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Montag, 11. Juni 2018

goldmeister: alles gold. review & clip

das label deutsche grammophon, die genres hiphop und jazz? dass es sich bei dieser kombination nicht um madlib, dj premier oder einen pete rock handelt, dürfte auf der hand liegen. phil ohleyer und chris dunker alias Goldmeister mischen stattdessen weniger die visionären, grenzsprengenden elemente des jazz als dessen goldenen zwanziger gute-laune-vibes mit dem, was von rapdeutschland in den charts der letzten jahre nachhaltig hängen geblieben ist: unter anderem adaptionen der hits von peter fox, fanta 4, fettes brot, jan delay sowie eine eigenkomposition lassen während des debütalbums "Alles Gold" (deutsche grammophon) keine langeweile aufkommen. das ergebnis wirkt vielleicht ein bißchen zu sehr auf erfolg getrimmt, aber dem duo und seiner begleitung aus dem hiesigen ragtime bandits-umfeld kann man sich schwer entziehen. aber seht selbst:

Mittwoch, 15. November 2017

alexander hirsch: so weit. video wednesday

an unserem dieswöchigen video wednesday scheinen Alexander Hirsch und alin coen gemeinsam in einem u-boot zu sitzen. singend schwimmen sie durch gitarrenklänge und ein meer von möglichkeiten. denn egal wo man unterwegs ist, ob meer, ob wüste, ob amazonasdelta, so sagt der song, man bleibt doch immer bei sich und wird das, was man sowieso ist. hirsch besuchte in hamburg den renommierten „popkurs“ der hochschule für musik und theater, aus dem u.a. wir sind helden und peter fox hervorgingen. jetzt traut er sich den letzten schritt zu gehen und veröffentlicht sein erstes album „Hier draußen“ (rar/motor/17.11.2017). für seine single „so weit“ konnte er gleich alin coen gewinnen, von der er selber lange fan war. viel spaß mit dem charmanter folkpop von alexander hirsch: