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Freitag, 1. November 2013
volbeat: outlaw gentlemen & shady ladies. limited tour edition
kurz bevor ihr aktuelles album zum weihnachtsgeschäft den weg in die krabbelkiste gefunden hätte, ziehen Volbeat die reißleine: für "Outlaw Gentlemen & Shady Ladies" (vertigo/universal) gibt es eine neuauflage als limitierte tour-edition. aber: tut das not? immerhin gab es das vierte werk der dänen bereits zur veröffentlichung im frühjahr diesen jahres in diversen ausführungen. und die zentralen kritikpunkte bleiben: die produktion der (hier um einen song aufgewerteten) 15 tracks klingt zu weichgebügelt, die anzahl an hits ging im vergleich zu den vorgängern leicht zurück. für "mädels-metal" ungewöhnlich sympathisch bleiben poulsen und co natürlich weiterhin. nicht zuletzt aufgrund der stilsicheren gastsängerauswahl eines king diamond. wirklich interessant dürfte für alle fans natürlich das bonusmaterial sein. passend zum thema der neuauflage bekommt man ein gutes dutzend livetracks, aufgenommen auf diversen europäischen festivals (hellfest, rock´n heim, download festival, roskilde und rock am ring). qualitativ gibt es nichts zu meckern und wer mit den handelsüblichen live-dokumenten des quartetts noch nicht ausgelastet ist, findet hier einen kurzweiligen zusammenschnitt diverser shows auf richtig großen bühnen. ob die investition von knapp 20 euro einen adäquaten gegenwert findet, dürfte dennoch stark von der intensität der individuellen sammelleidenschaft abhängen...
als kleine hilfe zur entscheidungsfindung hier noch tracklisting und trailer zur dvd:
01. Another Day, Another Way
02. Guitar Gangsters & Cadillac Blood
03. The Nameless One
04. Heaven Nor Hell
05. 16 Dollars
06. The Hangman's Body Count
07. Dead But Rising
08. Lola Montez
09. Cape Of Our Hero
10. Doc Holliday
11. Evelyn
12. Sad Man's Tongue
13. Maybellene I Hofteholder
als kleine hilfe zur entscheidungsfindung hier noch tracklisting und trailer zur dvd:
01. Another Day, Another Way
02. Guitar Gangsters & Cadillac Blood
03. The Nameless One
04. Heaven Nor Hell
05. 16 Dollars
06. The Hangman's Body Count
07. Dead But Rising
08. Lola Montez
09. Cape Of Our Hero
10. Doc Holliday
11. Evelyn
12. Sad Man's Tongue
13. Maybellene I Hofteholder
Donnerstag, 24. November 2011
volbeat. live from beyond hell/above heaven
Da brat mir doch einer 'nen Storch! Entschuldigung für diese etwas wunderliche Metapher. Aber dass ich diese Band erst jetzt auch wirklich live wahrnehme, entpuppt sich als waschechter Fauxpas. Sicher, dass Volbeat auch auf der Bühne in der Metalpresse allerorten abgefeiert wurden, entging mir als fleißigem Rock Hard-Abonnenten zwar nicht... Wohl aber, dass hinter den Dänen weitaus mehr steckt als eine metalinfizierte Elvis-Rock-Kapelle. Der unglaubliche Hymnenanteil sowie die Stimme von Frontmann Michael Poulsen bringen nämlich das x-te Misfits-Reunionwerk "Famous Monsters" - damals mit Sänger Michael Graves - auf den Plan. Und das war, mit Verlaub, schweinegut. Volbeat hängen privat dagegen gerne ´mal mit ihren deathmetallischen Landsmännern Illdisposed sowie anderen offenbar genrefremden Kollegen ab – ihrem Sound schadet das keineswegs. Tracks a lá "We" sind mehr als nur Ohrwürmer - und die euphorischen Hymnen animieren zum mitsingen/-feiern, ohne dass die Band droht, jemals in üble Plattitüden abzudriften. Im Gegenteil: Sie umschwärmt ein grundsympathischer Coolness-Faktor.Wenig verwunderlich, dass sich die zugehörige Promoabteilung ähnlich äußert: "Heavy Metal-Außenseiter, Rock-Rebellen, Gitarren-Gangster. Sie halten sich nicht an Rock’n’Roll-Gesetze, Riff-Konventionen oder Metal-Beschränkungen. Sie gehen ihren eigenen Weg und zwar erfolgreicher als jede andere Rock-Band. In nur zehn Jahren haben die Dänen Volbeat es ganz nach oben auf den Rock-Olymp geschafft. So haben dier Vier mit ihrem aktuellen Album „Beyond Hell/Above Heaven“ (2010) diverse Preise abgeräumt, neben Platin in Dänemark, Gold in Finnland und Schweden gab es auch hierzulande einen edelmetallenen Gold-Award für 100.000 verkaufte Einheiten. Der Sound der Dänen trifft nun mal den Nerv bei den Fans: Der Mix aus aggressiven Metal-Riffs, Mitsing-Refrains und klassischem Sixties-Flair geht sofort ins Ohr. Diese Stil-Kombination, ein Mix aus Johnny Cash, Elvis Presley und Metallica, funktioniert nicht nur auf Platte bestens, sondern auch live.
Das furiose Werk „Live From Beyond Hell/Above Heaven“ (VÖ: 25.11.) zeigt, dass Volbeat auf allen Bühnen zu Hause sind, denn ob 80.000 Fans bei Rock am Ring, 10.000 Anhänger in Kopenhagen oder 1.000 Zuschauer in Anaheim, USA – Michael Poulsen und seine Rock-Gang haben die Massen im Griff. Allem voran das Herzstück der Doppel-DVD, das ausverkaufte Konzert im Kopenhagener Forum, zeigt, dass den vier Dänen so schnell keiner das Rock-Wasser reichen kann. Vor heimischem Publikum setzen sie vor 10.000 Fans einen sagenhaften Schlusspunkt unter einen Live-Siegeszug, der Volbeat auf jedes namhafte Open Air und durch sämtliche Clubs in USA und Europa führte. Die dicht gedrängten Reihen singen jede Zeile mit, ob ‘Heaven Nor Hell’, ‘Who They Are’, ‘7 Shots’ oder ältere Songs wie ‘Mary Ann's Place’ oder ‘Sad Man's Tongue’ – hier fließt der Schweiß, die Kehlen grölen lauthals und der Tanzmob ist in Bewegung.
Als Bonus zu den Live-Sequenzen gibt es für die Volbeat-Anhänger auch interessante Einblicke in das Leben abseits der Bühne. Neben einem ausführlichen Backstage-Interview mit der gesamten Band kommen auch die Gäste zu Wort, die sie sich zum Konzert nach Kopenhagen eingeladen haben. Doch bevor Mille Petrozza (Kreator), LG Petrov (Entombed), Michael Denner (Mercyful Fate) und der dänische Box-Superstar Mikkel Kessler, vor der Kamera stehen, müssen sie erst mit Volbeat auf die Bühne und diese gesangstechnisch bzw. an der Gitarre tatkräftig unterstützen." Word.
Montag, 13. September 2010
jeff row & volbeat. rock chamäleons
bevor wir hier den dynamischen dänen ihren verdienten platz einräumen, ein kurzer blick auf einen (in punkto verkaufszahlen) ganz kleinen kollegen. deshalb passend, weil volbeat auf ihrer neuen platte mit nachdruck no use for a name als referenz danken; und auch Jeff Rowe über einen vergleichbaren punkrock-hintergrund verfügt. für "Barstool Conversations" (gunner records/broken silence) legte er jedoch alle eingestöpselten instrumente ad akta und fröhnt, wie so (zu?) viele dem singer-songwriter-tum. das gefällt über weite teile recht gut, am besten jedoch, wenn seine kompositionen wie in "no place" etwas fahrt aufnehmen... und nach against me klingen. wer noch mehr referenzen braucht: produziert hat tim barry, smoke or fire schauten bei den aufnahmen vorbei und mit strike anywhere teilte man sich die bühne. schön.nun aber: da brat mir doch einer 'nen storch! entschuldigung für diese etwas wunderliche metapher. aber dass ich Volbeat erst seit ihrem letzten album wirklich wahrnehme, entpuppte sich als waschechter fauxpas. mittlerweile gibt es aber ja ohnehin für niemanden im rockkontext mehr ein vorbeikommen an ihnen. dass die dänen in der metalpresse allerorten abgefeiert wurden, war unüberhörbar... nicht aber, dass dahinter weitaus mehr steckt als eine metalinfizierte elvis-rock-kapelle. und nun das: seit tagen will die vierte platte des quartetts aus kopenhagen nicht mehr aus meiner anlage. und beim refrainsingen habe ich mich wohlgemerkt schon auf der arbeit (und die findet in eher ruhiger büroatmosphäre statt) ertappt. ursachen? die social distortion-parallelen sind natürlich eine wohltat. ebenso wie die erwähnten elvis-momente in den vocals perfekt von ein paar klassischen life of agony (frühphase) vergleichen ergänzt werden. "Beyond Hell/Above Heaven" (universal) erinnert mich aber vor allem an ein album, welches zu meinen persönlichen favoriten zählt - obwohl es seinerzeit landauf landab gescholten wurde. der unglaubliche hymnenanteil sowie die stimme von frontmann michael poulsen bringen nämlich das x-te misfits-reunionwerk "famous monsters" - damals mit sänger michael graves - auf den plan. und das war, mit verlaub, schweinegut. volbeat hängen privat dagegen gerne ´mal mit kollegen wie barney von napalm death oder mille von kreator (beide hier als gäste vertreten!) ab – ihrem sound schadet das keineswegs. tracks a lá "who they are" sind mehr als nur ohrwürmer - und die euphorischen hymnen animieren zum mitsingen/-feiern, ohne dass die band droht, jemals in üble plattitüden abzudriften. im gegenteil: sie umschwärmt ein grundsympathischer coolness-faktor. und für die musik gibt's ohnehin höchste punktzahl… eine seltenheit hier, aber hey, wozu nennen wir uns schließlich fanzine?
Labels:
above heaven,
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barstool conversations,
beyond hell,
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jeff rowe,
kreator,
misfits,
napalm death,
no use for a name,
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social distortion,
universal,
volbeat
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