„The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12“ wird in folgenden Versionen erhältlich sein:
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Donnerstag, 5. November 2015
bob dylan: bootleg series vol 12. 1965-1966
turnusmäßig zum weihnachtsgeschäft und abermals von reichlich presserummel begleitet erscheint Bob Dylans neues archive-opus. mit „bringing it all back home“, „highway 61 revisited“ und „blonde on blonde" widmet sich "The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12" (sony music) drei der zentralen werke des vaters aller singer-songwriter.
"Sämtliche
bislang unveröffentlichten Aufnahmen wurden anhand der
Original-Mehrspurbänder abgemischt. Zudem sind alle Varianten, wie schon
bei den früheren Folgen der Bootleg Series üblich, mit ausführlichen
Booklets (bei den Deluxe-Varianten als Hardcover-Buchausgabe)
ausgestattet. Liner Notes u.a. von Bill Flanagan und Sean Wilentz sowie
Hunderte von seltenen Fotos und Abbildungen zeitgenössischer Memorabilia
runden die Sets ab.
„Bringing lt All Back Home“, „Highway 61 Revisited“ und die Doppel-LP „Blonde On Blonde“
zählen zu den wichtigsten Alben der 1960er. Dylan benötigte nur 14
Monate (Januar 1965 bis März 1966), um die Songs, die auf diesen
Meisterwerken zu hören sind, zu schreiben und einzuspielen. Produziert
wurden die Longplayer von Tom Wilson in New York („Bringing lt All Back
Home“) und von Bob Johnston in New York („Highway 61 Revisited“) und
Nashville („Blonde On Blonde“)."
„The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12“ wird in folgenden Versionen erhältlich sein:
„The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12“ wird in folgenden Versionen erhältlich sein:
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Auf der 6 CDs umfassenden Deluxe-Edition sind unveröffentlichte Tracks,
Outtakes, Probenmitschnitte und alternative Versionen der
Studioaufnahmen dieser drei Alben versammelt.
- Die 18 CDs umfassende und weltweit auf 5000 Einheiten limitierte Collector's Edition wird exklusiv über die Website BobDylan.com
erhältlich sein. Hier findet der Fan buchstäblich jede Note, die
während der 1965/66er Sessions auf Tape gebannt wurde. Zusätzlich erhält
diese Box die neun 7-Inch-Singles, die Dylan während dieser
Schaffensphase auf den Markt brachte, als Replica-Editionen.
-
The Best of The Cutting Edge 1965-1966 wird als Doppel-CD und
Dreifach-LP erhältlich sein. Diese Version der Bootleg Series Vol. 12
präsentiert die Highlights der Deluxe Version und der Collector's
Edition.
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Dienstag, 6. Oktober 2015
bob dylan: bootleg series vol 12. epk
bis zum 6. november ist es zwar noch ein wenig hin, Bob Dylan fans können sich aber schon einmal mit diesem fünfminütigen making of auf "The Cutting Edge 1965-1966: The Bootleg Series Vol. 12" einstimmen:
Mittwoch, 21. Juli 2010
songwriter & variationen. hits & misses
kele von bloc party verbündete sich für sein soloalbum mit dem spank rock-produzenten, die rhythms del mundo behandeln weiter unten in diesem artikel unter anderem franz ferdinand und coldplay auf ihre ureigene weise. und der ehemalige verve-frontmann richard ashcroft schnappt sich für sein neues projekt RPA & The United Nations Of Sound den hiphop-produzenten no i.d. selbiger war und ist unter anderem für jay-z, kanye west bzw. den leider stetig schwächelnden common tätig. was nicht heißen soll, dass es auf "RPA & The United Nations Of Sound" (emi) tatsächlich gar rap-elemente oder andere überraschungen geben könnte. im gegenteil: es regiert das weichspülprogramm; ergänzt um ein paar unschöne hardrock-referenzen, die den poppigen soulansatz zusätzlich aufweichen. ob ashcroft auf diese weise hierzulande die bösen zungen bändigen können wir, welche in ihm den xavier naidoo des britpop sehen? wohl eher nein. und, ganz ehrlich: wer in diesen tagen ein gutes soul-popalbum von der insel hören möchte, wäre bei plan b und seinem "the defamation of strickland banks" (rezension dazu in kürze) besser bedient als mit diesem hochglanzrelease.zur unterstützung der britischen nicht-regierungsorganisation "artists project earth" (ape) finden sich einmal mehr die Rhythms Del Mundo zusammen. um für die arbeit von ape für die bedürftigen in haiti, chile und tibet aufmerksam zu machen, verpassen sie unter anderem den gorillaz, dizzee rascal (der seine single "holiday" selbst kaum wiedererkennen dürfte - genial!), bob dylan, green day und franz ferdinand einen afro-kubanischen neuanstrich. coldplay betiteln ihren track "clocks" adäquat gleich in "relojes" um. und, ach so, da sind dann auf "Revival" (transmission/ministry of sound) außerdem neben anderen wyclef jean (der sich über bee gees "stayin' alive" hermacht) und zucchero. naja, dem unterhaltungswert des an sich simplen konzeptes tut das kaum einen abbruch. oft werden übrigens die original vocallines verwendet, und von den aus weit über ein dutzend orchestermitgliedern bestehenden rhythms del mundo musikern nur instrumental (und natürlich rhythmisch) in den entsprechenden kontext gerückt. musikalisch nicht weltbewegend, inhaltlich eben doch lohnt die zusammenstellung vor allem deswegen, weil sie an heißen sommerabenden einfach glücklich macht.
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Donnerstag, 24. Juni 2010
hancock & souza. variationen in jazz
pianist Herbie Hancock - der seinerzeit auch teil von miles davis großartigem quintett war - widmet sich 2010 neben ein paar insiderwohltaten bekannt großen kompositionen von den beatles, bob dylan oder peter gabriel. die an sich durchgenudelte john lennon-revue "imagine" beispielsweise gerät unter beteiligung von unter anderem konono no 1, india.arie und oumou sangare zu einem überschäumenden afro-soundcocktail. die üblichen hancock-zutaten allerdings lassen sich auf dem werk kaum ausmachen: der verzicht auf cool jazz, bebop und freejazz äußert sich in "The Imagine Project" (sony music) zu allem anderen als einer dynamischen fusion. nun könnte man die platte als bewussten gegenentwurf zur erwartungshaltung der jazzszene verstehen. zugute halten muss man hancock außerdem, dass trotz gästen wie pink, juanez oder seal allzu kommerzielle töne ausgefiltert wurden. um im gegenzug mit dem engagement von zum beispiel dem derzeit angesagten hiphopper k'naan oder der wunderbaren touareg-band tinariwen stilvoll akzente abseits der üblichen stilgrenzen zu platzieren. irgendwie bewunderswert auch, dass sich hancock anlässlich seines 70. geburtstags damit (bewusst?) ärger mit der traditionsbewussten jazzfraktion einfängt.wo der nachfolger von audiophilen fanatikern allein schon für seinen sound ausgezeichnet wurde, glänzte Carmen Souza auf dem ursprünglich 2008 erschienenen "Verdade" (galileo mc) durch schlichtheit. auf deutsch "wahrheit" betitelt überzeugt der re-release des vorgängers zum diesjährigen, hochgelobten longplayer "protegid" mit akustischer einfachheit in der instrumentierung und doch unzähligen schönen kniffen, welche die strahlkraft der geborenen portugiesin unterstreichen. funk, soul, jazz und popmusik verquirlt die kapverdianische musikerin zu einem ungewöhnlichen hörerlebnis, welches dieses zweitwerk ob im original oder der layouttechnisch leicht variierten wiederveröffentlichung zu einer echten empfehlung macht. erfreulich jedenfalls, dass tracks wie "sem valor" nun wieder ohne probleme auch bei uns zu erstehen sind.
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Dienstag, 9. Februar 2010
rock & roots: backyard babies & nazareth
im letzten jahr erschien das gleichnamige, von fans begeistert aufgenommene boxset der Backyard Babies. jetzt legt man für vorischtigere interessenten am eigenen schaffen nach: "Them XX" (versity rights/billion dollar babies/soulfood) beinhaltet als einzel-cd lediglich die best-of der zusammenstellung. im schlichten digipak samt reichlich illustriertem booklet gibt es zwölf songs aus sechs alben zu hören. anhand welcher sich die nicht immer bravuröse karriere der schweden-rocker gut nachvollziehen lässt. so bleiben die beiden "total 13"-auszüge die highlights, während sich der social-distortion-glam-verschnitt bei einigen anderen tracks nicht nur von seiten der produktion eine spur zu glatt präsentiert. dennoch: die kompakte karriere der backyard babies brachte bis heute eine ganze menge ohrwürmer hervor, von welchen man hier eine repräsentative kostprobe zu hören bekommt. stellvertretend für eine wertige reihe an re-releases der schottischen hardrocker Nazareth hier noch ein kurzer blick auf deren endgültiges durchbruchswerk: "Loud 'N' Proud" (salvo/union square/soulfood) aus dem jahr 1973 erscheint nun im hörbar remastertem soundgewand, optisch ansprechender aufmachung (vinyl-replika-optik) sowie vier bonus-tracks; letztere übrigens aus der bbc-session der band. der "razamanaz"-nachfolger trieb die einmal mehr von roger glover (deep purple) in szene gesetzte mischung aus pop und frühem heavy metal weiter voran. im original mit gerade einmal acht songs, worunter sich sogar noch drei coverversionen befanden. darunter das bemerkenswerte "this flight tonight" (joni mitchell) sowie bob dylans "the ballad of hollis brown". im gleichen atemzuge bzw. mit ähnlichem konzept erscheinen nun übrigens noch "rampant" (1974) und "hair of the dog" (1975), die allesamt sowohl fans als auch auf spuren der musikgeschichte wandelnde quereinsteiger interessieren dürften.
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Montag, 26. Oktober 2009
son of the velvet rat: animals. review
keine ahnung, warum seine famosen vorgänger bei uns einfach komplett untergingen. denn schon beim letzten werk "loss & love" von Son Of The Velvet Rat - meine erste begegnung mit dem österreicher - glaubte ich, meine worte könnten seiner musik kaum gerecht werden. eine angelegenheit, die nicht gerade erleichtert wurde, wenn von anderer seite der (österreichischen) musikpresse bereits sämtliche superlative gezückt wurden, welche einem so zum thema singer-songwriter-musik zur verfügung stehen... aber es half alles nichts: und so verleitet mich der status des künstlers (als beinahe absolute unbekannte) für den neuen longplayer "Animals" (monkey/broken silence) ein weiteres mal, in den kanon an positivst-resonanzen einzustimmen. alsdenn: das unfassbare talent des georg altziebler, ergreifende musik in der tradition von bob dylan, elliott smith sowie alten blues-legenden zu kreieren, bleibt auch auf album nummer fünf beängstigend. und verharrt in den sphären, in welche er mit dem kongenialen vorgänger eindrang. die elf stücke wurden abermals in nashville, tennessee, von ex-wilco schlagzeuger ken coomer traumhaft warm produziert (immer diese schlagzeuger? für die drei bonustracks begab sich altziebler dann mit seiner band ins berliner studio von element of crimes' richard pappik!). doch das macht dabei nur einen geringen teil aus der faszination aus: viel mehr ist es die tiefe, ergreifende atmosphäre des materials. alle elf stücke wurden an sich sehr spartanisch inszeniert, wissen aber genau im richtigen moment, beispielsweise mit säuberlich ausgewählten cello-passagen oder backing vocals, die vorhandene dramatik zu akzentuieren. anspieltipps mag man auf diesem von anfang bis ende mit einem behutsamen spannungsbogen versehenen album kaum herausheben. um es kurz zu machen: wir sprechen hier von der songwriterischen größe eines david eugene edwards. und das schreibe ich im vollen bewusstsein meiner geistigen kräfte. fazit: nichts gegen das sympathische label monkey music... aber warum sich der sache hierzulande noch nicht gitterhouse angenommen haben, bleibt mir ein rätsel!
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