schier unendlich schien die wartezeit, bis aus dem hause elliott neues songmaterial zu erwarten war. nach ihrer auflösung 2003 findet in diesem sommer nämlich zumindest sänger chris higdon ein neues betätigungsfeld: mit ex-mouthpiece gitarrist matt wieder, mit zwei weiteren musikern. beziehungsweise: mit der gemeinsamen neuen formation Frontier(s). "There Will Be No Miracles Here" (arctic rodeo recordings/alive) verleugnet die eigene herkunft higdons' zwar keineswegs, klingt aber doch wesentlich knackiger und direkter als die letzten outputs der kleinen postrock-legende. Frontier(s) präsentieren sich auf der einen seite rockiger, nehmen mich auf der anderen seite aber auch mit elegischen und dennoch poppigen passagen gefangen. dabei haben es der frontmann und seine konsorten nie nötig, mit durchschaubaren songstrukturen zu langweilen. und so benötigt auch das neue material ein wenig zeit, um sich in seiner ganzen größe zu erschließen. dabei werden hier keine extreme mehr geschaffen; auch der esprit lässt durchblitzen, dass seit "false cathedrals" ein paar jahre ins land gezogen sind. dennoch: das könnte eine rückkehr im stile von walter schreifels bzw. dessen zwischenstation rival schools werden. anders, gemäßigter... und auf sehr sympathische weise erwachsener. abgesehen davon: tolles artwork, auch.
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Mittwoch, 25. August 2010
frontier(s): there will be no miracles here. review
schier unendlich schien die wartezeit, bis aus dem hause elliott neues songmaterial zu erwarten war. nach ihrer auflösung 2003 findet in diesem sommer nämlich zumindest sänger chris higdon ein neues betätigungsfeld: mit ex-mouthpiece gitarrist matt wieder, mit zwei weiteren musikern. beziehungsweise: mit der gemeinsamen neuen formation Frontier(s). "There Will Be No Miracles Here" (arctic rodeo recordings/alive) verleugnet die eigene herkunft higdons' zwar keineswegs, klingt aber doch wesentlich knackiger und direkter als die letzten outputs der kleinen postrock-legende. Frontier(s) präsentieren sich auf der einen seite rockiger, nehmen mich auf der anderen seite aber auch mit elegischen und dennoch poppigen passagen gefangen. dabei haben es der frontmann und seine konsorten nie nötig, mit durchschaubaren songstrukturen zu langweilen. und so benötigt auch das neue material ein wenig zeit, um sich in seiner ganzen größe zu erschließen. dabei werden hier keine extreme mehr geschaffen; auch der esprit lässt durchblitzen, dass seit "false cathedrals" ein paar jahre ins land gezogen sind. dennoch: das könnte eine rückkehr im stile von walter schreifels bzw. dessen zwischenstation rival schools werden. anders, gemäßigter... und auf sehr sympathische weise erwachsener. abgesehen davon: tolles artwork, auch.
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Dienstag, 22. Dezember 2009
13 x 2009 = noch ein jahresrückblick
finde ich eigentlich. doch eigene erfahrungswerte sagen: es sind tatsächlich immer die jahresrückblicke, die eine seltsame faszination ausüben. was sich zum beispiel in erhöhten auflagen bzw. gestiegenen zugriffszahlen bemerkbar macht. und trotz meiner generellen abneigung gegen noch eine weitere liste, die nach haarsträubenden kriterien ausgewählt wurde, gehöre ich doch gleichermaßen zu den gestalten, die regelmäßig entsprechende aufzählungen in musikzeitschriften, blogs und fanzines durchforsten. um abzugleichen, zu ergänzen oder - vor allem - sich über mir unverständliche rangordnungen aufzuregen. aufgrund der gar nicht so großen nachfrage hier also nun 13 mal mein völlig subjetiver senf zum thema 2009.
und jenes wird insgesamt vor allem durch das ende von sellfish.de geprägt. beziehungsweise der erkenntnis, dass ich die finger eben doch nicht vom mehr-oder-minder-kluges-zeug-über-musik-absondern lassen kann. was in dieser blogform zwar wenig schick, doch wunderbar effizient funktioniert. und nach einigem aufrappeln den noch schöneren beigeschmack brachte, dass das sellfish-imperium nicht nur (endlich) sein archiv wieder zugänglich machen konnte - sondern dank curt.de/sellfish, sellfish.de/lifesoundsreal sowie diversen myspace- bzw. facebook-seiten und natürlich den veranstaltungen in nürnberg quasi noch mächtiger geworden ist... einen ganz vernünftigen überblick über das ganze treiben gibt es übrigens nach wie vor hier: http://www.sellfish.de
13. Wartezeit
beginnen wir den rückblick doch naheliegenderweise mit der am längsten erwarteten platte: Savoy Grand ließen sich - natürlich - endlos zeit für "Accident Book". und gerade weil sich einmal mehr die geister an den slo-mo-hymnen scheiden werden: es war die beste glitterhouse-platte in einem für dieses label seltsam unspektakulären jahr.12. Emo & Core
es müs
sen nicht immer die ganz großen highlights sein: im frühjahr warteten Alias Caylon aus dem hohen norden des landes mit einem ziemlich wunderbaren emorock-album auf. überraschend auch, wie gelungen Thrice mit "Beggars" eine fortsetzung für ihren "alchemy index"-monolithen erschufen.vor allem aber The Casting Out konnten mit ihrem endlich bei uns erschienenen debüt "Go Crazy! Throw Fireworks!" begeisterungsstürme aulösen. dennoch war nathan auf bühne nochmal eine spur überzeugender... also entweder, die bekommen endlich mehr aufmerksamkeit, oder boysetsfire sollten doch eine reunion feiern!
11. HC
was extreme musik anging, gab es im vergangenen jahr einige highlights zu vermerken. Black Friday 29 lieferten mit "2009" mal eben das beste einheimische hardcorealbum des jahre ab; welches eigentlich ja nur eine ep war. ziemlich gut auch Grace.Will.Fall aus schweden mit ihrem mix aus frühen refused und jr. ewing anteilen... verheerend, dass die kaum jemand wahr genommen hat!erwähnenswert fand ich zudem noch die gestörten franzosen von Kickback sowie The Setup - zwei weitere gelungene hc-veröffentlichungen auf gsr-records.
aus dem hause deathwish kam von pulling teeth bis rise & fall die erwartete vollbedienung. das highlight im nach wie vor enorm spannenden labelrepertoire bildeten allerdings die ultra-intensiven Lewd Acts "Black Eye Blues", welche gemeinsam mit dem zweiten regulären Ruiner longplayer die genrebestleistung vorlegten.
10. Elektronik
eines unserer seltenen interviews machten wir in diesem jahr mit Boozoo Bajou. deren album "Grains" einmal mehr den ruf der nürnberger untermauerte, elektronische musik mit einem ganz besonderen, wohl eher analogen songverständnis zu beleben.
das stimmungstechnische gegenstück dazu kam von Dizzee Rascal, welcher mit "Tongue 'N' Cheeck" das elektronische partyalbum des jahres ablieferte. und gleichzeitig die engen grenzes seiner grime-herkunft sprengte. das störte den einen oder anderen; mir macht die entwicklung des londoners einfach nur spaß!
9. HipHop
als südafrika-export begleitete mich Proverb's "Manuscript" noch eine ganze weile in dieses jahr hinein. der jüngst erschienene nachfolger "Write Of Passage" löste zwar nicht ganz so große euphoriestürme aus, unterstrich aber dennoch, wie dringend dieser künstler einen vertrieb bei uns nötig hat!dem verstorbenen J Dilla wurde mit "Just Stay Paid" eine sehr würdige hommage bereitet. welche gleichzeitig als bestes posthumes album eines künstlers der letzten jahre eine besondere auszeichnung verdient. absolut essentiell! MF Doom lieferte mit "Born Like This" ebenfalls höchst unterhaltsamen hiphop neben der spur ab. beide platten glänzten übrigens mit raekwon-features...
auf den kommen wir aber noch weiter unten zu sprechen. sein größter konkurrent um den titel "album des jahres" war allerdings ganz klar Mos Def. "The Ecstatic" machte unmissverständlich klar, dass nach dem unausgegorenen vorgänger definitiv wieder mit dem rapper/schauspieler zu rechnen ist! ein tolles album, das mit "auditorium" den vielleicht besten track des jahres im repertoire wußte!
Speech Debelle sorgte mit "Speech Therapy" dafür, dass weibliche mc's endlich wieder mehr in den fokus rückten. die britin lieferte im fahrwasser von roots manuva ein ruhiges, persönliches und erst in zweiter instanz richtig fesselndes debüt ab.
apropos: auch Fleur Earth trug hierzulande ihr schärflein zu dem thema bei.
und wenn wir in dem fall von deutschem hiphop sprechen, sollte auch mein album des jahres in diesem metier genannt werden: Mädness, der mit "Zuckerbrot und Peitsche" nach ein paar lediglich guten veröffentlichungen eine grime-infizierte großtat vorlegte, die inhaltlich vor jahren auch deichkind gut zu gesicht gestanden hätte!
8. Indierock
eine okaye, wenngleich nicht brillante fortsetzung gab es von Dredg mit "The Pariah, The Parrot, The Delusion"... die damit zumindest den für mich arg lahmen vorgänger vergessen machte.
zwei ableger der schwedischen indierock-fraktion wurden in der presse hierzulande dagegen übrigens absolut zu unrecht weitgehend ignoriert: Division Of Laura Lee und Sounds Like Violence lieferten beide feurige, tanzbare und ehrliche alben mit elegantem postcore-drive ab, die auch nach dem großen skandinavien-boom noch aufmerksamkeit verdient haben. hinhören, bitte.
7. Pop
wenn es denn in diese kategorie passt: Karamel aus hamburg haben sich mit "Machinen" einen klugen nachfolger zum weisen album erdacht. und johann scheerer bleibt das unerkannte songwritergenie in dieser sonst von a&r's durchleuchteten stadt.obligatorisch in derartigen aufzählungen: Tori Amos versüßte mir das jahr mit gleich zwei alben. auch wenn ersteres ein gutes stück hinter den erwartungen zurück blieb; die weihnachts-edition "Midwinter Graces" begleitet mich genau jetzt in unsere hütte in dänemark... und prompt bin ich wieder versöhnt.
6. Reinfälle
die enttäuschung des jahres stammen seltsamerweise alle von der insel: The View mit ihrem lauwarmen "Which Bitch?" und auch die Placebo-Trantüte "Battle For The Sun" konnten zu keiner sekunde an die nicht einmal unermesslich hohen erwartungen anknüpfen. und sogar die Arctic Monkeys landeten mit "Humbug" einen kleinen reinfall (unter angesichts der starken vorgänger allerdings zugegeben schwierigen bedingungen).
ach ja, einmal doch noch jenseits des großen teiches: Billy Talent haben sich mit "III" ebenfalls in die irrelevanz verabschiedet.
ursache in all diesen fällen witzigerweise: das feuer der eigenen vergangenheit scheint erloschen zu sein. irgendwie schade.
5. Hype
als der unsäglichste hype entpuppten sich La Roux, deren medienpräsenz ich mir aufgrund des egal-plastikpops zu keiner sekunde erklären konnte. und über die ich sicherheitshalber auch keine weiteren worte verlieren will. quatschkram, hinter dem nichtmal (nur) das intro steht...
4. Re-Releases
an der re-release-front packte mich vor allem die diskografie "Can't Kill What's Inside" von Mouthpiece. nicht nur, weil die in meiner eigenen hc-biographie sträflicherweise gar nicht vor kamen. sondern auch, weil hier musik und inhalt perfekt in szene gesetzt wurden, was das ganze projekt zu einer lohnenden straight-edge geschichtsstunde macht. schade eigentlich, dass die revelation records-veröffentlichungen hierzulande längst nicht mehr die verdiente aufmerksamkeit bekommen.aber auch die nimmermüden herren um robert fripp versüßten mir das jahr mit wertigen wiederveröffentlichungen: so wurden die drei King Crimson klassiker in punkto artwork, sound und bonusmaterial prächtig aufbereitet... nicht nur porcupine tree- und tool-fans können hier spätestens jetzt nicht mehr wegsehen. history, baby.
3. Reunion
die reunion des jahres feiern ohne viel diskussion Alice In Chains mit "Black Gives Way To Blue". welche damit überraschend nicht nur eindrucksvoll Pearl Jam den rang abliefen, sondern mit ihrem neuen sänger william duvall behutsam das besondere charisma der vergangenheit ins hier und jetzt retteten.
2. Hits & Misses
tja, zu den folgenden platten gibt es auf diesen seiten dooferweise (noch) gar nix zu lesen: beinahe durch die lappen gegangen sind mir nämlich das aktuelle Thursday album sowie das zweitwerk von Jamie T. im falle ersterer weiß ich selbst nicht, warum ich erst monate nach veröffentlichung zuschlug - so intensiv wie auf "Common Existance" waren sie seit dem debüt nicht mehr! Jamie T dagegen ziehe ich quasi traditionell immer erst im zweiten anlauf aus irgendeiner grabbelkiste - was sich im falle "kings & queen" wieder mehr als gelohnt hat...
1. Album des Jahres
durchaus ungewöhnlich, dass ein hiphop-album meine veröffentlichung des jahres markiert. doch es hilft nichts, nicht einmal angesichts des potthässlichen coverartworks: "Only Built For Cuban Linx II" war schlichtweg die größte überraschung, die 2009 zu bieten hatte. nur über einen indie-vertrieb brachte Raekwon ein werk an den start, welches mit produktionen von dr. dre (!), pete rock (!!) oder j dilla (!!!) kaum verlieren konnte. weitere geniale kollaborationen sowie vor allem wieder eine in sich schlüssige atmosphäre ließen defintiv kein vorbeikommen mehr an den 24 tracks. da passt sogar die dekandenz, für das gerade mal eineinhalbminütige "pyrex vision" einen ganzen clip zu prduzieren. und noch dazu so einen:besser war der chef jedenfalls seit seinem debüt nicht. aber auch der output des rest des clans verblasst angesichts dieser ausnahmeleistung... lässt im umkehrschluss jedoch u.a. angesichts dem bevorstehenden rae, ghostface und method man-gemeinschaftswerkes auf endlich wieder rosigere wu-tang-zeiten hoffen. 2010 darf gerne kommen!!!
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Samstag, 14. Februar 2009
still believe? hardcore-bestandsaufnahme 02/09
die leidenschaft zu hardcore-platten und ein missionarischer zwang brachten mich einst dazu, sellfish.de ins leben zu rufen. und die begeisterung hielt volle sieben jahre an. nicht schlecht, behaupte ich jetzt mal ganz selbstbewusst - zumindest für unsere schnelllebige zeit. und meine eigentlich bedenklich kurze aufmerksamkeitsspanne.naja, und nun beweist ja schon dieser blog, dass ich noch nicht wirklich von meinem missionseifer befreit bin. gleich drei neue platten liegen da vor mir. und nichts ist mir lieber, als meinen persönliche senf dazu abzugeben. zumal gerade diese drei cd's auch für bestimmte phänomene stehen könnten.
mouthpiece beispielsweise - eine straight edge band aus new jersey. die es eigentlich nie auf einen vernünftigen longplayer brachte, und dennoch kultstatus genießt. die nun via revelation records erschienene komplette diskographie hört auf den namen "can't kill what's inside". und überzeugte auch mich unwissenden. wie man das vom label nicht anders kennt stimmen bei dieser generalabrechnung schonmal die äußeren umstände: schickes artwork, zahlreiche photos und linernotes sowie diverses bonusmaterial im enhanced part der cd (...wobei die livetracks hier leider nur mit 128kit/s daherkommen). warum mich mouthpiece eine gute dekade später so in ihren bann ziehen, kann ich leicht benennen: immerhin gehören battery zu meinen liebsten hardcore-bands. und sie klingen deren frühneunziger-stil gar nicht so unähnlich. wobei mouthpiece sogar noch eine ecke rockiger, ja beinahe experimentierfreudiger zu werke gehen. positiver straight edge hardcore mit intelligenten texten, einer lebendigen produktion und nicht zuletzt: attitüde. für mich ein kleiner geheimtipp bzw. eine späte, wunderbar erfreuliche entdeckung. und, immer lesenswert: der blog einiger bandmitglieder zum thema sXe und mehr... double cross.
ganz anders a day to remember: die formation könnte stellvertretend für die neuerdings so einfachen chartrezepte ihres labels victory records stehen. "homesick" haftet ein unangenehmer kaugummi-beigeschmack an: wie schon beim vorgänger "for those who have heart" gefällt die kombinatin aus eingängigen pop-refrains und derbe vernichtenden beatdown-parts. die halbwertszeit des materials kommt mir 2009 aber noch einmal kürzer vor. klar, ein paar chöre bleiben hängen, mancher moshpart versetzt mir ein grinsen ins gesicht. aber irgendwie klingen die fünf mittlerweile so kalkuliert, dass jegliche leidenschaft außen vor zu bleiben scheint. vielleicht auch, weil man im eigenen konzept so gefangen ist, dass jegliches ausbrechen unmöglich scheint. obendrauf wird in den credits noch fleißig dem schöpfer gedankt. vielleicht kommt man auf solche ideen ja, wenn man die billboards offenbar ohne mühe von hinten aufrollt - ohne lange vorlaufphase. ne ne, leute, so kommen wir nicht zusammen. aber vielleicht muss das ja auch nicht sein, ein riesiger teil der internet-musiklandschaft fällt offenbar in die begeisterungsstürme des promozettels ein: "propelled by victory's propriety marketing and promotion vehicles and direct-to-consumer outreach. victory is a brand". you name it.
den gegenpol zu allem anderen hier bieten die österreicher von only attitude counts. und ja, verdammt, die gibt's noch! ihre lost and found vergangenheit haben sie mittlerweile an den nagel gehängt. sonst bleibt alles beim alten, und zwar ausdrücklich: mike crucified lebt immer noch seinen "this is vienna, not n.y." trip. da können er und seine spider crew-genossen noch so sehr von sämtlichen hardcore-szeneorganen als poser gedisst werden - den test of time haben sie allemal bestanden. und, mal ganz ehrlich: nach ein paar gelungenen ep's in ihrer frühphase haben only attitude counts echt viel mist gemacht. "triumpf of the underdogs" nun aber, erschienen unter der sympathischen label-kooperation swell creek/superhero records, macht mehr als ordentlich boden wett. und dies keinesfalls nur, weil die tue madsen-produktion erwartungsgemäß dick klingt. nein, im gegenteil. diesmal überzeugt das songmaterial! heidewitzka, wer das nicht zugibt ist ein lügner: unter den zwölf tracks befinden sich beinahe nur ohrwürmer! auch wenn man sich diese zum teil bei sick of it all und (natürlich!) madball und agnostic front geklaut hat. beziehungsweise deren repertoire offenbar so nachhaltig verinnerlichte, dass es schon mal zu überschneidungen kommen konnte. und, für den fall dass es diesmal wieder kein anderer formuliert: respekt dafür, dass ihr euer ding mittlerweile über eineinhalb dekaden durchzieht! wenn es diesmal doch irgendwie mit dem erfolg klappen sollte sei es euch ausdrücklich gegönnt!
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