Mittwoch, 28. April 2010
da schau her. clipempfehlungen 04/10
der april brachte eine schier unbewältigbare anzahl an neuveröffentlichungen mit sich. so sehr viele, dass wir sogar den themen unserer erklärten lieblingspromoter nicht ganz herr werden konnten. in meinem fall gehört dazu sicherlich der stephan von ueberzahl. insofern an dieser stelle quasi ein schnelles blitzlicht auf zwei veröffentlichungen, die für das ende des monats avisiert wurden und definitiv mehr als diese paar zeilen verdient hätten.
als da wären: Mixtapes & Cellmates aus stockholm, deren zweites album "Rox" (tangled up!) das potential hat, die shot out louds (um diese referenz kommt man bei den zehn tracks einfach nicht herum) sowie die die anhänger der neunziger schweden-indieszene zu vereinen. "soft eyes" heißt schon die zweite singel, hier der clip dazu:
ebenfalls mit einer frau am mikrofon und nicht sonderlich viel mehr wartet "Lucy And The Wolves" (one little indian/rough trade) auf. denn ein "mehr" braucht es nämlich nicht. die folk-chanteuse Martha Tilston zelebriert nämlich - darf man das so sagen? - rein naturalistische musik. wie auch immer. einen eindruck in ihren kleinen kosmos bekommt man am ehesten mit dem wunderbar minimalistischen videoclip zum titelsong:
als da wären: Mixtapes & Cellmates aus stockholm, deren zweites album "Rox" (tangled up!) das potential hat, die shot out louds (um diese referenz kommt man bei den zehn tracks einfach nicht herum) sowie die die anhänger der neunziger schweden-indieszene zu vereinen. "soft eyes" heißt schon die zweite singel, hier der clip dazu:
ebenfalls mit einer frau am mikrofon und nicht sonderlich viel mehr wartet "Lucy And The Wolves" (one little indian/rough trade) auf. denn ein "mehr" braucht es nämlich nicht. die folk-chanteuse Martha Tilston zelebriert nämlich - darf man das so sagen? - rein naturalistische musik. wie auch immer. einen eindruck in ihren kleinen kosmos bekommt man am ehesten mit dem wunderbar minimalistischen videoclip zum titelsong:
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Dienstag, 27. April 2010
in the mix. elektronikreviews 04/2010
dass Bozoo Bajou trotz entsprechender song-auskopplungen keinesfalls der chill out- bzw. café del mar-fraktion zuzuordnen sind, unterstrichen sie neben den regulären alben zudem mit den beiden famosen juke joint compilations. auch mit ihrem beitrag zur stereo deluxe-reihe "Coming Home" (stereo deluxe/warner) beweisen die zwei nürnberger nun, dass sie über ein beeindruckendes musikverständnis verfügen. denn wenn sie sich zuletzt mit "grains" unergründliche tiefen weit jenseits synthetischer musik erschlossen hatten, geht die reise nun nochmal in eine andere richtung. house und disco heißen die schlüsselwörter diesmal. doch keine sorge: der brückenschlag zu den plattensammlungen von peter heider und florian seyberth, in denen sich jede menge analoges material befindet, gelingt. zwischen altbekannten einflüssen wie hiphop oder reggae sowie typischen eigenen produktionen (darunter "fürsattel" im idjut boys dub) steht der tanzflur deutlicher denn je im mittelpunkt. konnten sich in der vergangenheit soul-raritätensammler, coffee shop-besitzer und die independent-fraktion gleichermaßen auf die boozoo bajou-compilations einigen, dürfte der konsensfaktor unter jenen diesmal geringer ausfallen. dennoch: anspruch, atmosphäre und eingängigkeit werden gerade in den hier vertretenen genres viel zu selten so schlüssig wie in dieser "coming home" episode in einem mix vereint. die beiden produzenten bzw. dj's liefern damit weit mehr als eine zwischenmahlzeit zum nächsten studioalbum.die verknüpfung von techno mit genres jenseits von populärmusik klingt dagegen nicht nach einer allzu neuen idee (vgl. dazu zum beispiel auch jeff mills). dass das experiment "techno-im-jazz-gewand" funktionieren kann, bewies Christian Prommer dagegen zuletzt vor zwei jahren mit seiner drummlesson. nun steht der nachfolger in den läden. und auch auf "Drumlesson Zwei" (!k7/alive) bildete der detroit techno das fundament, aus welchem sich der münchner drummer, dj, pianist und produzent seine inspirationsquellen pickte. material von carl craig, laurent garnier, underground resistance sowie jean-michel jarre kommen so zu neuen, percussiv-akustischen ehren. schön.
Rob Swift feierte seinen einstand auf ipecac bereits vor einigen jahren durch seine hauptformation, den x-exutioners, im soundtechnischen zweikampf mit labelmastermind "general" mike patton. nun folgt mit "The Architect" (ipecac/soulfood) sein erstes soloalbum für diese schier unerschöpfliche heimat außergewöhnlicher musik. der scratch-innovator sammelte für das album haufenweise krude samples - nicht unähnlich dem wu-tang clan... diesmal allerdings noch ergänzt um klassische musik! wo stöbert man nur derart brillantes material auf? in der guten halben stunde gibt es zudem auch zwei mal tatsächliche raps von breez evahflown zu hören. einige richtig herausragende tracks ("principio") mischen sich mit den, man muss fast sagen: erwartet skurrilen soundtüfteleien. dazu kommt ein schickes artwork, welches das motiv der musik stilvoll und direkt zur schau stellt. fazit: das ganze mutet wie ein wahnsinniges musikalisches gefecht zwischen public enemy, secret chiefs 3 und dj krush an. über die halbwertszeit von "the architect" kann ich nur spektakulieren; denn mit "leichte kost" lässt sich das album sicher nicht abstempeln. zumindest gab es auch nach der ersten handvoll hördurchgänge eine unglaubliche menge an details zu entdecken...
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Montag, 26. April 2010
knyphausen/schreifels. die haben namen
der wunderbare sampler "the sound of bronkow" bescherte mir vor jahren den ersten kontakt mit der musik von Gisbert Zu Knyphausen. welcher es durch sein debütalbum, ein paar singles, unzählige liveshows und die richtigen kontakte zu respektabler bekanntheit brachte. der nach hamburg emigrierte rheingauer steht auch auf den elf neuen songs mit einem fuß im pathos, mit dem anderen in erdigem singer-songwriter-rock. nicht nur deswegen bließ knyphausen schon einiger gegenwind ins gesicht. denn wenngleich die zeichen für deutschsprachige popmusik selten günstiger standen als heute: im falschen augeblick mag sich der herr mit dem auffälligen alter ego lyrisch wie musikalisch etwas zu spektakulär in seiner melancholie suhlen. ein vorwurf, dem er offensiv begegnet: "ich bin freund von klischees und funkelnden sternen" heißt einer der schönsten lieder des neuen albums. was trotz zahlreicher großartiger textlicher identifikationsvorlagen sicherlich nicht nur auf gegenliebe stößt. doch seine wunderbare, vierköpfige band unterstützt den sänger und gitarristen immer dann, wenn es eng zu werden droht. neuerdings bzw. gleich im opener "hey" wird der sound dann auch einmal etwas rauher. vor allem aber kann er mit "Hurra! Hurra! So Nicht!" (pias/rough trade) noch näher zu den ganz großen des genres aufschließen. womit ausdrücklich nicht (nur) reihard mey gemeint ist; denn was wir hier haben ist die beste deutschsprachige popplatte seit "sylt". nicht nur wegen der wunderbaren abrechnung mit "melancholie".gorilla biscuits, youth of today, civ, quicksand, rival schools, walking concert - zumindest alle frühen stationen der karriere von Walter Schreifels waren gleichermaßen für die entwicklung der hardcore-szene bedeutsam, wie das schaffen des protagonisten meinen eigenen musikalischen werdegang begleitete. das soll gar nicht arrogant klingen. aber es macht doch spaß, das gefühl zu haben, als anhänger eines musikers mit ihm alt zu werden. die neueste haltestelle heißt nun "An Open Letter To The Scene" (arctic rodeo/alive), erscheint unter eigenem namen - und das überraschungsmoment findet wieder ganz auf der seite von schreifels statt. der nämlich scheint zunehmend einen ähnlichen weg einzuschlagen, wie sein kollege jonah matranga. also weg vom hardcore der anfangstage (bei matranga: far), hin zu poppigeren sounds (new end original, respektive rival schools), bis man schließlich bei den wurzeln des rocks, der singer-songwriter kunst, ankam. im falle matranga waren das neben one line drawing veröffentlichungen unter eigenem namen; schreifels äquivalent lautet eben walking concert... oder schlicht: schreifels. so zieht er durch die lande und empfiehlt sich mit genügsam arrangierten pop-nummern - übrigens auf bühne wie auf platte unter völligem verziehcht auf wehleidige (pseudo-)melancholie. stattdessen wird im titeltrack ein klassiker von warzone zitiert, an anderer stelle werden augenzwinkernde samples eingestreut. außerdem erwähnenswert: das wunderschöne "wild pandas". es stimmt: dieser musiker hat auch jahre nach seiner stilprägenden anfangszeit und in offenbar ganz anderen genre-zusammenhängen seine daseinsberechtigung. in jedem fall als songwriter; aber eben auch als charismatischer sänger.
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Donnerstag, 22. April 2010
weltmusik, jazz, krautrock: obskuritäten
musik mit direktem oder indirektem balkan-bezug hat momentan eine chance auf öffentlichkeit wie nie zuvor. gogol bordello beispielsweise produzieren ihr neues album für einen major mit der untertstützung von rick rubin; balkanbeat-compilations zieren nicht nur plattenläden, sodern dienen auch als beschallung für entsprechende parties. das Absinto Orkestra, gegründet ursprünglich als begleitung für ein theaterstück (und entgegen der augenzwinkernden attitüde ohne jegliche wurzeln im sinti/roma-kulturkreis), liegen damit auf seltsame weise sogar im trend. was aber eigentlich keine rolle spielt: "Gadje" (gadjo records/timezone) überzeugt nämlich nicht nur musikalisch, sondern auch trotz oder wegen der deutschen texte - die das überwiegend instrumentale album phasenweise anreichern. der rhein-main-fünfer sorgt in der tradition von osteuropäischen hochzeitskapellen (!) unter anderem mit einem schnorrigen kontrabass sowie einer sirrenden geige für gute laune. die ein-drittel neueinspielungen klassichen materials passen exzellent zu den eigenkompositionen und sorgen für ein prima sommeralbum.sämtliche nu-jazz-bedenken bitte an der garderobe deines stylishsten elektro-clubs abgeben: Cobblestone Jazz mögen ihre sound-szenarien zwar nicht gerade mit konventioneller instrumentierung entwerfen. dafür steht "The Modern Deep Left Quartet" (!k7/alive) auch viel zu nahe an club-stilistiken und dancefloor-funktionalität. reduziert, um frickeleien einzelner protagonisten bereinigt, geht das material von produzent tyger dhula, mathew jonson und danuel tate ziemlich direkt in die hüfte. anstelle easy listening-beliebigkeit werden jedoch grooves in fragmente zerlegt und neu positioniert; analoge drumcomputer sorgen im gegenzug für eine ebenso warme wie treibende atmosphäre. und als referenz an das eigene genre: ein "echter" keyboarder, perfekt in den albumfluss integriert. das resultat verfügt über sog-artige anziehungskraft fernab des schubladendenkens. ein echter space-night-aspirant.
die alten herren der industrial- und krautrock-avantgarde wollen es - eine gute halbe dekade nach ihrer dälek-kooperation - wieder wissen. kaum überraschend: die ursprünglich aus hamburg stammenden Faust haben in ihrer 40-jährigen karriere immerhin diverse stilistische, geographische und besetzungstechnische wechsel hinter sich. prädikat: "unkaputtbar". was unter anderem dazu führte, dass mit den herren peron/diermaier eine zweite formationen unter diesem titel unterwegs ist. für den doppelschlag "Faust Is Last" (klangbad/broken silence) steht in diesem fall gründungsmitglied hans joachim irmler an der orgel; der rest rekrutiert sich jedoch aus anderer herkunft. das ergebnis klingt nichtsdestrotz erwartet apokalyptisch: drone-soundgemälde und ungreifbare, überdrehte brachialhysterie sowie der stil der frühen neubauten sind die erhabene konsequenz. auf welche man sich allerdings einlassen (können) muss.
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reisetagebücher, teil 2: dirtmusic
walkabouts-chef chris eckman eilt bereits ein euphorischer ruf als freund von kollaborationen voraus. verhalf er doch kürzlich erst dem artistrooster von glitterhouse durch seine produktionstätigkeit für tamikrest zu imposanten neuen facetten. dass sich mittlerweile künstler wie terry lee hale oder chris brokaw (codeine, steve wynn) an seiner seite befinden, überrascht kaum. schon eher die tatsache, dass eckman für die gründung von Dirtmusic den bekennenden eigenbrötler hugo race (ex-bad seeds) ins boot holen konnte. beziehungsweise, um der chronologie rechnung zu tragen: race holte eckman und brokaw an seine seite. und debütierte kurzerhand auf dem glitterhouse-eigenen orange blossom special-festival. was zu, ähm, durchwachsenen resonanzen führte. doch damit nicht genug: das interesse, ja der kreative sog der beteiligten war entstanden. so blieb es nur eine frage von (nicht allzu viel) zeit, bis ein eigener longplayer entstehen sollte. mutig von glitterhouse, dem ganzen nach der umstrittenen prämiere seinerzeit den segen qua veröffentlichung des materials zu erteilen. immerhin: das selbstbetitelte debüt markierte damals den "state of the art" eines sich kontinuierlich weiterentwickelnden kollektivs. für den nachfolger knüpft man nun an eingangs erwähnte tamikrest an: auf der reise zu deren heimat mali fügte sich alles zusammen - in der wüste potenzierten sich die energien der drei in schwelgerische songs zwischen folk, singer-songwritertum sowie atmosphärischer geräuschkulisse. und statt sich im flickwerk der einzelteile zu verlieren, will sich nun die ganz große euphorie einstellen. dank der neuen reiseroute, dank zahlreicher famoser unterstützer aus der touareg-szene gelang mit "BKO" (glitterhouse) ein - für mich unerwartetes - meisterwerk.
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Mittwoch, 21. April 2010
reisetagebücher, teil 1: juta
zwischen montreal und italien schrieben Juta ihr debütalbum. die kanadische sängerin barbara adly pendelte dafür zwischen dem kalten winter ihrer heimat und den freundschaften, welche sie mit der italienischen jazz-szene knüpfte hin und her. was "Running Through Hoops" (arctic rodeo/alive) zu mehr macht als einem reinen singer-songwriter-album im derzeit so typischen folkstil. ein kontrabass, behutsame easy listening-momente sowie eine ständig spürbare sehnsucht nach der ferne wohnt dem album inne. dennoch fanden kollegen aus den reihen von thee silver mt. zion memorial orchestra band ihren platz auf diesem zurückgenommenen, schwer melancholischen werk. für welches textzeilen wie "curse the part of me that hurts the part of you" nur gemäßigt repräsentativ klingen. und welches mich lediglich im falle "out of hand" dagegen sogar ein wenig an die weakerthans erinnert.
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Dienstag, 20. April 2010
fine art in silver? metalreviews
sie haben den metalcore endgültig für die kiddie- und girlie-fraktion salonfähig gemacht - wofür Bullet For My Valentine auch regelmäßig von den "wahren" vertretern dieser ominösen szene etwas auf den deckel bekommen. dabei darf man keinesfalls ausblenden, dass "the poison" angesichts seiner unbestreitbaren hits rückblickend ein mehr als formidables werk war. was ich den briten auch nach dem traditionsbewusteren nachfolger "scream aim fire" neuerdings zähneknirschend zugestehe… insofern war ich auch ziemlich auf dessen nachfolger gespannt. welcher eine nachvollziehbare entwicklung erkennen lässt: mit "Fever" (jive/sony) macht man einen kleinen schritt zurück. zwischen den nach wie vor vorhandenen derben growls und (etwas zu selten eingesetzten) akzentuierten breaks kristallisieren sich lupenreine rocksongs heraus, die den unbestrittenen vorbildern metallica locker zu ehre gereichen. in kombination mit der famosen doppelläufigen gitarrenarbeit von padge sowie sänger matt tuck entsteht zudem eine zusätzliche referenz in richtung iron maiden. was meinetwegen, nicht zuletzt durch die neu gefundene bombast-affinität, wieder jede menge spott hinter sich herziehen darf: in punkto songwriting steht die formation aus wales nach wie vor relativ weit vorne. weshalb ich diesem, erstmals von don gilmore (obacht: linkin park, dashboard confessional) inszenierten, werk eine schüchterne empfehlung ausspreche.vier alben und vier plattenfirmen... und das bei konsequent respektabler qualität sowie durchaus kommerziellem potential. es sind unruhige zeiten im musikgeschäft, die sich die ehemaligen destiny aus norddeutschland - welche sich aufgrund rechtlicher belange in The Destiny Program umbenennen mussten - ausgesucht haben. das neue material hört auf den titel "Gathas" (bastardized recordings) und bietet einmal mehr einen beeindruckenden grenzgang zwischen fett moshigem hardcore und atmosphärischen, melodischen elementen. klingt nicht neu? ist es auch nicht. doch in dieser konsequenz hat man so etwas hierzulande eine weile nicht gehört. die songs besitzen jenseits verzwickter knüppeleien einiges an wiedererkennungswert und gehören szum mitreißendsten, was sich hierzulande im windschaftten von poison the well, frodus und insbesondere den grandiosen unbroken momentan so tummelt. wer von all den gesichtslosen metalcore-kapellen der letzten monate genug hat, findet in the destiny program den langersehnten (wenngleich natürlich reichlich finsteren, ähm...) lichtblick.
rockiger metal aus göteborg, der in den medien gerne mit dark tranquillity vergleichen wird und in dessen line-up sich ein paar andere semi-bekanntschaften der schwedischen szene tummel(te)n: Outshine sollten den bisherigen bekanntheitskreis mit ihrem zweiten longplayer mühelos noch etwas steigern können. denn im gegenzug zu den härteren vertretern ihrer heimtstadt wagt man sich mit "Until We Are Dead" (dead tree music/rough trade) an deutlich radiotauglichere songs heran, deren metalattitüde von einer dezenten grunge-schlagseite gefärbt wird. doch wie leider etwas zu oft in diesen fällen kann neben einigen schon zu oft gehörten momenten die kreativität nicht mit der an sich handwerklich feinen machart mithalten. womit am ende lediglich ein bestenfalls durchschnittlicher gesamteindruck bleibt.
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