathos, sondern fesselt bei aller geschmeidigtkeit mit überragender detailverliebtheit zwischen analogen sounds und elektronischen exkursen. weniger radikal als d'angelo findet aber auch der halb-mexikaner/halb-afrikaner einen bezugspunkt bei prince. gitarren und psychedelische effekte auf der einen seite ergeben mit dem eleganten sexappeal eines marvin gaye eine ziemlich unwiderstehliche mischung. auch wenn mister pimentel vielleicht eher zum zuhören, als zum abtanzen einläd. also: nicht abschrecken lassen, wenn so mancher rezensent zu referenzen wie r. kelly oder usher greift. das hier geht tiefer. und ist besser!

tracklist:
1. abeautifulexit
2. DEAL
3. the valley
4. coffee
5. NWA (ft. Kurupt)
6. waves
7. what's normal Anyway?
8. Hollywood Dreams
9. ...goingtohell
10. Flesh
11. Leaves
12. Face The Sun (ft. Lenny Kravitz)
13. gfg*
14. destinado a morir
15. Simple Things
16. damned*



Miguel - Coffee (Another Day)

Sonntag, 31. Mai 2015

a$ap rocky: at.long.last.a$ap. review

die vorschusslorbeeren nach dem zurecht gehypten vorgänger scheinen zunächst einmal übermächtig. und ob ein befreiungsschlag a lá kendrick lamar gelingt war durchaus fraglich. doch tatsächlich gefällt mir das neue werk von A$ap Rocky sogar einen tick besser als "long.live.a$ap". das liegt vor allem daran, dass sich auf "At.Long.Last.A$ap" (sony) die autoscooter-dorfdisko-zugeständnisse - welche sich  zugegebenermaßen durchaus sinnvoll in den sound rockys einfügen - nun fast vollständig ausgemerzt wurden. selbst wenn man bei features wie mark ronson, miguel oder rod stewart (in der ersten single "everyday") skeptisch sein darf: es handelt sich bei album nummer zwei ebenfalls ganz klar um rap, wenn auch um die variante ohne scheuklappen. diesmal vielleicht noch eine spur relaxter; vielleicht liegt mir die kuschelei mit danger mouse im jahre 2015 aber auch einfach mehr als die skrillex kollabo. die zeitweise beinahe psychedelische komponente mag dem einen oder anderen unfokussiert erscheinen (z.b beim prominent als song nummer drei platzierten "fine whine" feat. future x m.i.a.). trotzdem: für mich geht das konzept voll und ganz auf. und über die präsenz von mos def zum ende dieses durchaus konzeptionell wirkenden werkes freue ich mich besonders.

track- und featureliste:
01. Holy Ghost (feat. Joe Fox)
02. Canal St. (feat. Bones)
03. Fine Whine (feat. M.I.A., Future, & Joe Fox)
04. LSD
05. Excuse Me
06. JD
07. Lord Pretty Flacko Jodye 2
08. Electric Body (feat. ScHoolboy Q)
09. Jukebox Joints (feat. Kanye West & Joe Fox)
10. Max B (feat. Joe Fox)
11. Pharsyde (feat. Joe Fox)
12. Wavybone (feat. Juicy J & UGK)
13. Westside Highway (feat. James Fauntleroy)
14. Better Things
15. M’s (feat. Lil Wayne)
16. Dreams (interlude)
17. Everyday (feat. Rod Stewart & Miguel)
18. Back Home (feat. Mos Def, Acyde & Yams)