das vereinte königreich plant seinen nächsten hype... und mit diversen vorschusslorbeeren - unter anderem von der bbc - wird das debüt von Ellie Goulding hoch gehandelt. zu recht. wenn die plattenfirma allerdings querverweise in richtung kate bush und björk konstatiert, schießt man zwar am ziel vorbei... derartiges niveau sucht man auf "Lights" (universal) nämlich vergebens. dennoch kann die federleichte, beschwingte musik auf diesem ziemlich kompakten album überzeugen. woran es bei la roux beispielsweise krankte, kann miss goulding punkten: ihre stimme verfügt zumindest über ein wenig substanz; das songwriting sowie die nüchterne produktion (beides von bzw. in zusammenarbeit mit dem jungen produzenten starsmith entstanden) überzeugt über weite teile sogar. das hier ist schillernder pop mit wurzeln in den achtzigern, der elektronische beats mit akustischen gitarren und einer unverschämten hittauglichkeit kombiniert. was nicht nur für die singles, sondern für beinahe sämtliche tracks hier gilt. und dies dürfte erst der anfang des hypes sein: die zehn songs sind wie geschaffen für allerlei remix-schandtaten (man munkelt, dass bereits das phänomen burial interesse angemeldet hat)... und werden uns definitiv nicht nur im radio- und musikfernsehen, sondern auch in so manchen clubs einholen. nun, zumindest zu diesem frühen zeitpunkt, darf ich sagen: es gibt schlimmeres!
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Mittwoch, 5. Mai 2010
ellie goulding: lights. review
das vereinte königreich plant seinen nächsten hype... und mit diversen vorschusslorbeeren - unter anderem von der bbc - wird das debüt von Ellie Goulding hoch gehandelt. zu recht. wenn die plattenfirma allerdings querverweise in richtung kate bush und björk konstatiert, schießt man zwar am ziel vorbei... derartiges niveau sucht man auf "Lights" (universal) nämlich vergebens. dennoch kann die federleichte, beschwingte musik auf diesem ziemlich kompakten album überzeugen. woran es bei la roux beispielsweise krankte, kann miss goulding punkten: ihre stimme verfügt zumindest über ein wenig substanz; das songwriting sowie die nüchterne produktion (beides von bzw. in zusammenarbeit mit dem jungen produzenten starsmith entstanden) überzeugt über weite teile sogar. das hier ist schillernder pop mit wurzeln in den achtzigern, der elektronische beats mit akustischen gitarren und einer unverschämten hittauglichkeit kombiniert. was nicht nur für die singles, sondern für beinahe sämtliche tracks hier gilt. und dies dürfte erst der anfang des hypes sein: die zehn songs sind wie geschaffen für allerlei remix-schandtaten (man munkelt, dass bereits das phänomen burial interesse angemeldet hat)... und werden uns definitiv nicht nur im radio- und musikfernsehen, sondern auch in so manchen clubs einholen. nun, zumindest zu diesem frühen zeitpunkt, darf ich sagen: es gibt schlimmeres!Montag, 6. Juli 2009
la roux. lady in red
just nach dem ersten durchlauf dieses albums kommt hier die meldung rein, dass La Roux mit der single "bulletproof" auf platz eins in den heimischen uk-charts eingestiegen ist. und es sollte mich nicht überraschen, wenn es dem selbstbetitelten debüt bei uns ähnlich ergeht. schließlich klingt "La Roux" (polydor/universal) von der ersten bis zur letzten minute hitverdächtig, eingängig und ...irgendwie arg gefällig. das duo - als partner für songwriting und sound neben der auffällig gestylten frontrau tritt ben langmaid (im hintergrund) auf - bewegt sich auf terrain, welches je nach dekade von bands wie erasure, girls aloud oder lady gaga populär gemacht/gehalten wurde. "this is not another girl meets boy" singt la roux a.k.a. elly jackson in "i'm not your toy" denn ziemlich selbstbewusst. doch genau da liegt der hund begraben: so wirklich aufsehenerregend klingt an den tracks lediglich, dass die texte nicht ganz so profan ausfallen wir bei vielen ihrer gegenwärtigen genrekollegen. die stimme beispielsweise könnte nämlich ohne mächtig viel produktionstechnischem aufwand im hintergrund kaum bestehen - und wirkt selbst danach noch etwas zu dünn. fazit: das einigermaßen verheerende urteil würde vielleicht milder von jemandem ausfallen, der das eighties-revival bereits vollständig verdaut hat. bei mir trifft die angelegenheit vielmehr einen wunden punkt... unabhängig davon hat robyn im letzten jahr allerdings demonstriert, wie man das gleiche vorhaben auch überzeugender umsetzen kann!
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