Mittwoch, 14. November 2018

matija: the calling. video wednesday & tour

Eine bittersüße Stimmung umgibt den neuen Song “The Calling” von Matija. Der Track geht als konsequente Weiterentwicklung des Sounds von Matija durch, welche ihr Debütalbum “Are We An Electric Generation Falling Apart?” letztes Jahr über Clouds Hill veröffentlicht haben und seitdem bereits mit einigen etablierten Acts wie The 1975, Catfish & The Bottlemen oder Wanda als Support die Bühne teilten. Live zu sehen gibt es Matija auf ihrer The Calling Tour, die sie im Januar und Februar durch Deutschland bringen wird. Die Daten dazu findet Ihr unter dem Clip. 2019 wird das zweite Album von Matija erscheinen. Viel Spaß!
Matija live:
11.01. Isny, Eberz die Musikbar
12.01. Freiburg, The Great Räng Teng Teng
23.01. Hannover, Lux
24.01. Nürnberg, Z-Bau
25.01. Essen, Hotel Shanghai
26.01. Stuttgart, Schräglage
31.01. Viechtach, Altes Spital
01.02. Passau, Zauberberg
02.02. Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo

03.02. Regensburg, Alte Heimat

Freitag, 9. November 2018

daniel caccia: alles ist new york. album & single

Die Industrie schmiedet den gierigen Fans einen Nachfolger zu Roger Cicero: Unterstützt vom gleichen, vielfach preisgekrönten Produzententeam hinter dem phantastischen Erfolg des Pop-Superstars, der kurz nach seinem Tod in der gleichen Kategorie des Jazz ECHOS wie unser Protagonist nominiert wurde und posthum gewann, veröffentlicht Daniel Caccia an diesem Freitag sein Album "Alles Ist New York" (Universal) und die gleichnamige Single.
Gemeinsam mit dem erfolgreichen Team um den Produzenten und Textdichter Frank Ramond und den Komponisten Martin Lingnau setzt Caccia den musikalischen Weg von Cicero nun fort.
„Alles ist New York“ ist ein Lovesong im Geiste großer Entertainer wie Frank Sinatra oder Charles Aznavour: Eingängige Pop-Melodien treffen auf eine mitreißende Komposition und eine tief unter die Haut gehende Stimme, die das Publikum in ihrer lässigen Eleganz in den Arm nehmen. „Es geht darum, die kleinen Dinge wieder wertzuschätzen“, erklärt Daniel Caccia seine Hymne auf die Lust am Leben. Film ab.


Montag, 5. November 2018

mikolas josef: me gusta. clip

"This song has only one problem...It ends." lautet einer der Top-Kommentare unter dem Youtube-Clip von Mikolas Josef. Das erklärt vielleicht auch, warum wir uns über sellfish.de/bmusic diesem Thema widmen. Doch nach seinem für die Tschechische Republik beigesteuertem, ähem, ESC-Beitrag "Lie To Me" folgt nun brandaktuell die neue Auskopplung "Me Gusta". Sie entstand mit Unterstützung prominenter Namen, nämlich Joachim Persson aus Schweden (Mary J. Blige, Miley Cyrus, Lady Gaga, Kylie Minogue) und Sebastian Arman aus Österreich, dem Träger zahlreicher europäischen Songwriting-Auszeichnungen. Viel Vergnügen nun also mit dem Clip zu "Me Gusta", bei dem Mikolas Josef sowohl produziert als auch Regie geführt hat:

Mittwoch, 24. Oktober 2018

white night: golden heart. video wednesday

White Nights gleichnamiges Debüt-Album erscheint im Frühjahr 2019 über Motor Music. Der verab als Single veröffentlichte Song „Golden Heart“, den wir Euch an unserem heutigen Video Wednesday präsentieren, entstand während der gemeinsamen Zeit von Elizabeth und Willi in San Francisco und ist eine Reminiszenz an Elizabeths Kindheit und Jugend im Pacific Northwest der USA. Im Video zur Single sind Landschaftsaufnahmen von dieser Region, den San Juan Islands zu sehen. „Lighter hearts are not made of gold“ heißt es im Chorus des Songs: Wahre Freundschaften und Beziehungen gehen nicht nur durch leichte Zeiten, sondern auch durch schwierige Phasen und das macht sie so besonders. Bitteschön:

Mittwoch, 17. Oktober 2018

orpheo: sturm (ft. joe wells). video wednesday

Auf seiner zweiten EP „Dichter & Denker“ hebt der Kieler Newcomer-Rapper Orpheo seinen poetischen Rap auf ein neues Level. Große Themen gibt er in einer einzigartigen Art und Weise wieder. Superb produzierte Beats treffen auf ein virtuoses Spiel mit Stilmitteln und Worten. Da wird Kintsukuroi, eine japanische Reparaturmethode für Keramik, schon mal zu einer Metapher für eine Beziehung, die durch Streit wächst.
„Sturm“ erscheint als erste Single von Orpheos im Januar 2019 erscheinender EP „Rapper sind Dichter und Denker“. Musikalisch untermalt wird das Ganze mit einem poppigen Gitarrenbeat von Cymo über den Orpheo leger hinwegflowt. Mit dem Stück verarbeitet er eine turbulente Zeit in seinem Leben.
Den Clip präsentieren wir Euch im Rahmen unseres Video Wednesdays:


Freitag, 28. September 2018

ekat bork: neuer clip & ep im oktober.

Ihre wunderbar sperrigen Songs sorgten auf diesen Seiten schon in der Vergangeheit für anerkennendes Nicken. In diesem Jahr nun hat Ekat Bork die Welt fast ausschließlich aus den Greehause Studios in Reykjavik betrachtet wo sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Produzenten Francesco Fabris neue Songs aufgenommen hat. Über die Jahre haben die beiden eine unheilige Allianz der Sounds aufgebaut. Elektronisch und menschlich, schockierend und betörend und immer unverkennbar ihrer eigenen Vision folgend. Ekats verblüffende Videos und ihre sinnlichen aber auch verstörenden Live-Auftritte haben ihrer Musik einen visuellen Rahmen gegeben der eine immer weiter wachsende Anhängerschaft überzeugen konnte.
Alles an Ekat weckt Emotionen, erhebende genauso wie beunruhigende. Nach ihren zwei Alben "Veramellious" und "YASDYES" erscheint am 19. Oktober ihre neue EP „KONTROL“. „KONTROL“ ist eine vier Song starke EP voll von elektronischer Atmosphere, schweren Rhythmen und tiefen Emotionen. Die neue Single „ZHIVAGO“ erzählt die Geschichte des heiligen Flusses Amur der mit seinen 4000 KM Länge China von Ekat Borks Heimatland Sibirien trennt. Den Clip dazu präsentieren wir Euch hier:

Sonntag, 23. September 2018

thrice: palms. review & clip

Thrice sind zurück. und "Palms" (epitaph/indigo) profitiert genau davon, was andernorts mittleweile seit einiger zeit müdes gähnen verursacht: frontmann dustin kensrue reifte als soloartist mit akustikgitarre endgültig zu einem songwriter, welcher in der lage ist lieder zu schreiben die gänzlich reduziert und ohne effekte nachhaltig überzeugen. das ergebnis sollte das übrige dazu beitragen, den ausnahmestatus des quartetts aus orange county zu untermauern. zumindest bei der toleranten hörerschaft; oder – wie es im o-ton zu solchen Begebenheiten stets heißt: die charaktereigenschaft „open minded“ darf zu den grundvoraussetzungen zählen, will man sich das phänomen Thrice in seiner (anhaltenden) endstufe erschließen. denn was die vorgänger bereits andeuteten wird nun unmissverständlich formuliert: Thrice stellen ihre künstlerische integrität endgültig über sämtliche erwartungshaltungen. independent, singer-songwriter und postrock stehen gleichberechtigt an der seite von hardcore-punk, metallischer gitarrenarbeit oder rockigen hooklines. eine streng dem jeweiligen schema verpflichtete weiterentwicklung: während manche tracks überraschend frei von typischen songstrukturen durch die atmosphäre oszillieren, geraten andere beinahe zur dustin kensrue one-man-show. mit dem feinen unterschied, dass sich dieser im vergleich zu seinen soloalben für die Thrice-wiedervereinigung definitiv die perlen herausgepickt hat. empfehlung.