Montag, 20. August 2018

eagle-eye cherry: streets of you. clip

totgesagte leben länger. noch dazu in einer zeit, in welcher sich unzählige helden der achtziger und neunziger reformieren. nun also auch Eagle-Eye Cherry, welcher nach drei erfolgreichen alben, einer welttournee und auftritten in den größten tv-Shows weltweit eine auszeit einlegte.
Schließlich zog sich der heute 50-jährige aus dem Rampenlicht zurück und gründete eine Familie. Nachdem er das legendäre Black Bird Studio in Nashville besucht hatte, fand er seine Inspiration und den Antrieb, wieder Musik zu machen. Zurück in Schweden nahmen die Ideen schnell Formen an und gemeinsam mit Ollie Olson, David Lindgren Zacharias und Anders Petterson schrieb er ”Streets Of You”. Der Song ist zugleich die erste Single seines neuen Albums, das im Herbst erscheinen wird:

Produziert wurde er von Peter Kvint und Victor Thell, von Tony Maserati gemischt und von Dale Becker gemastert. Eagle-Eye Cherry beschreibt den Song wie folgt: „Der Song handelt vom Ende einer Liebesbeziehung. Du versuchst irgendwie weiterzumachen, doch die Erinnerungen an diese eine Person lauern überall. Jede Straße, die Du entlangläufst, erinnert Dich an diese Beziehung. Ich denke, damit kann sich jeder von uns identifizieren.“

Donnerstag, 16. August 2018

keinepanik: kein problem. video wednesday

zu unserm urlaubsbedingt einen tag zu spät erscheinenden video wednesday bleiben wir immerhin quasi gleich in hamburg, wo KEINEPANIK aus hürth ihr aktuelles album mit hilfe von udo lindenberg-gitarrist und songwriter jörg sander, der ebenfalls als gastmusiker fungiert, aufgenommen haben. nun feiern sie das erschienen des longplayers "Kein Problem" (elbaufwärts entertainment) mit einem video zum track "besser verstehen"... welcher zum jetzigen zeitpunkt definitiv zu wenig clicks hat. also, bitte einmal probehören und -sehen. und wem so richtig gefällt, was es da gibt, der möge am 26.08. nach beverungen kommen, dort supportet das quintett roger hodgson, ehemals supertramp. bitteschön:

Mittwoch, 25. Juli 2018

p!nk: "secrets". video wednesday

relativ überraschend erreicht uns die meldung zu einer neuen P!nk single, welche wir euch im rahmen unseres video wednesdays präsentieren. der uptempo-dance-pop song „Secrets“ stammt vom aktuellen millionseller „Beautiful Trauma“, der im oktober 2017 erschien und weltweit platz eins der albumcharts erreichte. in den usa war der siebte longplayer der 38-jährigen sängerin und songwriterin das drittmeistverkaufte album des jahres. „Secrets“ entstammt der zusammenarbeit mit den schwedischen hitgaranten max martin (taylor swift, ariana grande), shellback (ellie goulding, justin timberlake) und oscar holter (christina aguilera, katy perry).
das video zu „secrets“ entstand unter der regie von P!nk und larn poland in northbridge, einem vorort von perth, im anschluss an das vierte konzert in der perth arena.

mad caddies: punk rocksteady. review

eine meiner liebsten live- wie studiobands versüßt den gnadenlos guten sommer auch noch mit einer ebensolchen platte: mit "Punk Rocksteady" (fat wreck/edel) legen die Mad Caddies ein coveralbum vor... was insofern bemerkenswert ist, als die band aus kalifornien mit dem verwursten von fremdkompositionen (insbesondere für ihr angestammtes genre) eher zurückhaltend war. vor allem aber ist das ergebnis ausdrücklich kein pseudo-lustiger "punk-chartbuster" (sic!), sondern sorgsam und liebevoll adaptierte huldigung an freunde und vorbilder.  tony slys "AM" oder lagwagons "alien 8" zum beispiel lassen einen einerseits die eigene jugend rekapitulieren, durch den entspannten off-beat-modus bleibt das ergebnis dabei durchaus "familientauglich". dabei ist die tatsache nicht von der hand zu weisen, dass die Mad Caddies zu den musikalisch kompetentesten formationen auf fat wreck gehören. genaues hinhören macht bei aller vermeintlichen leichtfüßigkeit also durchaus sinn. doch nicht nur im labeleigenen repertoire wird gestöbert: green day, die misfits und operation ivy tauchen unter den zwlöf songs ebenfalls auf. ein besonderes augenzwinkern darf man sich vorstellen, wenn die erklärten ska-hasser propagandhi mit "...and we thought that nation-states were a bad idea"  gewürdigt werden. kurzum: "Punk Rocksteady" geriet zu einer enorm kurzweiligen platte, deren charme man sich nicht entziehen kann. und die gleichzeitig wieder lust auf neue eigenkompositionen macht...

Mittwoch, 18. Juli 2018

ben rector: magic. video wednesday

„Magic“ heißt der Nachfolger von Ben Rectors Durchbruch-Album „Brand News“, das es gleich in die Top 10 der Billboard 200 schaffte und mit dem Titeltrack einen Top-5-Radio-Hit enthielt.
Darauf schaut Rector gleichsam voller Zuneigung auf die Vergangenheit und stellt sich gespannt einer weit offenen Zukunft voller erstaunlicher Möglichkeit, wie sie seine Tochter repräsentiert, die im vergangenen Juli auf die Welt kam. "Es hat etwas Magisches in alten Erinnerungen zu schwelgen, da in unserer Erinnerung wohl alles etwas besser ist als es eigentlich war,“ sagt der in Oklahoma geborene und in Nashville lebende Musiker. „Als meine Frau mit Jane unser erstes Kind auf die Welt brachte, war das etwas buchstäblich Magisches." Rector hält das überwältigende Gefühl dieses Erlebnisses im Album-Opener „Extraordinary Magic“ sowie im Abschluss-Track „Love Like This“ fest. „Old Friends“ dagegen ist eine Ode an seine Kindheitsfreunde.
Den Clip dazu präsentieren wir Euch im Rahmen unsere Video Wednesdays:

Mittwoch, 4. Juli 2018

monosports x laruzo x sleo. video wednesday

ein weiterer tag voller sonnenschein (sogar) in hamburg: genau der richtige moment für einen video wednesday bei dem man das hirn auch mal ausschalten kann: nachdem die beiden berliner von Monosports in den vergangenen jahren eher im hintergrund als produzenten und DJs aktiv gewesen waren, treten sie nun mit dem erklärten ziel an, die besten beats zu bauen und mit spaß und leidenschaft zügig in die spitzengruppe der ersten liga des deutschen urban genres vorzustoßen und sich dort festzusetzen. für die debütsingle „Friendzone“ holte man sich(neben sängerin sleo) einen musikalischen leistungsträger und nachgewiesenen gewinnertypen ins team: laruzo. der rapper zählt laut promoinfo zu den ganz großen playern im urban business.
den clip dazu präsentieren wir euch hier:

Montag, 25. Juni 2018

david eugene edwars & alexander hacke: risha. review

es sind nur knapp vierzig minuten, aber genau diese liefern den notwendigen impuls um das schaffen des Woven Hand masterminds auch für jene wieder relevant zu machen, welche bei seinem kreativem output zwischen filmscore und renovierter rock-ambition irgendwann aus der bahn geschleudert wurden. "Risha" (glitterhouse/indigo), das gemeinsame werk von David Eugene Edwards und Alexander Hacke, geriet dabei - wie zu erwarten war - freilich nicht zur hausmannskost. aber indem der beschwörende grundtenor des wanderpredigers edwards auf die experimentellen soundgebilde des Einstürzende Neubauten-visionärs prallen, enstehen tatsächlich neue welten. das promoinfo schreibt nicht ganz zu unrecht von einer mischung aus neo-folk, industrial, ambient und arabischen einflüsen,von übersteuerten gitarren und sogar orientalischen rhythmen. dass die zehn songs - welche nach aussage der protagonisten zudem reichlich intuitiv entstanden - den begriff songs dennoch verdienen, mag dabei der größte verdienst von "Risha" sein. unabhängig davon, dass das aufeinandertreffen dieser beiden charaktere bereits auf eine großtat hoffen ließ, will ich allen die ohnehin schon aufhorchen, dringend eine nähere beschäftigung mit diesem tollen album nahelegen. für mich zumindest stellt das album die relevanteste veröffentlichung Edwards' seit "Consider The Birds" dar. nicht ausschließen kann ich allerdings, dass mich die hypnotische wirkung von "Risha" bereits jeglicher objektivität beraubt hat...